Asbest & Schadstoffe in Köln
Köln gehört zu den am stärksten im Zweiten Weltkrieg zerstörten deutschen Großstädten. Der anschließende Wiederaufbau in den 1950er- bis 1970er-Jahren prägt bis heute weite Teile des Stadtbildes – etwa rund um den Neumarkt, in der Neustadt-Nord und Neustadt-Süd, in Deutz oder in den dicht bebauten Quartieren von Kalk und Mülheim. Genau in dieser Epoche wurden asbesthaltige Baustoffe in riesigen Mengen verarbeitet: Floor-Flex-Platten und Cushion-Vinyl-Bodenbeläge, bituminöse Kleber, Spachtelmassen, Brandschutzverkleidungen und Rohrisolierungen. Bei Modernisierung, Umnutzung oder Abbruch solcher Gebäude ist eine vorherige Materialanalyse unverzichtbar.
Charakteristisch für Köln sind außerdem die zahlreichen Büro- und Gewerbeimmobilien sowie Nachkriegs-Hochhäuser, beispielsweise im Umfeld der Ringe, in der City und in den Gewerbegebieten von Ossendorf, Kalk und Porz. In Bauten dieser Jahrzehnte finden sich neben Asbest häufig auch künstliche Mineralfasern (KMF) in Dämmungen und abgehängten Decken sowie PAK-belastete Klebstoffe und Teerprodukte. Für solche gemischten Schadstofflagen erstellen wir ein abgestuftes Sanierungskonzept und arbeiten nach TRGS 519, 521 und 524.
Erhalten geblieben sind in Köln auch ältere Bestände der Gründerzeit und Vorkriegszeit, etwa in Teilen von Ehrenfeld, Nippes, Sülz oder Lindenthal. Hier stecken Schadstoffe oft in nachträglich eingebrachten Materialien – in Asbestzement-Fensterbänken, in Welleternit-Dächern von Nebengebäuden und Garagen, in Fassadenplatten oder in Bodenaufbauten aus späteren Renovierungsphasen. Auch landwirtschaftlich oder gewerblich genutzte Gebäude am Stadtrand, etwa in Richtung Rodenkirchen oder Chorweiler, weisen häufig Asbestzement-Produkte auf.
Vor jeder Sanierung führen wir auf Wunsch eine Materialprobe und Laboranalyse durch und schaffen so Klarheit über die tatsächliche Belastung. Während und nach den Arbeiten sichern wir die Qualität durch Luftmessungen nach VDI 3492 ab. So erhalten Eigentümer, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe in Köln eine rechtssichere und vollständig dokumentierte Schadstoffsanierung.
Einsatzgebiet in Köln
Wir sind in allen Stadtteilen von Köln für Sie im Einsatz, unter anderem:
- Innenstadt / Altstadt
- Neustadt-Nord
- Neustadt-Süd
- Deutz
- Ehrenfeld
- Nippes
- Mülheim
- Kalk
- Lindenthal
- Sülz
- Rodenkirchen
- Porz
Unsere Leistungen in Köln
- Asbestsanierung in Köln Zertifizierte Asbestsanierung nach TRGS 519 – mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.
- Abbrucharbeiten in Köln Professioneller Rückbau und Teilabbruch – sauber, termintreu und fachgerecht entsorgt.
- Materialanalyse Asbest- und Schadstoffanalysen im Labor – Klarheit vor jedem Eingriff.
- Floor-Flex entfernen in Köln Floor-Flex-Platten und Kleber fachgerecht und staubarm entfernen.
- Bitumenkleber entfernen in Köln Schwarzen Bitumen- und Asbestkleber rückstandslos entfernen.
- Welleternit ausbauen in Köln Sicherer Ausbau asbesthaltiger Wellplatten und Dacheindeckungen.
- Fassadenplatten ausbauen in Köln Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten – kontrolliert und nachweisbar.
- Asbestzement ausbauen in Köln Demontage von Asbestzement-Bauteilen aller Art.
- Fensterbänke ausbauen Asbesthaltige Fensterbänke fachgerecht entfernen.
- Cushion-Vinyl entfernen CV-Beläge sicher und vollständig entfernen.
- KMF-Sanierung in Köln Künstliche Mineralfasern und alte Mineralwolle fachgerecht entfernen (KMF-Entfernung).
- PAK-Sanierung in Köln Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sicher sanieren.
- Luftanalysen & Freimessung VDI 3492 Raumluftmessung und Freimessung nach VDI 3492.
Häufige Fragen aus Köln
Bietet Asbesta die Asbestsanierung in ganz Köln an?
Ja. Wir sind in allen Kölner Stadtbezirken im Einsatz – von der Innenstadt über Ehrenfeld, Nippes, Lindenthal und Sülz bis nach Mülheim, Kalk, Deutz, Rodenkirchen, Porz und Chorweiler. Von unserem Sitz in Marl erreichen wir Köln über die A43 und A1 in rund 1 Stunde 10 Minuten.
Bei welcher Behörde wird eine Asbestsanierung in Köln angezeigt?
Für das Kölner Stadtgebiet ist die Bezirksregierung Köln die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Asbestarbeiten sind anzeigepflichtig - die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 reichen wir dort fristgerecht vor Beginn der Arbeiten ein, inklusive Arbeitsplan und Angaben zu den Schutzmaßnahmen. Als zertifizierter Fachbetrieb kennen wir die Abläufe und halten alle Vorgaben der GefStoffV ein.
Welche Schadstoffe treten in Kölner Gebäuden besonders häufig auf?
Wegen des großen Nachkriegs- und Wiederaufbaubestands aus den 1950er- bis 1970er-Jahren finden wir in Köln vor allem Floor-Flex- und Cushion-Vinyl-Bodenbeläge, Bitumenkleber, Asbestzement-Produkte und Brandschutzverkleidungen. In Büro- und Hochhausbauten kommen häufig künstliche Mineralfasern (KMF) und PAK-belastete Materialien hinzu.
Brauche ich vor einer Sanierung in Köln eine Materialanalyse?
Bei Gebäuden, die vor 1993 errichtet oder modernisiert wurden, empfehlen wir vor Umbau, Sanierung oder Abbruch dringend eine Materialprobe mit Laboranalyse. Das betrifft in Köln einen Großteil des Bestands. Erst die Analyse zeigt, ob und welche Schadstoffe vorhanden sind und wie aufwändig die Sanierung wird.
Werden die Arbeiten in Köln nach gesetzlichen Vorgaben durchgeführt?
Ja. Wir sind Fachbetrieb nach Gefahrstoffverordnung und arbeiten nach TRGS 519, 521 und 524. Jede Sanierung wird sauber abgeschottet, mit Unterdruck und persönlicher Schutzausrüstung ausgeführt und mit Luftmessungen nach VDI 3492 sowie einer revisionssicheren Dokumentation abgeschlossen.
Saniert Asbesta auch Welleternit-Dächer und Fassadenplatten in Köln?
Ja. Asbestzement-Produkte wie Welleternit-Dächer auf Garagen und Nebengebäuden, Fassadenplatten und Fensterbänke gehören zu unseren häufigsten Aufträgen – sowohl bei Privathäusern in Stadtteilen wie Sülz oder Rodenkirchen als auch bei Gewerbeobjekten in Ossendorf, Kalk oder Porz. Wir demontieren, verpacken und entsorgen fachgerecht.