Düsseldorfs Bodenaufbauten sind so vielschichtig wie die Bausubstanz selbst. In den Gründerzeitvierteln Pempelfort, Flingern, Unterbilk und Bilk stammen die problematischen Beläge meist nicht aus der Bauzeit, sondern aus den Modernisierungen der 1960er- bis 1980er-Jahre, als auf die alten Dielen PVC oder Floor-Flex-Platten mit schwarzem Klebebitumen verlegt wurden. In mehrfach renovierten Mietshäusern liegen oft mehrere Belags- und Kleberschichten übereinander, sodass sich erst beim Öffnen des Aufbaus zeigt, wie tief der Schwarzkleber reicht. Genau hier ist die Materialprobe mit anschließender Laboranalyse unverzichtbar, bevor irgendein Werkzeug angesetzt wird. Erst wenn das Ergebnis vorliegt, lässt sich seriös entscheiden, ob nach TRGS 519 saniert werden muss. So vermeiden Sie, dass bei einer vermeintlich harmlosen Renovierung in Friedrichstadt oder Oberkassel unbemerkt Asbestfasern freigesetzt werden.
In der Nachkriegsbebauung der 1950er- bis 1970er-Jahre in Friedrichstadt, Derendorf und der City verbinden sich Bodenthemen häufig mit weiteren Asbestquellen. Die Stahlskelett- und Stahlbetonbauten samt Bürohochhäusern tragen nicht selten Spritzasbest und Brandschutzplatten an Stützen, Trägern und abgehängten Decken – also schwach gebundenen Asbest, den anspruchsvollsten Fall überhaupt. Wird in solchen Objekten ein Bodenbelag mit Schwarzkleber entfernt, planen wir die Maßnahme im Gesamtkontext des Gebäudes, damit nicht parallel andere Quellen gestört werden. Der Schwarzkleber selbst wird im emissionsarmen Verfahren BT 13 abgetragen, mit staubdichter Abschottung des Arbeitsbereichs, Unterdruckhaltung und einer Schwarz-Weiß-Schleuse. In der seriellen Großwohnsiedlung Garath aus den 1960er-Jahren und in den Geschosswohnbauten am Stadtrand finden sich vergleichbare Bodenaufbauten in großer Stückzahl, oft mit identischem Belag über viele Wohnungen hinweg. Diese Wiederkehr erlaubt eine durchdachte, wirtschaftliche Planung über mehrere Einheiten.
Viele Sanierungen in Düsseldorf finden im bewohnten oder laufend genutzten Zustand statt – in vermieteten Altbauwohnungen in Flingern ebenso wie in Bürogeschossen in Derendorf, die nur abschnittsweise leergezogen werden können. Deshalb legen wir Wert auf eine saubere räumliche Trennung: Der Sanierungsbereich wird gegen die übrigen Wohn- und Arbeitsflächen abgeschottet, sodass benachbarte Räume nutzbar bleiben. Vor Beginn der Arbeiten zeigen wir die asbesthaltige Tätigkeit bei der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf an, wie es die TRGS 519 vorschreibt. Nach dem Abtrag des Bitumenklebers ist der Estrich belegreif und kann direkt neu aufgebaut werden. Den Abschluss bildet die Freimessung nach VDI 3492, die den Erfolg der Sanierung dokumentiert und Ihnen die Gewissheit gibt, dass die Raumluft wieder unbedenklich ist. So bleibt der Eingriff auch in dicht bewohnten Lagen wie Gerresheim oder Benrath kalkulierbar und nachweisbar sicher.
Häufige Fragen: Bitumenkleber entfernen in Düsseldorf
Mein Altbau in Pempelfort wurde mehrfach modernisiert – wie tief reicht der Schwarzkleber unter den Böden?
In Düsseldorfer Gründerzeitbauten liegen häufig mehrere Belagsschichten übereinander, weil bei jeder Renovierung der alte Boden überdeckt statt entfernt wurde. Unter PVC oder Floor-Flex aus den 1960er- bis 1980er-Jahren findet sich dann der schwarze Bitumenkleber, teils in mehreren Lagen. Wie weit er reicht, lässt sich erst durch das Öffnen des Aufbaus und eine Materialprobe sicher feststellen. Wir entnehmen die Probe, lassen sie im Labor analysieren und planen die Sanierung anhand des realen Schichtbefunds – nicht auf Verdacht.
Sind Asbesta in Düsseldorf vor Ort oder kommen Sie aus Marl?
Unser Firmensitz ist in Marl, von dort sind wir überregional in ganz NRW im Einsatz – auch regelmäßig in Düsseldorf. Die Anfahrt beträgt rund 60 km beziehungsweise etwa 55 Minuten über die A52 und A57. Für die Düsseldorfer Innenstadt, Garath oder Benrath bedeutet das kurze, planbare Wege. Termine zur Probenahme und zur Sanierung stimmen wir vorab mit Ihnen ab, sodass wir gebündelt und effizient vor Ort arbeiten.
Wo muss die Asbestsanierung in Düsseldorf angezeigt werden und was passiert danach?
Asbesthaltige Tätigkeiten nach TRGS 519 zeigen wir vor Arbeitsbeginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde an, das ist für Düsseldorf die Bezirksregierung Düsseldorf. Die Entfernung des Bitumenklebers erfolgt dann im emissionsarmen Verfahren BT 13 mit Abschottung, Unterdruck und Schwarz-Weiß-Schleuse. Nach dem Abtrag ist Ihr Estrich belegreif und kann sofort neu belegt werden. Den Abschluss bildet die Freimessung nach VDI 3492, die schriftlich bestätigt, dass die Raumluft wieder unbedenklich ist.