Floor-Flex begegnet uns in Köln vor allem in den Mehrfamilienhäusern der Wiederaufbaujahre, die ganze Straßenzüge in der Neustadt-Nord und Neustadt-Süd, in Deutz, Kalk und Mülheim prägen. In diesen Etagenwohnungen wurden die quadratischen Vinyl-Asbest-Platten häufig in Fluren, Küchen, Bädern und auf den Treppenhauspodesten verlegt, oft schichtweise unter späteren PVC-Bahnen, Teppich oder Laminat verborgen. Gerade bei einem Eigentümerwechsel oder einer Kernsanierung in einer Kölner Altbau- oder Nachkriegswohnung kommt der alte Bodenaufbau erst beim Herausreißen zum Vorschein - und genau dann muss er fachgerecht statt eigenhändig entfernt werden.
Eine Kölner Besonderheit sind die durchgehend bewohnten Mehrparteienhäuser: Liegen Floor-Flex und schwarzer Kleber im gemeinschaftlichen Treppenhaus oder Eingangsbereich, betrifft die Sanierung die ganze Hausgemeinschaft und meist die Hausverwaltung oder WEG. Wir richten den Arbeitsbereich so ein, dass Nachbarn und angrenzende Wohnungen geschützt bleiben, der Hausflur kontrolliert abgeschottet wird und die übrigen Etagen während der Plattenentfernung und der anschließenden Klebersanierung nutzbar bleiben. In Stadtteilen wie Ehrenfeld, Nippes oder Sülz, wo viele Gründerzeitbauten in den 1960er- und 1970er-Jahren mit Floor-Flex nachgerüstet wurden, ist das der Regelfall.
Neben Wohnraum stoßen wir auf Floor-Flex regelmäßig in Kölner Gewerbe- und Zweckbauten: in ehemaligen Ladenlokalen und Werkstätten der Industriequartiere von Ehrenfeld, Kalk und Mülheim, in Büroetagen rund um die Ringe sowie in Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden aus der Nachkriegszeit. Dort liegen die Platten oft großflächig und der darunterliegende Cutback-Kleber bildet den kritischeren Teil der Belastung. Wir entfernen die Platten am Stück ohne Bruch oder Schleifen, sanieren anschließend den schwarzen Kleber bis auf den Estrich und entsorgen alles als asbesthaltigen Abfall (AVV 17 06 05*) mit lückenlosem Nachweis - damit der Boden in der Domstadt rechtssicher neu aufgebaut werden kann.
Häufige Fragen: Floor-Flex entfernen in Köln
Floor-Flex im Treppenhaus eines Kölner Mehrfamilienhauses - wer beauftragt die Entfernung?
Liegen Floor-Flex und schwarzer Kleber im gemeinschaftlichen Treppenhaus oder Eingangsbereich, fällt die Sanierung in den Gemeinschaftsbereich und wird üblicherweise über die Hausverwaltung oder die WEG beauftragt. Wir besichtigen den Bereich in Köln kostenfrei, schotten den Hausflur kontrolliert ab und halten die übrigen Etagen während der Arbeiten nutzbar, sodass die Hausgemeinschaft so wenig wie möglich eingeschränkt wird.
Ich habe in meiner Kölner Wohnung alten Boden gefunden - könnte das Floor-Flex sein?
In den Wiederaufbau- und Nachkriegswohnungen in Köln, etwa in der Neustadt, Deutz, Kalk oder Mülheim, sind quadratische Platten im Format 25 x 25 cm oder 30 x 30 cm mit darunterliegendem schwarzem Kleber ein typischer Floor-Flex-Verdacht - oft versteckt unter PVC, Teppich oder Laminat. Sicherheit gibt nur eine Materialanalyse. Wir entnehmen bei der Besichtigung eine Probe und lassen sie im Labor untersuchen, bevor irgendetwas herausgerissen wird.
Muss ich vor dem Verkauf einer Kölner Eigentumswohnung den Floor-Flex-Boden entfernen lassen?
Eine Pflicht zur Entfernung allein wegen eines Verkaufs gibt es nicht, doch beim Eigentümerwechsel und einer anschließenden Kernsanierung kommt der alte Bodenaufbau in Kölner Nachkriegswohnungen fast immer zum Vorschein. Wer dann saniert, sollte Platten und schwarzen Kleber fachgerecht nach TRGS 519 entfernen lassen. Sie erhalten von uns Entsorgungsnachweis und Schlussdokumentation, die Sie Käufern, der Verwaltung oder Behörden vorlegen können.