In den dicht bebauten Wohnquartieren rund um die Bottroper Stadtmitte, Eigen, Batenbrock und Boy liegt unter den Bodenbelägen oft eine ganze Schichtgeschichte mehrerer Modernisierungen. In mehrfach umgebauten Miets- und Geschosswohnhäusern wurde alter Belag häufig nicht restlos entfernt, sondern neuer Boden direkt darüber verlegt - so stapeln sich PVC, Cushion-Vinyl, Spachtelmasse und darunter der schwarze Klebebitumen. Genau diese unterste Schicht ist das Problem, weil sie als festhaftende Restschicht auf dem Estrich verbleibt und bis in die 1990er Jahre asbesthaltig sein konnte. Wir nehmen vor jeder Maßnahme eine Materialprobe und lassen sie im Labor analysieren, bevor wir den Aufbau öffnen. Erst wenn das Ergebnis vorliegt, legen wir das Schutzniveau und den Ablauf fest. So vermeiden Sie, dass beim Renovieren in Batenbrock oder Boy versehentlich Asbestfasern aus dem Schwarzkleber freigesetzt werden.
Ein besonderer Bottroper Bestand sind die Zechen- und Arbeitersiedlungen, die das Umfeld von Welheim, Ebel und Vonderort prägen - Bottrop war mit Prosper-Haniel bis Dezember 2018 Standort des letzten aktiven Steinkohlenbergwerks Deutschlands. In der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim, in den 1910er- bis 1920er-Jahren für Bergleute errichtet, und in den industrienahen Wohnzeilen sind die Häuser über Jahrzehnte mehrfach modernisiert worden. Bei Heizungstausch, Badumbau oder einer Bodensanierung in diesen Beständen stoßen wir regelmäßig auf Schwarzkleber unter Linoleum, Parkett oder alten Fliesen. Weil viele dieser Wohnungen bewohnt bleiben, schotten wir den betroffenen Raum staubdicht ab, halten ihn unter Unterdruck und richten eine Schwarz-Weiß-Schleuse ein. Der entkernte Estrich wird nach dem Abtrag belegreif übergeben, sodass Ihr Bodenleger oder Handwerker direkt anschließen kann.
Anzeigepflichtige Asbestarbeiten in Bottrop melden wir objektbezogen bei der Bezirksregierung Münster als zuständiger Arbeitsschutzbehörde an - Bottrop gehört als kreisfreie Stadt zum Regierungsbezirk Münster. Diese Anzeige nach TRGS 519 übernehmen wir vollständig für Sie, samt Arbeits- und Sicherheitsplan für Ihr Objekt, sodass Sie als Eigentümer oder Hausverwaltung keinen eigenen Behördenweg gehen müssen. Das emissionsarme Verfahren BT 13 ist genau auf festhaftende Bitumen- und Klebschichten ausgelegt: Der Schwarzkleber wird kontrolliert abgetragen, ohne dass Fasern über trockenes Schleifen oder Stemmen in die Raumluft gelangen. Zum Abschluss belegen wir mit einer Freimessung der Raumluft nach VDI 3492, dass der sanierte Bereich wieder gefahrlos genutzt und neu belegt werden kann. Sie erhalten die Dokumentation mit Probenanalyse, Anzeige, Entsorgungsnachweis und Freimessprotokoll - wichtig auch bei Verkauf oder Vermietung.
Häufige Fragen: Bitumenkleber entfernen in Bottrop
Wie erkenne ich, ob der schwarze Kleber unter meinem Bottroper Altbau-Boden asbesthaltig ist?
Sicher feststellen lässt sich das nur über eine Materialprobe und eine Laboranalyse - das Aussehen allein reicht nicht. Schwarzer, festhaftender Kleber unter Bodenbelägen, die bis in die 1990er Jahre verlegt wurden, ist in Bottroper Mietshäusern und Siedlungswohnungen ein typischer Verdachtsfall. Wir entnehmen die Probe staubarm und legen erst nach dem Laborergebnis fest, ob und mit welchem Schutzniveau saniert werden muss. So vermeiden Sie, dass beim Heimwerken unbemerkt Asbestfasern frei werden.
Kann der Bitumenkleber entfernt werden, während die Wohnung in Welheim oder Batenbrock bewohnt bleibt?
Ja. Wir richten den Arbeitsbereich raumweise als abgeschotteten Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung und Schwarz-Weiß-Schleuse ein, sodass angrenzende Räume und Nachbarwohnungen nutzbar bleiben. Gerade in den bewohnten Zechen- und Geschosswohnungen rund um Welheim, Ebel und Batenbrock ist das der Regelfall. Nach dem Abtrag wird der Bereich feingereinigt und per Freimessung nach VDI 3492 freigegeben, bevor wir ihn wieder übergeben.
Ist mein Estrich nach dem Entfernen des Schwarzklebers in Bottrop direkt wieder belegbar?
Nach dem emissionsarmen Abtrag im Verfahren BT 13 übergeben wir den Estrich belegreif, sodass Ihr Bodenleger oder Handwerker direkt mit dem neuen Aufbau anschließen kann. Voraussetzung ist die erfolgreiche Freimessung der Raumluft nach VDI 3492, die wir zum Abschluss durchführen. Eventuelle Grundierungen oder Ausgleichsmaßnahmen für den neuen Belag stimmen wir mit Ihnen ab. Damit ist sichergestellt, dass keine asbesthaltige Restschicht zurückbleibt.