Castrop-Rauxel ist eine klassische Bergbaustadt, und die Zechen Erin, Victor und Ickern haben hier eine Fülle von Welleternit-Dächern hinterlassen. In den Zechen- und Arbeitersiedlungen rund um Ickern, Habinghorst und die bekannte Siedlung Schwerin tragen unzählige Garagenzeilen, Kohlen- und Geräteschuppen sowie Hofüberdachungen bis heute graue Asbestzement-Wellplatten. Diese wurden in den 1950er- bis 1980er-Jahren als günstige, witterungsbeständige Bedachung für die Nebengebäude der Kolonien verbaut - robust, billig, langlebig. Heute sind sie am Ende ihrer Lebensdauer: ausgebleicht, vermoost, mit Bruchkanten und offenliegenden Fasern. Wir nehmen diese Wellplatten Bahn für Bahn zerstörungsarm ab, statt sie zu zertrümmern, und vermeiden so die typische Faserfreisetzung beim unsachgemäßen Abriss.
Charakteristisch für Castrop-Rauxel sind die langen, zusammenhängenden Garagenhöfe der dichten Geschoss- und Reihenhausbebauung aus der Nachkriegszeit, bei denen mehrere Wellasbestdächer aneinandergrenzen und oft mehrere Eigentümer oder eine Hausverwaltung betroffen sind. Solche Höfe in Castrop-Mitte, Rauxel, Behringhausen und Bladenhorst planen wir koordiniert, weil die Platten häufig über benachbarte Dachflächen verlaufen. In den Gartenstadt-Anteilen sowie in Frohlinde, Merklinde, Obercastrop und Henrichenburg finden wir Welleternit dagegen vor allem auf frei stehenden Gartenhäusern, Lauben und Hofschuppen. Diese gut zugänglichen Einzeldächer lassen sich meist zerstörungsfrei abdecken - wir lösen die Befestigungen, binden bei stark verwitterten Oberflächen vorab die Restfasern und verpacken die Platten staubdicht in zugelassene Big Bags, bevor wir die Fracht vorschriftsgemäß kennzeichnen und geordnet abtransportieren.
Größere Welleternit-Flächen treffen wir in Castrop-Rauxel auf Gewerbe-, Lager- und Werkstatthallen an, etwa auf den umgenutzten Industrieflächen der ehemaligen Zechen Erin und Victor sowie rund um das Schiffshebewerk Henrichenburg und den Rhein-Herne-Kanal. Für solche Hallendächer organisieren wir Gerüst oder Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und Lastverteilung, weil alte Wellasbest-Dachhaut nicht durchtrittsicher ist, und entsorgen die Platten als gefährlichen Abfall unter dem Abfallschlüssel AVV 17 06 05*. Vor Arbeitsbeginn übernehmen wir die nach TRGS 519 vorgeschriebene Anzeige der Asbestarbeiten - Castrop-Rauxel gehört zum Regierungsbezirk Münster, weshalb die Anzeige bei der Bezirksregierung Münster als zuständiger Arbeitsschutzbehörde erfolgt. Weil Castrop-Rauxel von unserem Sitz in Marl in rund 25 Minuten erreichbar ist, sind die Wege kurz, und wir kennen die regionalen Annahmestellen für asbesthaltige Abfälle im Kreis Recklinghausen genau. Den lückenlosen Entsorgungsnachweis erhalten Sie selbstverständlich - wichtig für private Eigentümer in den Siedlungen ebenso wie für Gewerbebetriebe.
Häufige Fragen: Welleternit ausbauen in Castrop-Rauxel
Wir haben einen Garagenhof mit Welleternit-Dächern in einer Castrop-Rauxeler Zechensiedlung - bauen Sie das aus?
Ja. Zusammenhängende Garagenhöfe und Garagenzeilen mit Wellasbestplatten sind in den Bergbausiedlungen rund um Ickern, Habinghorst und Schwerin ein häufiger Auftrag. Wir decken die Dächer zerstörungsfrei ab, lösen die Befestigungen statt zu brechen, verpacken die Platten staubdicht in zugelassene Big Bags und entsorgen sie als gefährlichen Abfall mit Entsorgungsnachweis - auf Wunsch koordiniert für mehrere Garagen einer Eigentümergemeinschaft oder Hausverwaltung.
Bei welcher Behörde wird der Wellasbest-Ausbau in Castrop-Rauxel angezeigt?
Castrop-Rauxel gehört zum Regierungsbezirk Münster, deshalb läuft die Anzeige asbesthaltiger Arbeiten nach TRGS 519 über die Bezirksregierung Münster als zuständige Arbeitsschutzbehörde. Als zertifizierter Fachbetrieb übernehmen wir diese Anzeige vollständig für Sie und reichen sie fristgerecht vor Arbeitsbeginn ein - Sie müssen sich um den Behördenweg nicht selbst kümmern.
Wie wird das ausgebaute Welleternit aus Castrop-Rauxel entsorgt?
Die Wellasbestplatten werden zerstörungsarm abgenommen, staubdicht in zugelassene Big Bags verpackt, gekennzeichnet und als gefährlicher Abfall unter dem Abfallschlüssel AVV 17 06 05* zu einer zugelassenen Annahmestelle gebracht. Da Castrop-Rauxel von unserem Sitz in Marl rund 18 km entfernt ist, kennen wir die regionalen Annahmestellen im Kreis Recklinghausen genau und übergeben Ihnen einen lückenlosen Entsorgungsnachweis.