Asbest & Schadstoffe in Dortmund
Dortmund ist die größte Stadt Westfalens und über Jahrzehnte vom Dreiklang aus Kohle, Stahl und Bier geprägt worden. Mit Zechen wie Zollern in Bövinghausen und Hansa in Huckarde sowie dem Stahlstandort Phoenix in Hörde – heute der Phoenix-See – wuchs die Stadt rasant zur Industriemetropole. In dieser Hochphase und besonders in den Wiederaufbaujahren nach 1945 entstand ein enormer Bestand an Wohn-, Werks- und Zweckbauten, in denen asbesthaltige Baustoffe seinerzeit Standard waren. Genau dieser Gebäudebestand ist heute der typische Anlass für eine Asbest- und Schadstoffsanierung: Wer ein Objekt aus den Zechen-, Stahl- oder Aufbaujahren modernisiert oder abreißt, stößt fast zwangsläufig auf belastete Materialien.
Ein wichtiger Hinweis für Bauherren und Eigentümer in Dortmund: Die Stadt ist zwar kreisfrei, gehört aber zum Regierungsbezirk Arnsberg. Die nach TRGS 519 vorgeschriebene Anzeige asbesthaltiger Arbeiten läuft daher über die Bezirksregierung Arnsberg – nicht über Münster, wie viele aus dem nördlichen Ruhrgebiet annehmen. Wir kennen die zuständigen Wege und übernehmen die fristgerechte Anzeige, die Erstellung des Arbeits- und Sicherheitsplans sowie die komplette Dokumentation für Sie. So bleibt Ihre Sanierung in Dortmund rechtssicher und nachvollziehbar.
In den ausgedehnten Zechensiedlungen und Werkskolonien rund um die alten Schachtanlagen sowie im riesigen Nachkriegs-Geschosswohnbau der Innenstadt und des Nordens – etwa in Eving, Scharnhorst und der Nordstadt – treffen wir regelmäßig auf typische asbesthaltige Materialien. Dazu zählen Welleternit-Dächer und Asbestzement-Fassadenplatten an Wohn- und Nebengebäuden, Floor-Flex-Bodenplatten mit schwarzem Bitumenkleber, Cushion-Vinyl-Beläge sowie asbesthaltige Fensterbänke, Spachtelmassen und Putze. In Hochhäusern und Verwaltungsbauten der 1960er- und 1970er-Jahre kommen zusätzlich Brandschutzverkleidungen, künstliche Mineralfasern (KMF) in Dämmungen und PAK-belastete Kleber sowie Bitumenabdichtungen vor.
Wir gehen in Dortmund strukturiert vor: Zunächst entnehmen wir verdächtige Materialien fachgerecht und lassen sie im Labor analysieren. Auf dieser Grundlage planen wir die Sanierung nach GefStoffV, melden die Arbeiten bei der Bezirksregierung Arnsberg an und führen Demontage, Abbruch und Schadstoffentfernung mit geschultem Personal und Schwarz-Weiß-Schleuse durch. Abschließend belegen Luftmessungen nach VDI 3492 die einwandfreie Raumluft, sodass Ihr Objekt – ob Gründerzeithaus im Kreuzviertel, Zechensiedlung in Bövinghausen oder Gewerbebau in Hörde – wieder gefahrlos genutzt werden kann. Als sachkundiger Fachbetrieb mit langjähriger Erfahrung kennen wir die Bausubstanz des Ruhrgebiets im Detail.
Einsatzgebiet in Dortmund
Wir sind in allen Stadtteilen von Dortmund für Sie im Einsatz, unter anderem:
- Innenstadt
- Hörde
- Aplerbeck
- Hombruch
- Eving
- Scharnhorst
- Mengede
- Brackel
- Lütgendortmund
- Huckarde
- Dorstfeld
- Marten
Unsere Leistungen in Dortmund
- Asbestsanierung in Dortmund Zertifizierte Asbestsanierung nach TRGS 519 – mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.
- Abbrucharbeiten in Dortmund Professioneller Rückbau und Teilabbruch – sauber, termintreu und fachgerecht entsorgt.
- Materialanalyse Asbest- und Schadstoffanalysen im Labor – Klarheit vor jedem Eingriff.
- Floor-Flex entfernen in Dortmund Floor-Flex-Platten und Kleber fachgerecht und staubarm entfernen.
- Bitumenkleber entfernen in Dortmund Schwarzen Bitumen- und Asbestkleber rückstandslos entfernen.
- Welleternit ausbauen in Dortmund Sicherer Ausbau asbesthaltiger Wellplatten und Dacheindeckungen.
- Fassadenplatten ausbauen in Dortmund Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten – kontrolliert und nachweisbar.
- Asbestzement ausbauen in Dortmund Demontage von Asbestzement-Bauteilen aller Art.
- Fensterbänke ausbauen Asbesthaltige Fensterbänke fachgerecht entfernen.
- Cushion-Vinyl entfernen CV-Beläge sicher und vollständig entfernen.
- KMF-Sanierung in Dortmund Künstliche Mineralfasern und alte Mineralwolle fachgerecht entfernen (KMF-Entfernung).
- PAK-Sanierung in Dortmund Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sicher sanieren.
- Luftanalysen & Freimessung VDI 3492 Raumluftmessung und Freimessung nach VDI 3492.
Häufige Fragen aus Dortmund
Bei welcher Behörde wird die Asbestsanierung in Dortmund angezeigt?
Dortmund ist kreisfrei, gehört aber zum Regierungsbezirk Arnsberg. Die nach TRGS 519 vorgeschriebene Anzeige asbesthaltiger Arbeiten erfolgt daher über die Bezirksregierung Arnsberg und nicht über Münster. Diese Anzeige sowie die gesamte behördliche Dokumentation übernehmen wir fristgerecht für Sie.
Wie schnell sind Sie von Marl aus in Dortmund vor Ort?
Unser Firmensitz liegt im benachbarten Marl am Venusweg 24. Die Anfahrt nach Dortmund beträgt über die A2/A45 nur rund 30 km bzw. etwa 30 bis 35 Minuten. Dadurch sind wir für Ortstermine, Beratungen und kurzfristige Einsätze in allen Dortmunder Stadtteilen schnell verfügbar.
In welchen Dortmunder Gebäuden ist mit Asbest zu rechnen?
Besonders betroffen sind Bauten aus der Bergbau-, Stahl- und Nachkriegszeit: die Zechensiedlungen rund um Zollern in Bövinghausen und Hansa in Huckarde, das Phoenix-Umfeld in Hörde sowie der Geschosswohnbau in Eving, Scharnhorst und der Nordstadt. Typisch sind Welleternit-Dächer, Asbestzement-Fassadenplatten, Floor-Flex-Böden mit Bitumenkleber sowie Fensterbänke, Putze und Spachtelmassen in Objekten bis Anfang der 1990er-Jahre.
Was kostet eine Probenahme zur Feststellung von Asbest in Dortmund?
Pauschale Preise nennen wir seriös erst nach Sichtung vor Ort, da Materialart, Menge und Zugänglichkeit entscheidend sind. Wir entnehmen die Materialproben fachgerecht, lassen sie im Labor analysieren und erstellen Ihnen anschließend ein transparentes, auf Ihr Objekt zugeschnittenes Angebot.
Sanieren Sie auch Gewerbe- und Industrieobjekte im Dortmunder Strukturwandel-Gebiet?
Ja. Neben Wohngebäuden übernehmen wir die Schadstoffsanierung von Gewerbe-, Hallen- und Industrieobjekten, wie sie etwa im Umfeld der ehemaligen Zechen und Stahlstandorte häufig vorkommen. Dazu gehören Materialanalysen, kontrollierter Rückbau, Abbruch und Luftmessungen nach VDI 3492 – alles dokumentiert und nach den Vorgaben der GefStoffV sowie TRGS 519/521/524.