Kölns Baubestand ist stark vom Wiederaufbau nach 1945 und der Bauwelle der 1950er bis 1970er Jahre geprägt - genau der Zeitraum, in dem Asbestzement breit eingesetzt wurde. In Stadtteilen wie Ehrenfeld, Nippes und Mülheim treffen wir beim Asbestzement-Ausbau regelmäßig auf Welleternit-Dächer von Hinterhof- und Werkstattgebäuden, grossformatige Fassadenplatten an Mehrfamilienhäusern sowie auf Faserzement-Wellplatten an Garagen und Schuppen. Diese Bauteile sind oft witterungsbedingt vorgeschädigt, was beim Ausbau besondere Sorgfalt verlangt, damit keine Fasern freigesetzt werden.
Im Gewerbe- und Industriebestand entlang der ehemaligen Produktionsstandorte und in den gemischt genutzten Quartieren begegnen uns Asbestzement-Rohre, Lüftungs- und Abluftkanäle sowie Brandschutzverkleidungen. Beim Rückbau alter Heizungs- und Lüftungstechnik in Kölner Bestandsgebäuden lösen wir Faserzement-Formteile, Schornsteinfutter und Kabelkanäle kontrolliert aus und dokumentieren jeden Schritt. Gerade bei Sanierungen im laufenden Betrieb - etwa in Gewerbehöfen oder Wohnanlagen - koordinieren wir Abschottung und Zeitfenster so, dass der Restbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.
An typischen Kölner Wohngebäuden finden sich Asbestzement-Bauteile auch im Detail: Fensterbänke, Blumenkästen an Balkonen, Sockelverkleidungen und Schachtabdeckungen. Wir bauen diese Faserzement-Elemente staubarm aus, verpacken sie staubdicht und übergeben sie an zugelassene Entsorgungswege. Da Köln dicht bebaut ist, planen wir Anlieferung, Schwarz-Weiss-Bereich und Abtransport eng abgestimmt - auch bei beengten Innenhöfen und Vorderhäusern mit eingeschränktem Zufahrtsraum. Unser Sitz in Marl liegt verkehrsgünstig zum Kölner Raum, sodass wir Termine im gesamten Stadtgebiet zuverlässig wahrnehmen.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Köln
Welche Asbestzement-Bauteile baut Asbesta in Köln am häufigsten aus?
In Köln entfernen wir vor allem Faserzement-Fassadenplatten an Nachkriegs- und Wiederaufbaubauten, Welleternit von Garagen und Hinterhofgebäuden sowie Rohre, Lüftungskanäle, Fensterbänke und Blumenkästen. In Ehrenfeld, Nippes und Mülheim sind diese Bauteile besonders verbreitet.
Muss ich den Asbestzement-Ausbau in Köln bei einer Behörde anzeigen?
Ja. Arbeiten an Asbestzement sind nach TRGS 519 anzeigepflichtig. Asbesta übernimmt die fristgerechte Anzeige bei der zuständigen Bezirksregierung beziehungsweise Aufsichtsbehörde für Ihr Kölner Objekt und sorgt für die vollständige Dokumentation.
Wie wird der Faserzement nach dem Ausbau in Köln entsorgt?
Die ausgebauten Bauteile werden staubdicht verpackt, gekennzeichnet und über zugelassene Entsorgungswege als asbesthaltiger Abfall abtransportiert. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise für Ihr Kölner Bauvorhaben.