Anders als bei Wohnhausfassaden steckt Welleternit in Herten vor allem auf den Sekundärbauten der Bergbau-Epoche: auf den langen Garagenzeilen und Garagenhöfen, die zu den Zechen- und Werkssiedlungen rund um Ewald, Schlägel & Eisen und Westerholt gehören, auf Kohlen- und Geräteschuppen in den Hinterhöfen der Arbeiterkolonien sowie auf den Taubenschlägen, die in den Bergmannssiedlungen von Disteln, Langenbochum und Scherlebeck bis heute zum Ortsbild zählen. Gerade diese kleinteiligen Dächer wurden über Jahrzehnte selten erneuert, sodass die Asbestzement-Wellplatten dort häufig stark verwittert und vermoost sind - ein typischer Anlass, uns für den fachgerechten Ausbau hinzuzuziehen.
Am ländlich geprägten Nordrand Hertens - in Bertlich, Scherlebeck und den Außenlagen um Westerholt - finden wir Welleternit zudem auf Hofgebäuden, Stallungen, Maschinen- und Bergeschuppen sowie auf älteren Carports und Reihengaragen. Auch die zahlreichen Kleingartenanlagen und Schrebergärten im Stadtgebiet sind ein wiederkehrendes Thema: Lauben, Geräte- und Gartenhäuser tragen oft noch Wellasbestplatten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Solche frei stehenden, gut zugänglichen Dächer lassen sich meist zerstörungsfrei abdecken - wir lösen die Befestigungen, statt die Platten zu brechen, und binden bei verwitterten Oberflächen vorab die Restfasern, bevor wir die Platten staubdicht in Big Bags verpacken.
Eine Besonderheit ist der frühere Zechenstandort Ewald, der heute als Zukunftsstandort umgenutzt wird: Auf den verbliebenen Hallen, Werkstätten und Nebengebäuden im Umfeld der ehemaligen Schachtanlage sowie an Gewerbeobjekten entlang der alten Industrieflächen sind großflächige Welleternit-Dächer keine Seltenheit. Für solche Hallen- und Gewerbedächer in Herten organisieren wir Gerüst beziehungsweise Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und einen geordneten Abtransport und übernehmen die Entsorgung als gefährlichen Abfall mit lückenlosem Entsorgungsnachweis. Im denkmalgeschützten Alten Dorf Westerholt arbeiten wir an Neben- und Hofgebäuden entsprechend behutsam und stimmen den Ausbau mit dem Bestandsschutz ab.
Häufige Fragen: Welleternit ausbauen in Herten
Wir haben eine alte Garagenzeile mit Welleternit-Dach in einer Hertener Zechensiedlung - bauen Sie das aus?
Ja. Garagenhöfe und Garagenzeilen mit Wellasbestplatten sind in den Hertener Bergbausiedlungen rund um Ewald, Schlägel & Eisen und Westerholt ein häufiger Auftrag. Wir decken die Dächer zerstörungsfrei ab, lösen die Befestigungen statt zu brechen, verpacken die Platten staubdicht und entsorgen sie als gefährlichen Abfall mit Entsorgungsnachweis - auf Wunsch koordiniert für mehrere Garagen einer Eigentümergemeinschaft.
Mein Gartenhaus im Schrebergarten in Herten hat ein Wellasbestdach - lohnt sich dafür ein Fachbetrieb?
Auch bei kleinen Lauben und Geräteschuppen in Hertener Kleingartenanlagen ist von einem Abbau des asbesthaltigen Welleternits in Eigenregie dringend abzuraten - Fachbetriebe zeigen solche Arbeiten nach TRGS 519 vor Beginn bei der Bezirksregierung Münster an. Solche frei stehenden Dächer sind für uns aber rasch und meist zerstörungsfrei abzudecken. Da unser Sitz im benachbarten Marl liegt, ist die Anfahrt nach Herten kurz, und wir nennen Ihnen vorab einen transparenten Festpreis inklusive Entsorgung.
Können Sie auch ein großes Welleternit-Hallendach am früheren Zechenstandort Ewald in Herten ausbauen?
Ja. Für großflächige Hallen- und Gewerbedächer, wie sie auf den umgenutzten Industrieflächen rund um Ewald und entlang der alten Schachtanlagen vorkommen, planen wir Gerüst oder Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und einen geordneten Abtransport. Den Ausbau führen wir emissionsarm nach TRGS 519 durch und übernehmen Anzeige, Entsorgung und Dokumentation komplett aus einer Hand.