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Asbesta Schadstoffsanierung
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Fassadenplatten ausbauen in Bochum

Asbestzement-Fassadenplatten - meist als „Eternit" bekannt - verkleiden in Bochum bis heute Giebel, Wetterseiten und nachträglich gedämmte Fassaden an Nachkriegszeilen in der Innenstadt und Wattenscheid sowie an Zechen- und Werkssiedlungen. Intakt geben diese fest gebundenen Platten kaum Fasern ab; beim Abnehmen, Bohren oder durch Verwitterung werden die Asbestfasern jedoch frei. Deshalb ist der Ausbau eine anzeigepflichtige Asbestsanierung nach TRGS 519, die wir emissionsarm und möglichst zerstörungsfrei ausführen. Von unserem Sitz in Marl ist Bochum über die A43 in rund 30 Minuten erreichbar, sodass wir Begehung und Demontage kurzfristig planen.

Einsatzgebiet

Bochum

Ruhrgebiet

Zuständige Behörde: Bezirksregierung Arnsberg

Fassadenplatten ausbauen in Bochum – Handwerker mit Helm auf einem Gerüst bei Arbeiten an einer Gebäudefassade

Anders als die nördlichen Ruhrgebietsstädte gehört Bochum als kreisfreie Stadt zum Regierungsbezirk Arnsberg - die Anzeige der asbesthaltigen Fassadenarbeiten läuft hier daher über die Bezirksregierung Arnsberg und nicht über Münster. Diese Zuständigkeit kennen wir aus dem Tagesgeschäft und reichen die Anzeige nach TRGS 519 objektbezogen und fristgerecht vor Arbeitsbeginn ein, sodass Sie als Eigentümer, Hausverwaltung oder Bochumer Gewerbebetrieb keinen Behördenweg selbst gehen müssen. Wir arbeiten dabei durchgängig emissionsarm: Statt die Platten zu flexen, lösen wir die Befestigungen und nehmen ganze Platten samt Verankerung möglichst zerstörungsfrei ab. Anfeuchten und Staubbindung verhindern, dass Fasern frei werden. Das demontierte Material verpacken wir sofort in dicht verschlossene Big Bags und entsorgen es als gefährlichen Abfall unter dem Abfallschlüssel AVV 17 06 05* über eine zugelassene Deponie. Am Ende erhalten Sie den Entsorgungsnachweis als lückenlose Dokumentation.

Wo in Bochum asbesthaltige Fassadenplatten sitzen, lässt sich gut an Baualter und Nachrüstgeschichte ablesen. In den dichten Nachkriegs-Geschosswohnbauten der Innenstadt und in Wattenscheid wurden Giebel und Wetterseiten in den 1950er- bis frühen 1990er-Jahren häufig mit grau oder farbig beschichteten Asbestzementplatten verkleidet, oft im Zuge einer nachträglichen Dämmung. In den Arbeiter- und Zechensiedlungen - etwa der denkmalgeschützten Dahlhauser Heide ("Kappeskolonie") in Hordel oder den Siedlungszeilen in Hamme, Werne und Langendreer - tragen Reihen- und Doppelhäuser an Wetterseiten und Nebengebäuden oft solche Verkleidungen. Wo solche Bestände unter Denkmal- oder Ensembleschutz stehen, sind Eingriffe in das Erscheinungsbild abstimmungspflichtig; wir dokumentieren den Bestand vorab und richten die Demontage auf die Auflagen der Denkmalpflege aus. Vor jeder Demontage prüfen wir Plattenformat, Befestigungsart und Untergrund, denn verwitterte oder bereits beschädigte Platten sind besonders emissionsträchtig und erfordern ein angepasstes Vorgehen.

Einen eigenen Charakter haben die großen Hochschul- und Zweckbauten der 1960er- und 1970er-Jahre rund um die Ruhr-Universität in Querenburg sowie die Industrie- und Gewerbebauten aus Bochums Schwerindustrie- und Bergbaugeschichte - vom Umfeld des Bochumer Vereins bis zu umgenutzten Zechenflächen wie der Zeche Hannover in Hordel und der Jahrhunderthalle. An Schul-, Verwaltungs- und Hallenbauten dieser Epochen finden sich großflächige Fassaden- und Nebengebäudeverkleidungen aus Asbestzement, die bei Umbau, Umnutzung oder Abbruch vorab geordnet ausgebaut werden müssen. Für höher gelegene Giebel und vorgehängte Fassaden - etwa an den Mehrgeschossern in der Innenstadt, Grumme oder Weitmar - stellen wir ein geeignetes Gerüst und richten eine Absperrung ein, damit weder herabfallende Platten noch Faserstaub Passanten oder Nachbargrundstücke erreichen. In der Gründerzeitsubstanz in Ehrenfeld und Wiemelhausen stammen Asbestprobleme dagegen meist aus späteren Modernisierungen, nicht aus dem Originalbestand. Für jedes Bochumer Objekt - ob einzelner Giebel in Linden oder Dahlhausen oder ganze Gewerbefassade - bündeln wir Begehung, Anzeige, emissionsarme Demontage und nachweisliche Entsorgung zu einem planbaren Ablauf.

Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Bochum

Bei welcher Behörde wird der Ausbau von Asbest-Fassadenplatten in Bochum angezeigt?

Bochum ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg - deshalb läuft die Anzeige der anzeigepflichtigen Asbestsanierung nach TRGS 519 über die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Arbeitsschutzbehörde, nicht über Münster wie bei den nördlichen Ruhrgebietsstädten. Diese Anzeige reichen wir vor Beginn der Demontage objektbezogen und fristgerecht für Sie ein. Sie müssen sich um den Behördenweg also nicht selbst kümmern. Am Ende erhalten Sie zusammen mit dem Entsorgungsnachweis eine vollständige Dokumentation Ihrer Fassadensanierung.

Woran erkenne ich, ob die Fassadenplatten an meinem Bochumer Haus Asbest enthalten?

Ein wichtiger Anhaltspunkt ist das Alter der Fassadenarbeit: Wurden die grau oder farbig beschichteten Faserzementplatten an Giebel oder Wetterseite vor 1993 angebracht - was an vielen Nachkriegszeilen der Innenstadt, in Wattenscheid oder an den Zechensiedlungen in Hordel und Hamme typisch ist -, ist Asbestzement sehr wahrscheinlich. Optisch lassen sich asbesthaltige und asbestfreie Platten kaum unterscheiden, sicher ist nur eine Materialprobe im Labor, die wir im Rahmen der Begehung veranlassen. Solange die Platten intakt sind, geben sie kaum Fasern ab; problematisch wird es beim Ausbauen, Bohren oder durch Verwitterung. Bohren oder schleifen Sie bis dahin nicht selbst an verdächtigen Platten.

Mein Haus steht in einer denkmalgeschützten Bochumer Siedlung wie der Dahlhauser Heide - kann ich die Platten trotzdem ausbauen lassen?

Grundsätzlich ja, der Asbestausbau ist auch in geschützten Beständen wie der Dahlhauser Heide ("Kappeskolonie") in Hordel möglich und aus Gesundheitsgründen sinnvoll. Allerdings sind Eingriffe in das Erscheinungsbild der Fassade hier abstimmungspflichtig, sowohl für die Demontage als auch für eine spätere Neuverkleidung. Wir dokumentieren den Bestand vorab und nehmen die Asbestzement-Platten emissionsarm und möglichst zerstörungsfrei samt Befestigung ab, statt sie zu brechen oder zu flexen. Die Klärung mit der Denkmalpflege sollte vor Arbeitsbeginn erfolgen; die Demontage selbst bleibt eine Asbestsanierung nach TRGS 519 mit Anzeige bei der Bezirksregierung Arnsberg und ordnungsgemäßer Entsorgung.

Fassadenplatten ausbauen in der Nähe von Bochum

Kreis Recklinghausen 1

Ruhrgebiet 2

Ablauf

In fünf Schritten zur sauberen Übergabe

Von der ersten Anfrage bis zur freigemessenen Übergabe. Transparent, termintreu und lückenlos dokumentiert.

  1. Anfrage senden

    Telefonisch, per WhatsApp oder Formular – Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.

  2. Besichtigung

    Kostenfrei vor Ort. Wir analysieren Material und Umfang.

  3. Festpreis-Angebot

    Transparent und fair als Festpreis – ohne versteckte Kosten.

  4. Fachgerechte Sanierung

    Nach TRGS 519, mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.

  5. Entsorgung & Übergabe

    Inklusive Entsorgungsnachweis, Freimessung und Schlussdokumentation.

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  • Verbindliches Festpreis-Angebot – keine versteckten Kosten
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  • Sanierung nach TRGS 519 mit dokumentierter Übergabe
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