Asbest & Schadstoffe in Gelsenkirchen
Gelsenkirchen ist wie kaum eine andere Stadt vom Bergbau geprägt - und genau das zeigt sich in der Bausubstanz. Die zahlreichen Zechen- und Arbeitersiedlungen aus der Gründerzeit und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden über die Jahrzehnte mehrfach modernisiert. Bei Sanierungen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren stoßen Eigentümer regelmäßig auf asbesthaltige Materialien: Floor-Flex-Platten und Cushion-Vinyl auf alten Böden, Bitumenkleber unter Belägen, Welleternit auf Schuppen und Garagen sowie Asbestzement-Fassadenplatten an nachträglich verkleideten Häusern.
Charakteristisch für Gelsenkirchen sind die denkmalgeschützten Werkssiedlungen wie Flöz Dickebank in Ückendorf, die Siedlung Schüngelberg in Buer oder das Quartier rund um den Nordsternpark in Horst. Bei Eingriffen in solche Bestände ist besondere Sorgfalt gefragt - hier verbinden sich Denkmalschutz und Schadstofffreiheit. Wir entnehmen vorab Materialproben, lassen sie analysieren und planen die Sanierung so, dass die historische Substanz geschont und der Schadstoff sicher entfernt wird.
Den größten Teil des Gelsenkirchener Wohnungsbestands machen Gebäude der Nachkriegszeit und der Wiederaufbaujahre aus - der Mehrgeschosswohnungsbau und die Reihenhauszeilen der 1950er- bis 1970er-Jahre, etwa in Erle, Bismarck, Bulmke-Hüllen oder Resse. In diesen Baujahren wurden Asbest sowie künstliche Mineralfasern (KMF) breit eingesetzt: in Putzen und Spachtelmassen, in Brandschutzverkleidungen, Lüftungskanälen und Dachpappen. Bei energetischen Sanierungen, Heizungstausch oder Rückbau ist daher fast immer eine Schadstofferkundung sinnvoll, bevor gearbeitet wird.
Auch der ausgeprägte Industrie- und Gewerbebau Gelsenkirchens - von Hallen und Werkstätten entlang der ehemaligen Zechenstandorte bis zu Verwaltungs- und Geschäftsgebäuden in der Altstadt und in Buer - bringt typische Schadstofflagen mit sich: PAK-belastete Klebebahnen und Parkettkleber, asbesthaltige Dacheindeckungen aus Welleternit und teerhaltige Bitumenabdichtungen. Asbesta übernimmt für private wie gewerbliche Auftraggeber die fachgerechte Sanierung inklusive Abbruch, Entsorgung und abschließender Luftmessung.
Einsatzgebiet in Gelsenkirchen
Wir sind in allen Stadtteilen von Gelsenkirchen für Sie im Einsatz, unter anderem:
- Buer
- Ückendorf
- Schalke
- Erle
- Horst
- Bismarck
- Bulmke-Hüllen
- Hassel
- Scholven
- Resse
- Rotthausen
- Beckhausen
Unsere Leistungen in Gelsenkirchen
- Asbestsanierung in Gelsenkirchen Zertifizierte Asbestsanierung nach TRGS 519 – mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.
- Abbrucharbeiten in Gelsenkirchen Professioneller Rückbau und Teilabbruch – sauber, termintreu und fachgerecht entsorgt.
- Materialanalyse Asbest- und Schadstoffanalysen im Labor – Klarheit vor jedem Eingriff.
- Floor-Flex entfernen in Gelsenkirchen Floor-Flex-Platten und Kleber fachgerecht und staubarm entfernen.
- Bitumenkleber entfernen in Gelsenkirchen Schwarzen Bitumen- und Asbestkleber rückstandslos entfernen.
- Welleternit ausbauen in Gelsenkirchen Sicherer Ausbau asbesthaltiger Wellplatten und Dacheindeckungen.
- Fassadenplatten ausbauen in Gelsenkirchen Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten – kontrolliert und nachweisbar.
- Asbestzement ausbauen in Gelsenkirchen Demontage von Asbestzement-Bauteilen aller Art.
- Fensterbänke ausbauen Asbesthaltige Fensterbänke fachgerecht entfernen.
- Cushion-Vinyl entfernen CV-Beläge sicher und vollständig entfernen.
- KMF-Sanierung in Gelsenkirchen Künstliche Mineralfasern und alte Mineralwolle fachgerecht entfernen (KMF-Entfernung).
- PAK-Sanierung in Gelsenkirchen Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sicher sanieren.
- Luftanalysen & Freimessung VDI 3492 Raumluftmessung und Freimessung nach VDI 3492.
Häufige Fragen aus Gelsenkirchen
Sind Asbestmaterialien in Gelsenkirchener Zechensiedlungen häufig?
Ja. Viele Arbeiter- und Werkssiedlungen, etwa in Ückendorf, Buer oder Horst, wurden zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren modernisiert. Aus dieser Zeit stammen oft Floor-Flex-Böden, Bitumenkleber, Welleternit auf Nebengebäuden und Asbestzement-Fassadenplatten. Wir klären den Verdacht zuverlässig durch eine Materialanalyse.
Wie schnell sind Sie in Gelsenkirchen vor Ort?
Unser Firmensitz in Marl liegt nur etwa 20 bis 26 Kilometer und rund 25 Minuten von Gelsenkirchen entfernt. Termine zur Besichtigung und Probenahme können wir daher kurzfristig in allen Stadtteilen anbieten - von Scholven im Norden bis Rotthausen im Süden.
Worauf muss ich bei Sanierungen in denkmalgeschützten Siedlungen achten?
In geschützten Siedlungen wie Flöz Dickebank oder Schüngelberg muss die Sanierung mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden. Wir planen den Schadstoffrückbau so, dass die historische Substanz erhalten bleibt, und entfernen Asbest nach TRGS 519 sowie künstliche Mineralfasern (KMF) nach TRGS 521 gezielt und staubdicht.
Übernehmen Sie auch Gewerbe- und Industrieobjekte in Gelsenkirchen?
Ja. Wir sanieren Hallen, Werkstätten, Verwaltungs- und Geschäftsgebäude - vom asbesthaltigen Welleternit-Dach über PAK-belastete Klebstoffe bis zu teerhaltigen Bitumenabdichtungen. Auf Wunsch koordinieren wir den gesamten Ablauf inklusive Abbruch, fachgerechter Entsorgung und Freimessung nach VDI 3492.
Welche Nachweise erhalte ich nach der Sanierung?
Sie erhalten von uns eine lückenlose Dokumentation: Materialanalysen, Entsorgungsnachweise und das Protokoll der abschließenden Luftmessung nach VDI 3492. Damit ist die Schadstofffreiheit gegenüber Behörden, Käufern oder Mietern in Gelsenkirchen belegt.