Wo in Dortmund asbesthaltige Fassadenplatten sitzen, lässt sich gut an der Baugeschichte der größten Stadt Westfalens ablesen. Im Norden prägt der riesige Nachkriegs-Geschosswohnbau das Bild: In der Innenstadt-Nord, in Eving und Scharnhorst entstanden in den 1950er- bis 1970er-Jahren ganze Wohnzeilen, deren Giebel und Wetterseiten später vielfach mit witterungsfesten Asbestzementplatten verkleidet wurden. Hinzu kommen die ausgedehnten Zechensiedlungen rund um das Bergbauerbe in Bövinghausen, Huckarde und Mengede, wo Nebengebäude, Schuppen und Garagenrückwände oft die typischen grauen, fest gebundenen Platten tragen. Die Gründerzeitquartiere im Kreuzviertel und im Saarlandstraßenviertel sind im Originalbestand asbestfrei, kritisch sind hier die Modernisierungen ab den 1960er-Jahren. Wer also nicht allein auf das Baujahr des Hauses schaut, sondern auf das Jahr der jeweiligen Fassadenarbeit, kommt der Wahrheit am nächsten. Wir verschaffen Ihnen vor jedem Ausbau diese Gewissheit, statt auf gut Glück zu demontieren.
Wichtig für Dortmund ist die behördliche Zuständigkeit: Obwohl Dortmund mitten in Westfalen liegt, gehört die Stadt nicht zum Regierungsbezirk Münster, sondern zum Regierungsbezirk Arnsberg. Die Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten ist eine anzeigepflichtige Asbestsanierung nach TRGS 519 in Verbindung mit der Gefahrstoffverordnung und der Asbest-Richtlinie, die vor Beginn der Arbeiten gemeldet werden muss. Diese Anzeige reichen wir für Ihr Dortmunder Objekt rechtzeitig bei der Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Arbeitsschutzbehörde ein, nicht bei der Bezirksregierung Münster. Wir demontieren die Platten möglichst zerstörungsfrei samt Befestigung, statt sie zu flexen oder zu zerschlagen, und binden den Staub durch Anfeuchten. Die abgenommenen Platten gehen sofort in dicht verschlossene Big Bags und werden als gefährlicher Abfall mit dem Abfallschlüssel 17 06 05* über eine zugelassene Deponie entsorgt, Sie erhalten den Entsorgungsnachweis. Gerüst und Absperrung gehören bei vorgehängten Fassaden und höheren Giebeln selbstverständlich dazu.
Ein Wort zur Lage und zum vielfältigen Bestand: Asbesta hat seinen Sitz am Venusweg 24 in Marl und ist überregional in ganz Nordrhein-Westfalen tätig. Nach Dortmund sind es über die A2 und A45 rund 30 Kilometer und etwa 30 bis 35 Minuten Fahrtzeit, sodass wir Baustellen im gesamten Stadtgebiet zuverlässig erreichen, von Mengede und Huckarde im Norden bis Hörde, Hombruch und Aplerbeck im Süden. Neben dem Wohnbestand prägt Dortmund ein erhebliches Schwerindustrie- und Bergbauerbe: An den umgenutzten Zechen- und Stahlflächen wie der Zeche Zollern in Bövinghausen, der Kokerei Hansa in Huckarde oder dem ehemaligen Phoenix-Areal in Hörde stehen Hallen und Betriebsgebäude, deren Fassadenverkleidungen aus der Hochzeit des Asbestzements stammen. Gerade bei Umnutzung oder Abbruch dieser Flächen müssen asbesthaltige Platten vorab geordnet und emissionsarm ausgebaut werden. Auch der große Büro-, Schul- und Hallenbestand der 1960er- bis 1980er-Jahre in der City fällt in unser Tätigkeitsfeld, sodass Sie eine Planung erhalten, die zur konkreten Immobilie und nicht zu einer Standardlösung passt.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Dortmund
Woran erkenne ich, ob die Fassadenplatten an meinem Dortmunder Haus Asbest enthalten?
Ein wichtiges Indiz ist das Alter der Fassadenarbeit: Bis 1993 wurden Asbestzementplatten flächendeckend verbaut, gerade bei den nachträglichen Verkleidungen an den Nachkriegs- und Zechensiedlungsbauten in Eving, Scharnhorst, Bövinghausen oder Huckarde. Die Platten sind meist grau oder farbig beschichtet, hart und unscheinbar, eine Asbestfaser sieht man ihnen nicht an. Auf bloßes Augenmaß sollten Sie sich nicht verlassen, sicher ist nur eine Materialprobe im Labor. Wir nehmen diese Probe staubarm und sagen Ihnen vor Ausbaubeginn verbindlich, ob eine Asbestsanierung erforderlich ist.
Bei welcher Behörde wird der Fassadenplatten-Ausbau in Dortmund angezeigt?
Anders als bei den nördlicheren Ruhrgebietsstädten ist für Dortmund nicht die Bezirksregierung Münster, sondern die Bezirksregierung Arnsberg zuständig, denn Dortmund gehört trotz seiner Lage in Westfalen zum Regierungsbezirk Arnsberg. Die Demontage asbesthaltiger Fassadenplatten ist nach TRGS 519 anzeigepflichtig und muss vor Beginn der Arbeiten gemeldet werden. Als ausführender Fachbetrieb übernimmt Asbesta diese Anzeige bei der Bezirksregierung Arnsberg für Sie. So ist von der Anmeldung bis zum Entsorgungsnachweis alles geregelt, und Sie als Eigentümer müssen den Behördenweg nicht selbst gehen.
Können auch alte Hallen auf ehemaligen Dortmunder Zechen- oder Stahlflächen vom Asbestzement befreit werden?
Ja. Auf umgenutzten Industrieflächen wie rund um die Zeche Zollern in Bövinghausen, die Kokerei Hansa in Huckarde oder das frühere Phoenix-Areal in Hörde stehen Betriebs- und Lagergebäude, deren Fassadenplatten häufig aus der Hochzeit des Asbestzements stammen. Vor Umnutzung oder Abbruch bauen wir diese Platten emissionsarm und möglichst zerstörungsfrei aus, richten Gerüst und Absperrung ein und sammeln das Material sofort in dichten Big Bags. Die Entsorgung erfolgt als gefährlicher Abfall (AVV 17 06 05*) über eine zugelassene Deponie mit Nachweis, die Anzeige nach TRGS 519 reichen wir vorab bei der Bezirksregierung Arnsberg ein.