Als größte Stadt Westfalens hat Dortmund ein riesiges Erbe an Zechen- und Arbeitersiedlungen, und genau dort findet sich der typische Welleternit-Bestand. Rund um die ehemaligen Zechen Zollern in Bövinghausen, Hansa in Huckarde sowie das Stahlwerk Phoenix in Hörde gehören Garagenzeilen, Kohlen- und Geräteschuppen sowie kleine Hofgebäude zum Ortsbild; ihre Pultdächer wurden über Jahrzehnte mit Asbestzement-Wellplatten gedeckt. Diese kleinteiligen Dächer wurden selten erneuert, sodass die Platten heute oft stark verwittert, vermoost und an den Kanten brüchig sind. Wir nehmen sie Bahn für Bahn ab, lösen die Befestiger statt sie herauszuziehen und binden bei abgewitterten Oberflächen vorab die losen Restfasern, bevor wir staubdicht in Big Bags verpacken. Im denkmalgeschützten Siedlungs- und Industriebestand, etwa rund um die Zeche Zollern, arbeiten wir entsprechend behutsam und stimmen den Ausbau mit dem Bestandsschutz ab.
In der dicht bebauten Innenstadt, in der Nordstadt sowie im Norden in Eving und Scharnhorst prägen Nachkriegs-Geschosswohnbauten das Bild, dazu Gründerzeitquartiere im Kreuzviertel und im Saarlandstraßenviertel. Welleternit steckt hier weniger im Hauptdach als in den Sekundärbauten der Höfe: Garagen, Carports, Müll- und Fahrradunterstände, Werkstattanbauten und Lagerschuppen in den engen Hinterhöfen. In den Gewerbe- und Industrielagen, etwa auf den umgenutzten Flächen rund um Phoenix in Hörde, Hansa in Huckarde und im Hafen, kommen großflächige Welleternit-Hallendächer hinzu. Dort planen wir Gerüst oder Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und Lastverteilung, weil alte Wellasbest-Dachhaut nicht durchtrittsicher ist, und decken in geordneter Reihenfolge ab - Firstkappen und Ortgänge zuerst, dann die Platten von der Traufe zum First. Anschließend verpacken wir staubdicht und organisieren einen geordneten Abtransport mit lückenlosem Entsorgungsnachweis als gefährlicher Abfall.
Wichtig für Dortmund: Die Stadt ist kreisfrei, gehört aber zum Regierungsbezirk Arnsberg - die nach TRGS 519 vorgeschriebene Anzeige der Asbestarbeiten läuft daher über die Bezirksregierung Arnsberg und nicht über Münster. Diese Anzeige reichen wir spätestens sieben Tage vor Beginn für Sie ein, samt Materialeinstufung und Arbeitsplan. In den Höfen und Garagenreihen von Nordstadt, Innenstadt und den Siedlungen ist der Platz oft knapp; wir stimmen Gerüst, Containerstellplatz und Abnahme so ab, dass Nachbargebäude, Zufahrten und Stellplätze frei bleiben. Auch Schul-, Verwaltungs- und Zweckbauten der 1960er- und 1970er-Jahre sowie landwirtschaftliche und gewerbliche Nebengebäude in den Außenbezirken Aplerbeck, Hombruch, Brackel, Mengede, Lütgendortmund, Dorstfeld und Marten zählen zu den Objekten, an denen wir asbesthaltige Wellplatten zurückbauen. Die ordnungsgemäße Entsorgung erfolgt über zugelassene Annahmestellen mit Entsorgungsnachweis (AVV 17 06 05*) - von Marl aus sind alle Dortmunder Stadtteile über A2 und A45 gut erreichbar.
Häufige Fragen: Welleternit ausbauen in Dortmund
Läuft die Asbest-Anzeige für meinen Welleternit-Ausbau in Dortmund über Münster oder Arnsberg?
Über Arnsberg. Dortmund ist zwar kreisfrei, gehört aber zum Regierungsbezirk Arnsberg - die nach TRGS 519 vorgeschriebene Anzeige der Asbestarbeiten richten wir daher an die Bezirksregierung Arnsberg, nicht an Münster. Wir reichen die Anzeige mit Materialeinstufung und Arbeitsplan spätestens sieben Tage vor Beginn für Sie ein, bevor wir mit dem Ausbau der Wellplatten beginnen.
Wir haben in einer Dortmunder Zechensiedlung eine ganze Garagenzeile mit Welleternit-Dach - bauen Sie das aus?
Ja. Garagenhöfe und -zeilen mit Wellasbestplatten sind in den Arbeiter- und Zechensiedlungen rund um Bövinghausen, Huckarde, Hörde und Eving ein häufiger Auftrag. Wir decken die Dächer zerstörungsfrei ab, lösen die Befestigungen statt zu brechen, verpacken die Platten staubdicht in Big Bags und entsorgen sie als gefährlichen Abfall (AVV 17 06 05*) mit Nachweis - auf Wunsch koordiniert für mehrere Garagen einer Eigentümergemeinschaft. Im denkmalgeschützten Siedlungsbestand arbeiten wir entsprechend behutsam.
Können Sie auch ein großes Welleternit-Hallendach im Dortmunder Industriegebiet ausbauen?
Ja. Für großflächige Hallen- und Gewerbedächer, wie sie auf den umgenutzten Industrieflächen rund um Phoenix in Hörde, Hansa in Huckarde und im Hafen vorkommen, planen wir Gerüst oder Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und Lastverteilung, weil die alte Dachhaut nicht durchtrittsicher ist. Den Ausbau führen wir emissionsarm nach TRGS 519 durch und übernehmen Anzeige bei der Bezirksregierung Arnsberg, Entsorgung und Dokumentation komplett aus einer Hand.