Der Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten ist in Bottrop eine anzeigepflichtige Asbestsanierung, die wir vor Beginn bei der Bezirksregierung Münster als zuständiger Arbeitsschutzbehörde anmelden - Bottrop gehört als kreisfreie Stadt zum Regierungsbezirk Münster. Diese Anzeige nach TRGS 519 reichen wir objektbezogen und fristgerecht ein, sodass Sie als Eigentümer, Hausverwaltung oder Gewerbebetrieb keinen Behördenweg selbst gehen müssen. Wir arbeiten emissionsarm: Statt die Platten zu flexen, lösen wir die Befestigungen und nehmen ganze Platten samt Verankerung möglichst zerstörungsfrei ab. Anfeuchten und Staubbindung verhindern dabei, dass Fasern frei werden. Das Material verpacken wir sofort in dicht verschlossene Big Bags und entsorgen es als gefährlichen Abfall unter dem Abfallschlüssel AVV 17 06 05* über eine zugelassene Deponie. Für die Arbeiten an der Fassade stellen wir Gerüst und Absperrung; Sie erhalten am Ende den Entsorgungsnachweis als lückenlose Dokumentation.
Wo in Bottrop asbesthaltige Fassadenplatten sitzen, lässt sich an der Bausubstanz gut ablesen. In den industrienahen Wohn- und Zechensiedlungen in Welheim, Ebel, Batenbrock und Boy wurden Giebel und Wetterseiten von Reihen- und Doppelhäusern in späteren Jahrzehnten häufig mit grauen oder farbig beschichteten Asbestzement-Platten nachgerüstet, um Schlagregen abzuhalten. Besondere Sorgfalt gilt der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim, die zwischen 1913 und 1923 für Bergleute errichtet wurde: Hier stimmen wir die Demontage so ab, dass der Bestand und die geschützte Erscheinung gewahrt bleiben, und klären eventuelle denkmalrechtliche Vorgaben vorab. Auch an Nebengebäuden, Garagen und Anbauten im Stadtkern rund um Berne-Park und Tetraeder sowie in Eigen, Fuhlenbrock und Vonderort finden sich solche Verkleidungen. Wir prüfen jede Platte zunächst auf ihren Zustand, weil verwitterte oder bereits beschädigte Platten besonders emissionsträchtig sind und ein angepasstes Vorgehen erfordern.
Einen eigenen Charakter hat der ländlich geprägte Bottroper Norden mit Kirchhellen, Grafenwald, Feldhausen und Holthausen. Auf den Hofstellen finden sich neben großflächigen Asbestzement-Dächern auf Scheunen, Stallungen und landwirtschaftlichen Hallen oft auch Fassaden- und Giebelverkleidungen aus demselben Material. Wird ein Nebengebäude umgenutzt, saniert oder abgerissen, müssen diese Platten vorab fachgerecht ausgebaut werden - der reine Fassadenausbau lässt sich dabei häufig mit der Dachdemontage in einem Zuge planen. Wir koordinieren den Ablauf so, dass Gerüst, Absperrung und Entsorgung aufeinander abgestimmt sind und der Betrieb auf dem Hof möglichst wenig gestört wird. Gerade bis 2018 prägte der Bergbau um Prosper-Haniel die Stadt, und der zugehörige Wohn- und Wirtschaftsbau dieser Epochen ist ein typischer Fundort gebundener Asbestprodukte. Für jedes Bottroper Objekt erhalten Sie einen planbaren Ablauf mit Anzeige, emissionsarmer Demontage und Entsorgungsnachweis aus einer Hand.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Bottrop
Bei welcher Behörde wird der Ausbau von Asbest-Fassadenplatten in Bottrop angezeigt?
Bottrop ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Münster, deshalb läuft die Anzeige der anzeigepflichtigen Asbestsanierung nach TRGS 519 über die Bezirksregierung Münster als zuständige Arbeitsschutzbehörde. Diese Anzeige reichen wir vor Beginn der Demontage objektbezogen für Sie ein. Sie müssen sich um den Behördenweg also nicht selbst kümmern. Am Ende erhalten Sie zusammen mit dem Entsorgungsnachweis eine vollständige Dokumentation Ihrer Fassadensanierung.
Woran erkenne ich, ob die Fassadenplatten an meinem Bottroper Haus Asbest enthalten?
Asbestzement-Fassadenplatten wurden bis 1993 verbaut und sehen unscheinbar grau oder farbig beschichtet aus - an vielen nachträglich verkleideten Giebeln in Siedlungen wie Welheim, Ebel oder Batenbrock sind sie typisch. Eine sichere Aussage liefert nur eine Materialanalyse, denn äußerlich lassen sich asbesthaltige und asbestfreie Platten kaum unterscheiden. Bohren oder schleifen Sie keinesfalls selbst an verdächtigen Platten, da dabei Fasern frei werden. Wir begehen das Objekt, beurteilen Bautyp und Bauzeit und veranlassen bei Bedarf eine Probenahme, bevor wir den Ausbau planen.
Können Sie an einem denkmalgeschützten Haus in der Gartenstadt Welheim die Fassadenplatten ausbauen?
Ja. In der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim, die zwischen 1913 und 1923 für Bergleute errichtet wurde, arbeiten wir besonders behutsam und stimmen die Demontage auf den geschützten Bestand ab. Wir nehmen die Asbestzement-Platten emissionsarm und möglichst zerstörungsfrei samt Befestigung ab, statt sie zu brechen oder zu flexen. Eventuelle denkmalrechtliche Vorgaben klären wir vorab, damit Ausbau und Erscheinungsbild der Siedlung zusammenpassen. Die Demontage selbst bleibt eine Asbestsanierung nach TRGS 519 mit Anzeige bei der Bezirksregierung Münster und ordnungsgemäßer Entsorgung.