Der typische Welleternit-Ausbau in Düsseldorf findet nicht am repräsentativen Wohnhaus statt, sondern auf den Zweckbauten dahinter. In den dicht bebauten Quartieren von Bilk, Flingern und Oberbilk verbergen sich hinter den Häuserzeilen ausgedehnte Garagenhöfe und Stellplatzreihen, deren Pultdächer und Carports über Jahrzehnte mit Asbestzement-Wellplatten gedeckt wurden. Auch in der seriell geplanten Satellitenstadt Garath und im benachbarten Hellerhof gehören solche Garagen-, Müllbox- und Nebengebäudedächer zum Standardbestand der 1960er Jahre - hier rufen uns vor allem Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen, wenn ein ganzer Garagenkomplex zur Sanierung oder zum Rückbau ansteht.
Den zweiten Schwerpunkt bilden die Düsseldorfer Gewerbe- und Hafenlagen. Auf den älteren Werk-, Lager- und Speditionshallen in Reisholz, Lierenfeld, am Höherweg, in Heerdt und in den weniger sanierten Teilen des Hafens und der Lausward sind großflächige Wellasbest-Dächer noch verbreitet - oft mehrere hundert Quadratmeter über Werkstatt, Lager oder Stellplatz. Rund um Gerresheim, wo die ehemalige Glashütte das Quartier prägte, treffen wir auf gemischte Bestände aus Hallen, Schuppen und Hofgebäuden, deren Wellplatten beim Umbau zu Wohn- und Gewerbeflächen entfernt werden müssen. Solche Flächen bauen wir möglichst zerstörungsfrei aus, statt sie zu brechen, und stimmen Gerüst, Absturzsicherung und Abtransport auf den laufenden Betrieb ab.
Am Stadtrand kommt der ländlich geprägte Bestand hinzu: In Kalkum, Angermund und Wittlaer im Norden sowie in Himmelgeist, Itter und Urdenbach im Süden finden sich an Höfen, Scheunen, Stallungen und Reithallen noch zahlreiche Welleternit-Dächer. Sehr häufig ist Welleternit außerdem auf den Gartenlauben der vielen Düsseldorfer Kleingartenanlagen entlang der Bahntrassen und des Rheins - kleine, aber verwitterte Flächen, bei denen gerade die brüchige Oberfläche das Faserrisiko erhöht. Ob einzelne Laube, Carport-Reihe oder Hallendach: Wir zeigen die Tätigkeit vorab bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde an, behandeln stark verwitterte Platten bei Bedarf mit einem Restfaserbindemittel und entsorgen über zugelassene Annahmestellen mit lückenlosem Nachweis. Von unserem Sitz in Marl erreichen wir Düsseldorf über die A52/A57 in rund 55 Minuten.
Häufige Fragen: Welleternit ausbauen in Düsseldorf
Bauen Sie auch ganze Garagenhof-Dächer in Düsseldorfer Siedlungen aus?
Ja. In Quartieren wie Garath, Hellerhof, Bilk oder Flingern sanieren wir regelmäßig komplette Garagen- und Carport-Anlagen mit Wellasbest-Dächern für Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen. Wir koordinieren den Ablauf so, dass die Stellplätze möglichst kurz gesperrt sind, und übergeben einen Entsorgungsnachweis für die gesamte Anlage.
Können Sie ein großes Wellasbest-Hallendach im Düsseldorfer Hafen oder Gewerbegebiet entfernen?
Ja. Auf älteren Werk- und Lagerhallen in Reisholz, Lierenfeld, am Höherweg, in Heerdt sowie in den Hafenlagen bauen wir auch großflächige Welleternit-Dächer aus. Wir planen Gerüst, Absturzsicherung und Abtransport auf den laufenden Betrieb ab und demontieren die Platten möglichst zerstörungsfrei nach TRGS 519.
Übernehmen Sie auch kleine Welleternit-Dächer wie Gartenlauben am Stadtrand?
Ja. Gerade auf den Lauben der Düsseldorfer Kleingartenanlagen und auf Schuppen, Scheunen und Stallungen in Kalkum, Angermund, Himmelgeist oder Urdenbach finden sich kleine, aber stark verwitterte Wellplatten. Auch solche Flächen bauen wir fachgerecht aus, behandeln brüchige Platten bei Bedarf faserbindend vor und entsorgen mit Nachweis.