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Asbesta Schadstoffsanierung
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PAK-Sanierung in Bottrop

Bottrop war bis Dezember 2018 mit dem Bergwerk Prosper-Haniel Standort des letzten aktiven Steinkohlenbergwerks Deutschlands – und genau dieser industrielle Hintergrund hinterlässt bis heute Spuren in der Bausubstanz. Steinkohlenteer aus Kokereien und Zechen wurde über Jahrzehnte zu Klebern, Abdichtungen und Dämmstoffen verarbeitet, die in Wohn-, Werks- und Gewerbebauten vor etwa 1980 verbaut wurden. Diese Stoffe enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) mit dem krebserzeugenden Leitparameter Benzo[a]pyren, der beim Anschleifen, Aufstemmen oder thermischen Bearbeiten über Staub und Ausgasung in die Raumluft gelangt. Wir von Asbesta bauen solche Materialien emissionsarm, sortenrein und mit Laborbeleg aus – fachlich sauber getrennt von Asbest, denn PAK sind keine Fasern, sondern teerhaltige Verbindungen nach TRGS 524 und TRGS 551.

Einsatzgebiet

Bottrop

Ruhrgebiet

Zuständige Behörde: Bezirksregierung Münster

PAK-Sanierung in Bottrop – Kontrollierter Rückbau eines Gebäudes mit Abbruchbagger

Der typische PAK-Fund in Bottrop liegt buchstäblich unter dem Fußboden: schwarze, teerartig riechende Klebstoffe unter altem Stabparkett oder Holzpflaster, wie sie in vielen Vorkriegs- und Nachkriegsbauten der Stadtmitte sowie in den industrienahen Wohnquartieren von Welheim, Ebel, Batenbrock und Boy verbaut wurden. Diese Teerkleber stammen direkt aus der regionalen Steinkohlenteer-Verarbeitung und werden oft erst bei einer Sanierung oder beim Rückbau alter Beläge sichtbar. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn Heimwerker oder unkundige Betriebe den alten Estrich oder das Holzpflaster trocken abschleifen und so PAK-haltigen Staub freisetzen. Vor jedem Ausbau entnehmen wir daher eine Materialprobe und lassen sie im Labor analysieren, bevor überhaupt ein Werkzeug angesetzt wird. Auf Basis des Laborbefunds legen wir das Schutzkonzept nach TRGS 524 fest, arbeiten mit abgesaugten Maschinen und sortenreicher Entsorgung. So bleibt die Belastung in den Bottroper Altbauwohnungen kontrolliert und dokumentiert.

Neben Teerklebern prägen teerhaltige Abdichtungen die Bottroper Bausubstanz, was an der dichten Bebauung mit Zechen- und Arbeitersiedlungen liegt. In der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim, 1913 bis 1923 für Bergleute errichtet, sowie im industrienahen Wohnbau von Batenbrock und Vonderort finden sich teerhaltige Dachpappen, Bitumenbahnen und Teerkork-Dämmungen aus der Zeit vor 1980. Auch in Werks- und Gewerbebauten rund um das ehemalige Bergwerksgelände sind solche Materialien bei Dach-, Keller- und Fassadenarbeiten regelmäßig anzutreffen. Bei pech- und teerhaltigen Stoffen greift zusätzlich die TRGS 551, die wir gemeinsam mit der TRGS 524 als verbindlichen Rahmen anwenden. Den Ausbau führen wir emissionsarm mit Abschottung und – wo erforderlich – Unterdruckhaltung durch, damit keine Fasern und vor allem keine PAK-belasteten Stäube in angrenzende Wohnbereiche gelangen. Die Entsorgung erfolgt nach LAGA und AVV mit lückenlosem Nachweis. Denkmalschutzauflagen in Welheim berücksichtigen wir dabei im Vorfeld der Arbeiten.

Im ländlich geprägten Norden mit Kirchhellen, Grafenwald, Feldhausen und Holthausen verschiebt sich das Bild hin zu Hofstellen, Scheunen, Stallungen und landwirtschaftlichen Hallen. Hier treten teerhaltige Dachabdichtungen und Bitumenbahnen häufig in Kombination mit anderen Altbaustoffen auf, sodass eine genaue Materialansprache vor Ort entscheidend ist. Wichtig ist die saubere fachliche Trennung: PAK sind teerhaltige, krebserzeugende Verbindungen und kein Asbest – sie unterliegen der TRGS 524 und TRGS 551, nicht der TRGS 519. Die Anzeige für asbesthaltige Arbeiten nach TRGS 519 richtet sich für Bottrop an die Bezirksregierung Münster; bei reinen PAK-Arbeiten gelten die entsprechenden Vorgaben für kontaminierte und teerhaltige Bereiche. Asbesta hat seinen Sitz am Venusweg 24 in Marl und ist überregional in ganz NRW tätig; nach Bottrop sind es über die A52/A2 rund 26 Kilometer und etwa 25 bis 30 Minuten Anfahrt. Diese Nähe erlaubt es uns, Probenahme, Ortstermin und Sanierung gut aufeinander abzustimmen. So erhalten Eigentümer in Stadt und Kirchhellener Umland eine fachlich belastbare Bewertung statt vorschneller Pauschalurteile.

Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Bottrop

Warum ist gerade in Bottrop mit PAK-haltigen Baustoffen zu rechnen?

Bottrop ist eine klassische Bergbaustadt und war mit Prosper-Haniel bis Dezember 2018 Standort des letzten Steinkohlenbergwerks Deutschlands. Der für PAK verantwortliche Steinkohlenteer stammt aus der Verkokung in Kokereien und Zechen, also aus genau der Industrie, die die Region geprägt hat. Dieser Teer wurde zu Klebern, Dachpappen und Dämmstoffen verarbeitet und in Wohn-, Werks- und Gewerbebauten vor etwa 1980 verbaut. Entsprechend treffen wir in Quartieren wie Welheim, Ebel, Batenbrock und der Stadtmitte regelmäßig auf teerhaltige Kleber unter Altparkett oder auf teerhaltige Abdichtungen. Klarheit bringt nur eine Materialprobe mit Laboranalyse.

Ist PAK-Sanierung dasselbe wie eine Asbestsanierung und gilt dafür die TRGS 519?

Nein, PAK und Asbest sind fachlich klar zu unterscheiden. Asbest besteht aus Fasern, während PAK teerhaltige, krebserzeugende Verbindungen mit dem Leitparameter Benzo[a]pyren sind. Für PAK-Arbeiten gelten die GefStoffV in Verbindung mit TRGS 524 für kontaminierte Bereiche und TRGS 551 für teer- und pechhaltige Stoffe – nicht die TRGS 519. Die TRGS-519-Anzeige für asbesthaltige Arbeiten wäre in Bottrop bei der Bezirksregierung Münster einzureichen, betrifft aber eben den Asbestfall und nicht reine PAK-Sanierungen.

Wie läuft der emissionsarme Ausbau von Teerklebern in einem Bottroper Altbau ab?

Zuerst entnehmen wir eine Materialprobe des verdächtigen schwarzen Klebers oder der Abdichtung und lassen sie im Labor untersuchen. Liegt der Befund vor, legen wir nach TRGS 524 das Schutz- und Arbeitskonzept fest, schotten den Arbeitsbereich ab und halten bei Bedarf Unterdruck. Der eigentliche Ausbau erfolgt mit abgesaugten Maschinen, damit beim Lösen des Teerklebers möglichst wenig PAK-haltiger Staub entsteht. Das Material wird sortenrein erfasst und nach LAGA/AVV mit Nachweis entsorgt. Da wir von Marl aus nur rund 26 Kilometer entfernt sind, lassen sich Probenahme, Ortstermin und Ausführung in Bottrop gut koordinieren.

PAK-Sanierung in der Nähe von Bottrop

Kreis Recklinghausen 1

Ruhrgebiet 2

Ablauf

In fünf Schritten zur sauberen Übergabe

Von der ersten Anfrage bis zur freigemessenen Übergabe. Transparent, termintreu und lückenlos dokumentiert.

  1. Anfrage senden

    Telefonisch, per WhatsApp oder Formular – Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.

  2. Besichtigung

    Kostenfrei vor Ort. Wir analysieren Material und Umfang.

  3. Festpreis-Angebot

    Transparent und fair als Festpreis – ohne versteckte Kosten.

  4. Fachgerechte Sanierung

    Nach TRGS 519, mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.

  5. Entsorgung & Übergabe

    Inklusive Entsorgungsnachweis, Freimessung und Schlussdokumentation.

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  • Kostenlose Besichtigung vor Ort
  • Verbindliches Festpreis-Angebot – keine versteckten Kosten
  • Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden
  • Sanierung nach TRGS 519 mit dokumentierter Übergabe
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