Floor-Flex begegnet uns in Gladbeck typischerweise in den Wohnungen der nach 1945 entstandenen Werks- und Zechensiedlungen sowie im verdichteten Geschosswohnungsbau der 1960er- und 1970er-Jahre. In den Kolonien rund um die ehemaligen Schachtanlagen - der Bergarbeitersiedlung an der Uhlandstraße, der denkmalgeschützten Siedlung Schlägel und Eisen in Zweckel oder den Werkswohnungen um Mathias Stinnes 3/4 in Brauck - wurden die quadratischen 25-x-25- und 30-x-30-cm-Platten oft als pflegeleichter Bodenbelag in Fluren, Küchen und Wohnräumen verlegt. Bei einem Eigentümer- oder Mieterwechsel, einer Modernisierung oder vor dem Verlegen eines neuen Bodens kommen sie dort heute regelmäßig wieder zum Vorschein.
Eine Gladbecker Besonderheit ist die Lage in den oft dreigeschossigen Mietshäusern und Treppenhäusern dieser Quartiere: Floor-Flex zieht sich hier häufig über Wohnungsflure und Podeste, während angrenzende Wohnungen weiter bewohnt sind. Das verlangt eine saubere Abschottung des Arbeitsbereichs und einen geschützten Transportweg über das Treppenhaus nach draußen, damit keine Fasern in genutzte Bereiche gelangen. Hinzu kommt der für die Bergbauregion typische schwarze Bitumen- bzw. Cutback-Kleber unter den Platten, der häufig selbst asbesthaltig und kritischer als die Platte ist - wir entfernen ihn in Gladbeck grundsätzlich mit, bis der Estrich frei von Klebe- und Faserrückständen ist.
In Stadtteilen wie Butendorf, Ellinghorst, Rosenhügel und Rentfort, die stark vom Wohnungsbau der Wiederaufbaujahre geprägt sind, treffen wir Floor-Flex oft in Kombination mit Cushion-Vinyl aus späteren Renovierungen an. Vor jeder Demontage klären wir bei der kostenfreien Besichtigung per Materialprobe ab, ob Platte und Kleber tatsächlich Asbest enthalten, zeigen die Arbeiten objektbezogen bei der Bezirksregierung Münster an und planen den Ablauf so, dass Ihr bewohntes Mehrfamilienhaus oder Ihre Eigentumswohnung möglichst wenig beeinträchtigt wird. Von unserem Sitz im benachbarten Marl sind wir dafür in rund 25 Minuten vor Ort.
Häufige Fragen: Floor-Flex entfernen in Gladbeck
Wo finde ich Floor-Flex-Platten in Gladbecker Wohnungen am häufigsten?
Vor allem in den Werks- und Zechensiedlungen sowie im Geschosswohnungsbau der 1950er- bis 1970er-Jahre - etwa in den Kolonien um die Uhlandstraße, in Schlägel und Eisen in Zweckel oder den Mathias-Stinnes-Wohnungen in Brauck. Dort liegen die quadratischen 25-x-25- oder 30-x-30-cm-Platten oft in Fluren, Küchen und Wohnräumen, häufig unter einem späteren PVC- oder Laminatbelag. Sicherheit gibt nur eine Materialprobe, die wir bei der Besichtigung in Gladbeck entnehmen.
Können Sie Floor-Flex im Treppenhaus eines bewohnten Gladbecker Mietshauses entfernen?
Ja. In den dreigeschossigen Mietshäusern der Gladbecker Siedlungen schotten wir den Arbeitsbereich gegenüber bewohnten Wohnungen sauber ab und richten einen geschützten Transportweg über das Treppenhaus ein. So lässt sich Floor-Flex auf Podesten und in Wohnungsfluren entfernen, während die übrigen Mietparteien im Haus bleiben können. Den Ablauf stimmen wir vorab mit Eigentümer oder Hausverwaltung ab.
Wird in Gladbeck auch der schwarze Kleber unter den Platten mitentfernt?
Ja, das gehört bei uns immer dazu. Der in der Bergbauregion verbreitete schwarze Bitumen- bzw. Cutback-Kleber unter den Floor-Flex-Platten ist häufig selbst asbesthaltig und gilt als kritischer als die Platte. Wir entfernen ihn vollständig vom Estrich, sodass der Untergrund anschließend frei von Klebe- und Faserrückständen und wieder belegreif ist.