Eine KMF-Sanierung in Bielefeld beginnt bei uns immer mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort. Wir prüfen, ob es sich tatsächlich um alte, faserfreisetzende Mineralwolle vor Baujahr 2000 handelt oder um neuere, biolöslich gebundene Produkte. Erst danach planen wir den staubarmen Ausbau nach TRGS 521. Da wir aus Marl anfahren, stimmen wir Termine in Schildesche, Heepen oder Sennestadt so ab, dass die Anfahrt von rund 120 Kilometern den Ablauf nicht verzögert. Sie erhalten danach einen verbindlichen Festpreis – ohne versteckte Zuschläge.
Bielefelds Bausubstanz ist stark vom Leineweber-, Textil- und Maschinenbau-Erbe geprägt. In Gründerzeitbauten der Innenstadt und in den großflächigen Nachkriegssiedlungen von Sennestadt oder Brackwede finden wir regelmäßig alte Mineralwolle in Dachschrägen, obersten Geschossdecken, Trennwänden und Rohrdämmungen. Diese KMF-Dämmstoffe wurden über Jahrzehnte verbaut und setzen beim Rückbau lungengängige Fasern frei. Wir kapseln den Arbeitsbereich ab, arbeiten mit Unterdruck und Industriesaugern und verhindern so, dass Fasern in bewohnte Bereiche oder benachbarte Gewerbeeinheiten gelangen.
Wichtig ist die saubere Abgrenzung: KMF ist kein Asbest. Asbest unterliegt seit dem Totalverbot 1993 der strengen TRGS 519, während Mineralwolle nach TRGS 521 behandelt wird. Treffen wir in alten Bielefelder Gebäuden zusätzlich auf Asbestzement, Floor-Flex-Böden oder PAK-haltige Teerkleber, klären wir das durch eine Materialanalyse und behandeln jeden Stoff nach der passenden Vorschrift. Wird eine anzeigepflichtige Asbestarbeit nötig, ist in Bielefeld die Bezirksregierung Detmold die zuständige Arbeitsschutzbehörde – die objektbezogene Anzeige erfolgt dort, niemals bei einer anderen Stelle.
Häufige Fragen: KMF-Sanierung in Bielefeld
Ist KMF in Bielefeld dasselbe wie Asbest?
Nein. KMF steht für künstliche Mineralfasern, also alte Glas- und Steinwolle vor 2000, und wird nach TRGS 521 saniert. Asbest fällt unter die TRGS 519 und ist seit 1993 verboten. Beide setzen Fasern frei, sind aber unterschiedliche Stoffe. In vielen Bielefelder Altbauten finden wir beides – wir grenzen das per Materialanalyse klar voneinander ab.
Wo steckt in Bielefelder Gebäuden oft alte Mineralwolle?
Vor allem in Dachschrägen, obersten Geschossdecken, Trennwänden und Rohrdämmungen. In den Nachkriegssiedlungen von Sennestadt und Brackwede sowie in Gründerzeitbauten der Mitte ist alte KMF aus den Jahrzehnten vor 2000 verbreitet. Beim Rückbau setzt diese Wolle lungengängige Fasern frei, weshalb sie nach TRGS 521 staubarm und unter Abschottung ausgebaut gehört.
Kommt Asbesta auch nach Bielefeld, obwohl der Sitz in Marl ist?
Ja. Wir sind in ganz NRW tätig und in Ostwestfalen-Lippe regelmäßig im Einsatz. Bielefeld liegt rund 120 km von unserem Sitz in Marl entfernt; ein eigenes Büro vor Ort haben wir dort nicht. Die Anfahrt planen wir fest in den Ablauf ein. Besichtigung und Angebot sind kostenlos, danach erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis.