Köln gehört zu den am stärksten kriegszerstörten Großstädten Deutschlands, und der Wiederaufbau der 1950er- bis 1970er-Jahre hat in Vierteln wie Neustadt-Nord, Neustadt-Süd, Deutz, Kalk und Mülheim riesige Mengen asbesthaltiger Baustoffe hinterlassen. Bodenkleber auf Bitumenbasis gehörte damals zum Standardaufbau und liegt heute oft unsichtbar unter mehrfach erneuerten Belägen. Wer in einer solchen Wohnung Parkett oder PVC herausreißt, stößt häufig auf eine harte, schwarz glänzende Schicht, die sich nicht einfach abziehen lässt. Genau diese Restschicht ist das Problem, denn sie haftet fest am Estrich und kann beim mechanischen Bearbeiten Fasern freisetzen. Vor jeder Maßnahme entnehmen wir deshalb eine Materialprobe und lassen sie im Labor analysieren. Erst wenn der Befund vorliegt, planen wir das passende Verfahren. So vermeiden Sie, dass beim Renovieren unbemerkt Asbest in die Raumluft gelangt.
Die Entfernung von asbesthaltigem Schwarzkleber erfolgt bei uns im emissionsarmen Verfahren BT 13 nach TRGS 519. Das bedeutet: Der Arbeitsbereich wird staubdicht abgeschottet, unter Unterdruck gehalten und über eine Schwarz-Weiß-Schleuse betreten, damit keine Fasern in angrenzende Räume gelangen. Vor Beginn der Arbeiten zeigen wir das Vorhaben bei der für Köln zuständigen Bezirksregierung Köln an, wie es die Vorschrift verlangt. Die schwarze Kleberschicht wird kontrolliert vom Estrich gelöst, das Material staubarm aufgenommen und als gefährlicher Abfall entsorgt. Nach Abschluss prüfen wir die Raumluft mit einer Freimessung nach VDI 3492, bevor der Bereich wieder freigegeben wird. Der Estrich ist danach belegreif, sodass ein neuer Bodenaufbau direkt erfolgen kann. Alle Schritte dokumentieren wir nachvollziehbar.
Köln stellt uns dabei vor besondere logistische Aufgaben, die wir aus Erfahrung mitdenken. In den engen Innenstadtlagen rund um Altstadt, die Ringe und die Neustadt ist die Anlieferung von Material und Abfallbehältern ohne Halteverbotszone oder Zugang über enge Hinterhöfe kaum machbar – das klären wir vorab. In den Gründerzeitvierteln Ehrenfeld, Nippes, Sülz und Lindenthal liegt der Schwarzkleber oft in nachträglich modernisierten Mietshäusern, in denen über Jahrzehnte Schicht auf Schicht verlegt wurde. An den Nachkriegs-Hochhäusern und Gewerbebauten in Ossendorf, Kalk und Porz kommen wiederum größere zusammenhängende Flächen vor. Viele dieser Sanierungen finden im bewohnten Zustand statt, weshalb die saubere Abschottung einzelner Räume für uns Pflicht ist. Asbesta hat seinen Sitz in Marl, die Anfahrt nach Köln beträgt über die A43 und A1 rund 90 Kilometer und etwa eine Stunde zehn Minuten. Diese Strecke und die örtlichen Gegebenheiten beziehen wir von Anfang an in die Terminplanung ein.
Häufige Fragen: Bitumenkleber entfernen in Köln
Woran erkenne ich, dass unter meinem alten Bodenbelag in Köln asbesthaltiger Bitumenkleber liegt?
Typisch ist eine harte, festhaftende schwarze Schicht auf dem Estrich, die zum Vorschein kommt, sobald PVC, Linoleum oder Parkett entfernt wird. In Kölner Wohnungen aus dem Wiederaufbau der 1950er- bis 1970er-Jahre, etwa in Neustadt-Nord, Deutz oder Kalk, ist das ein häufiger Befund. Sicherheit bringt allein eine Materialprobe mit Laboranalyse, denn man kann Asbestfasern weder sehen noch riechen. Bitte schleifen oder stemmen Sie die Schicht keinesfalls selbst – dabei werden Fasern freigesetzt. Wir entnehmen die Probe fachgerecht und beraten Sie nach Vorliegen des Befunds.
Können Sie den Bitumenkleber auch in einer bewohnten Kölner Mietwohnung entfernen?
Ja, ein Großteil unserer Sanierungen findet im bewohnten Zustand statt, gerade in den dicht belegten Mehrfamilienhäusern der Kölner Innenstadt und der Gründerzeitviertel wie Ehrenfeld oder Nippes. Der betroffene Raum wird dafür staubdicht abgeschottet, unter Unterdruck gehalten und über eine Schleuse betreten, sodass die übrigen Räume nutzbar bleiben. Nach der Freimessung nach VDI 3492 geben wir den Bereich erst frei, wenn die Raumluft nachweislich unbelastet ist. In engen Innenstadtlagen klären wir vorab die Anlieferung, etwa Halteverbotszonen oder den Zugang über Hinterhöfe. So bleibt die Belastung für Bewohner und Nachbarn so gering wie möglich.
Wer muss die Asbestarbeiten in Köln genehmigen und übernimmt Asbesta die Anzeige?
Asbestarbeiten nach TRGS 519 sind vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen; für Köln ist das die Bezirksregierung Köln. Diese Anzeige übernehmen wir als ausführender Fachbetrieb für Sie, sodass Sie sich um die Formalitäten nicht kümmern müssen. Wir dokumentieren zudem Probenahme, Verfahren und Entsorgung sowie das Ergebnis der abschließenden Freimessung. Asbesta ist in Marl ansässig und in ganz NRW tätig, die Anfahrt nach Köln beträgt rund 90 Kilometer über die A43 und A1. Sprechen Sie uns für eine Terminabstimmung gern an.