In Bochum begegnet uns Floor-Flex am häufigsten im dichten Nachkriegs-Geschosswohnungsbau der Innenstadt und in Wattenscheid: Mehrfamilienhäuser und Wohnzeilen der 1950er- bis 1970er-Jahre, in denen die quadratischen 25-x-25- und 30-x-30-cm-Platten flächig in Fluren, Küchen und Wohnräumen verlegt wurden. Häufig liegt darüber ein später aufgebrachter Teppich, Laminat oder PVC, sodass der asbesthaltige Boden erst beim Ausräumen einer Wohnung, einem Mieterwechsel oder einer Modernisierung wieder zum Vorschein kommt. Wir heben die Platten am Stück ab, statt sie zu brechen, und entfernen den darunterliegenden schwarzen Bitumen- bzw. Cutback-Kleber - der oft selbst asbesthaltig und kritischer als die Platte ist - rückstandslos vom Estrich. Anschließend ist der Untergrund frei von Klebe- und Faserrückständen und wieder belegreif. So lässt sich der Boden in Quartieren wie Hamme, Grumme oder Wiemelhausen ohne Weiterung neu aufbauen.
Eine Bochumer Besonderheit sind die Arbeiter- und Zechensiedlungen aus der Schwerindustrie- und Bergbaugeschichte rund um den Bochumer Verein und die Zeche Hannover in Hordel. In denkmalgeschützten Beständen wie der Dahlhauser Heide - der sogenannten Kappeskolonie - sowie in den Siedlungen von Linden, Dahlhausen und Werne wurden die kleinen Bergmannswohnungen in den Modernisierungswellen oft mit Floor-Flex auf den alten Holzdielen oder dem Estrich in Flur und Küche nachgerüstet. Hier ziehen wir die Platten emissionsarm ab und lösen den Schwarzkleber gezielt, ohne die historische Substanz darunter zu beschädigen, und stimmen den Ablauf bei Bedarf mit dem Denkmalschutz und der jeweiligen Wohnungsgesellschaft ab. Da viele dieser Siedlungen heute im Bestand großer Vermieter liegen, koordinieren wir Bauzeiten und Zugangswege eng mit Eigentümern und Hausverwaltungen. Treppenhäuser und Hausflure, in denen Floor-Flex als robuster Gemeinschaftsbelag verlegt wurde, schotten wir dabei so ab, dass die übrigen Mietparteien ihre Wohnungen weiter erreichen.
Neben dem Wohnungsbau treffen wir Floor-Flex in Bochum auch in den großen Hochschul- und Zweckbauten der 1960er- und 1970er-Jahre an - etwa im Umfeld der Ruhr-Universität in Querenburg sowie in Schulen, Verwaltungs- und Vereinsgebäuden in der Innenstadt, in Langendreer und in den Gründerzeitquartieren von Ehrenfeld und Wiemelhausen. Dort liegen die Platten oft großflächig am Stück in Korridoren, Sanitär- und Nebenräumen, häufig unter späterem PVC oder Linoleum. Bei solchen Objekten und bei Gewerbeflächen staffeln wir die Plattenentfernung und die Klebersanierung so, dass Bauabschnitte und laufender Betrieb planbar bleiben. Vor jeder Demontage klären wir bei der kostenfreien Besichtigung per Materialprobe ab, ob Platte und Kleber tatsächlich Asbest enthalten, und zeigen die Arbeiten objektbezogen bei der Bezirksregierung Arnsberg an, die für Bochum als zuständige Arbeitsschutzbehörde verantwortlich ist. Auf Wunsch belegen wir die Schadstofffreiheit nach Abschluss mit einer Freimessung nach VDI 3492.
Häufige Fragen: Floor-Flex entfernen in Bochum
Wo kommt Floor-Flex in Bochum am häufigsten vor?
Am häufigsten im Nachkriegs-Geschosswohnungsbau der Innenstadt und in Wattenscheid sowie in den Arbeiter- und Zechensiedlungen der alten Bergbauquartiere - etwa der denkmalgeschützten Dahlhauser Heide in Hordel oder in Linden, Dahlhausen und Werne. Dort liegen die Vinyl-Asbest-Platten meist in Fluren, Küchen und Treppenhäusern, oft verdeckt unter einem später verlegten Teppich, Laminat oder PVC. Zusätzlich finden wir sie in Zweck- und Hochschulbauten der 1960er- und 1970er-Jahre rund um die Ruhr-Universität in Querenburg. Sicherheit gibt nur eine Materialprobe, die wir bei der Besichtigung entnehmen.
Bei welcher Behörde wird die Floor-Flex-Entfernung in Bochum angezeigt?
Bochum gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg, daher läuft die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 in Bochum über die Bezirksregierung Arnsberg - nicht über Münster. Die Anzeige muss vor Arbeitsbeginn erfolgen; wir übernehmen sie vollständig für Sie und reichen die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig ein.
Entfernen Sie in Bochum auch den schwarzen Kleber unter den Floor-Flex-Platten?
Ja, immer. Gerade in den Bochumer Zechen- und Nachkriegssiedlungen liegt unter den Platten ein schwarzer Bitumen- bzw. Cutback-Kleber, der häufig selbst asbesthaltig und schwächer gebunden ist und damit als kritischer gilt als die Platte. Wir heben die Platten emissionsarm am Stück ab und nehmen anschließend den Kleberrückstand vollständig vom Estrich - beide Schichten gehören zur fachgerechten Sanierung. Danach ist der Untergrund belegreif und kann auf Wunsch durch eine Freimessung freigegeben werden.