Asbest & Schadstoffe in Gladbeck
Gladbeck ist eine durch und durch vom Bergbau geprägte Stadt im Kreis Recklinghausen. Mit der Zeche Graf Moltke begann ab 1873 der rasante Aufstieg vom Bauerndorf zur Industriestadt, gefolgt von Zeche Möller im Norden sowie Mathias Stinnes 3/4 in Brauck und Zeche Zweckel. Bis zur Schließung der letzten Schachtanlage 1971 entstanden in kurzer Zeit Tausende Wohnungen für die zugezogenen Bergleute. Genau dieser historische Gebäudebestand ist heute der typische Anlass für eine Asbest- und Schadstoffsanierung: Wer ein Haus aus den Zechen- und Aufbaujahren modernisiert oder abreißt, stößt fast zwangsläufig auf asbesthaltige Baustoffe.
In den Arbeiter- und Zechensiedlungen - etwa der Kolonie Uhlandstraße als ältester erhaltener Bergarbeitersiedlung Gladbecks, der denkmalgeschützten Siedlung Schlägel und Eisen in Zweckel oder den Werkssiedlungen rund um die alten Schachtanlagen - finden sich in den verputzten Häusern mit Walm- und Mansarddächern häufig asbesthaltige Dacheindeckungen aus Welleternit, Fassadenplatten und Asbestzement-Fensterbänke. In den Wohnungen aus der späteren Bauzeit treten zudem regelmäßig Floor-Flex-Platten, schwarzer Bitumenkleber unter dem Bodenbelag sowie Cushion-Vinyl auf - allesamt Materialien, die nur unter den strengen Schutzmaßnahmen der TRGS 519 entfernt werden dürfen.
Der Wohnungsbau der Nachkriegs- und Wiederaufbaujahre nach 1945, der in vielen Gladbecker Quartieren wie Butendorf, Ellinghorst, Rosenhügel und der Innenstadt das Bild prägt, gilt als besonders asbestrelevant. Bis zum endgültigen Asbestverbot 1993 wurden asbesthaltige Produkte in Putzen, Spachtelmassen, Brandschutzverkleidungen und Lüftungskanälen verbaut. Hinzu kommen künstliche Mineralfasern (KMF) aus alten Dämmungen sowie PAK-belastete Klebstoffe und Teerprodukte, wie sie auch im Gladbecker Gewerbe- und Industriebau aus der Strukturwandel-Ära häufig vorkommen.
Wir analysieren zunächst die verdächtigen Materialien im Labor, planen die Sanierung nach GefStoffV und führen Abbruch sowie Schadstoffentfernung mit geschultem Personal und Schwarz-Weiß-Anlage durch. Abschließend belegen Luftmessungen nach VDI 3492 die einwandfreie Raumluft, sodass Ihr Objekt in Gladbeck wieder gefahrlos genutzt werden kann. Als sachkundiger Fachbetrieb mit langjähriger Erfahrung kennen wir die Bausubstanz des nördlichen Ruhrgebiets im Detail.
Einsatzgebiet in Gladbeck
Wir sind in allen Stadtteilen von Gladbeck für Sie im Einsatz, unter anderem:
- Mitte
- Brauck
- Zweckel
- Rentfort
- Ellinghorst
- Butendorf
- Rentfort-Nord
- Rosenhügel
- Schultendorf
Unsere Leistungen in Gladbeck
- Asbestsanierung in Gladbeck Zertifizierte Asbestsanierung nach TRGS 519 – mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.
- Abbrucharbeiten in Gladbeck Professioneller Rückbau und Teilabbruch – sauber, termintreu und fachgerecht entsorgt.
- Materialanalyse Asbest- und Schadstoffanalysen im Labor – Klarheit vor jedem Eingriff.
- Floor-Flex entfernen in Gladbeck Floor-Flex-Platten und Kleber fachgerecht und staubarm entfernen.
- Bitumenkleber entfernen in Gladbeck Schwarzen Bitumen- und Asbestkleber rückstandslos entfernen.
- Welleternit ausbauen in Gladbeck Sicherer Ausbau asbesthaltiger Wellplatten und Dacheindeckungen.
- Fassadenplatten ausbauen in Gladbeck Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten – kontrolliert und nachweisbar.
- Asbestzement ausbauen in Gladbeck Demontage von Asbestzement-Bauteilen aller Art.
- Fensterbänke ausbauen Asbesthaltige Fensterbänke fachgerecht entfernen.
- Cushion-Vinyl entfernen CV-Beläge sicher und vollständig entfernen.
- KMF-Sanierung in Gladbeck Künstliche Mineralfasern und alte Mineralwolle fachgerecht entfernen (KMF-Entfernung).
- PAK-Sanierung in Gladbeck Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sicher sanieren.
- Luftanalysen & Freimessung VDI 3492 Raumluftmessung und Freimessung nach VDI 3492.
Häufige Fragen aus Gladbeck
Macht Asbesta auch Asbestsanierungen in den Gladbecker Zechensiedlungen?
Ja. In den Bergarbeiter- und Zechensiedlungen wie an der Uhlandstraße, in Schlägel und Eisen (Zweckel) oder den Kolonien rund um die ehemaligen Schachtanlagen finden wir typischerweise Welleternit-Dächer, Asbestzement-Fassadenplatten und Floor-Flex-Böden. Wir sanieren diese fachgerecht nach TRGS 519 und beachten bei denkmalgeschützten Siedlungen die jeweiligen Auflagen.
Wie schnell ist Asbesta von Marl aus in Gladbeck vor Ort?
Unser Firmensitz liegt im benachbarten Marl, nur rund 18 km entfernt. Über die A52/B224 oder die Hervester Straße sind wir in der Regel in etwa 25 Minuten bei Ihnen in Gladbeck - egal ob in Mitte, Brauck, Zweckel oder Rentfort.
Welche asbesthaltigen Materialien kommen in Gladbecker Häusern am häufigsten vor?
In den Bergbau- und Aufbaujahren bis 1993 wurden vor allem Welleternit-Dachplatten, Asbestzement-Fassaden und Fensterbänke, Floor-Flex-Bodenplatten, schwarzer Bitumenkleber und Cushion-Vinyl verbaut. Im Gewerbe- und Industriebestand kommen zudem KMF-Dämmungen und PAK-haltige Kleber vor. Eine Materialanalyse schafft vor jeder Sanierung Klarheit.
Übernehmt ihr auch die Luftmessung nach der Sanierung in Gladbeck?
Ja. Nach Abschluss der Arbeiten führen wir Freimessungen der Raumluft nach VDI 3492 durch. Erst wenn die Messwerte einwandfrei sind, geben wir Ihr Objekt zur Nutzung frei - das gilt für Wohnhäuser ebenso wie für Gewerbe- und Industrieimmobilien in Gladbeck.
Ist eine Asbestsanierung beim Abriss eines alten Gladbecker Gebäudes Pflicht?
Ja. Vor jedem Abbruch eines asbestbelasteten Gebäudes müssen die Schadstoffe nach GefStoffV fachgerecht entfernt werden. Wir verbinden Schadstoffsanierung und Abbruch aus einer Hand, sodass Sie für Ihr Projekt in Gladbeck nur einen zertifizierten Ansprechpartner haben.