In Bottrop fällt die Floor-Flex-Entfernung besonders häufig in den industrienahen Wohnbeständen der 1950er- bis 1980er-Jahre an. In den Werks- und Arbeitersiedlungen rund um Welheim, Ebel, Batenbrock und Boy wurden die quadratischen 25-x-25- und 30-x-30-cm-Vinyl-Asbest-Platten flächendeckend in Wohnungen, Küchen und Fluren verlegt – oft mehrere Etagen mit identischem Belag. Wenn solche Werkswohnungen heute modernisiert, vermietet oder vor dem Verkauf entrümpelt werden, kommt unter Teppich oder Laminat regelmäßig der alte Floor-Flex-Boden zum Vorschein. Wir heben die Platten am Stück ab, statt sie zu brechen, und nehmen anschließend den darunterliegenden Schwarzkleber vollständig vom Estrich.
Eine Bottroper Besonderheit sind die Treppenhäuser und Gemeinschaftsflächen der mehrgeschossigen Siedlungsbauten. Hier liegen die Platten auf Podesten und in Hausfluren, die während der Sanierung weiter begangen werden müssen – das verlangt eine saubere Abschottung des Arbeitsbereichs, damit angrenzende Wohnungen und Mieter nicht beeinträchtigt werden. Gerade in der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim, deren Substanz zwischen 1913 und 1923 für die Bergleute entstand und später mit Floor-Flex nachgerüstet wurde, arbeiten wir entsprechend behutsam und stimmen die Etappen mit Eigentümern und Hausverwaltungen ab.
Auch im ländlich geprägten Kirchhellen mit Grafenwald, Feldhausen und Holthausen treffen wir Floor-Flex an – dort meist in einzelnen Räumen älterer Einfamilienhäuser und umgebauter Hofstellen, etwa in nachträglich zu Wohnzwecken ausgebauten Souterrains oder Anbauten. Ob einzelne Wohnung in der Stadtmitte, komplettes Treppenhaus einer Siedlung in Boy oder ein Zimmer in einem Kirchhellener Altbau: Wir klären Platte und Kleber bei Bedarf per Probenahme ab, zeigen die Arbeiten objektbezogen bei der Bezirksregierung Münster an und entsorgen das Material nachweislich als asbesthaltigen Abfall.
Häufige Fragen: Floor-Flex entfernen in Bottrop
Wo wird Floor-Flex in Bottrop am häufigsten gefunden?
Am häufigsten in den Werks- und Arbeitersiedlungen der 1950er- bis 1980er-Jahre – etwa in Welheim, Ebel, Batenbrock und Boy – sowie in Nachkriegs-Wohnbauten der Stadtmitte. Dort liegen die Platten oft in Wohnungen, Fluren und Treppenhäusern. In Kirchhellen finden wir sie eher in einzelnen Räumen älterer Einfamilienhäuser und umgebauter Hofstellen.
Können Mietshäuser in Bottrop bewohnt bleiben, während Floor-Flex entfernt wird?
In vielen mehrgeschossigen Siedlungsbauten ja. Wir schotten den jeweiligen Arbeitsbereich – Wohnung, Flur oder Treppenpodest – staubdicht ab, sodass angrenzende Wohnungen und das übrige Treppenhaus weiter nutzbar bleiben. Den Ablauf stimmen wir vorab mit Eigentümer, Hausverwaltung und Mietern ab.
Wird in Bottrop auch der schwarze Kleber unter den Platten mit entfernt?
Ja, immer. Gerade in den älteren Bottroper Beständen ist der schwarze Bitumen- bzw. Cutback-Kleber unter den Floor-Flex-Platten häufig zusätzlich asbesthaltig und gilt als kritischer als die Platte selbst. Wir entfernen deshalb beide Schichten vollständig vom Estrich – nicht nur den sichtbaren Belag.