In den verputzten Bergarbeiterhäusern und den Werkssiedlungen rund um die ehemaligen Schachtanlagen in Brauck, Zweckel und Rentfort treffen wir Asbestzement selten nur am Dach an. Häufig sind es die unscheinbaren Nebenbauteile, die beim Ausbau Probleme machen: graue Faserzement-Fensterbänke an den schmalen Reihenhausfenstern, Blumenkästen und Brüstungsplatten an den Loggien der Geschosswohnungen sowie vorgehängte Fassadenplatten an Giebeln und Wetterseiten. Genau diese Kleinteile werden bei einer energetischen Modernisierung oder beim Fenstertausch gern übersehen und dann unbedacht abgebohrt oder abgebrochen - mit unnötiger Faserfreisetzung. Wir lösen sie zerstörungsarm samt Krallen, Nägeln und Klammern.
Besonders im Gewerbe- und Hallenbestand aus der Strukturwandel-Ära - etwa in den älteren Betrieben entlang der Bottroper Straße, im Gewerbegürtel Brauck oder in landwirtschaftlich genutzten Nebengebäuden am Stadtrand Richtung Kirchhellen - finden sich Asbestzement-Lüftungskanäle, Abwasser- und Regenfallrohre sowie Faserzement-Zwischenwände und Brandschutzverkleidungen. Bei Hallen kommt erschwerend hinzu, dass solche Bauteile oft mit gebundenen Welleternit-Dächern kombiniert sind; wir koordinieren den Ausbau so, dass Rohre, Kanäle und Platten in der richtigen Reihenfolge und ohne Bruchgefahr demontiert werden.
Auch in Mehrfamilienhäusern der Innenstadt, in Butendorf und Ellinghorst stoßen Eigentümer und Hausverwaltungen beim Strangsanieren regelmäßig auf Asbestzement-Abwasserrohre in den Schächten. Solche Rohre lassen sich in bewohnten Häusern nur unter strikter Abschottung und mit gebundenen Trennverfahren ausbauen. Wir stimmen die Arbeiten auf den laufenden Betrieb ab, klären auf Wunsch vorab per Materialprobe den Asbestverdacht und entsorgen die Asbestzement-Bauteile als gefährlichen Abfall (AVV 17 06 05*) über eine zugelassene Deponie - mit lückenlosem Entsorgungsnachweis für Ihr Gladbecker Objekt.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Gladbeck
Welche Asbestzement-Bauteile baut Asbesta in Gladbeck am häufigsten aus?
In den Gladbecker Zechen- und Aufbauhäusern sind es vor allem Faserzement-Fensterbänke, Fassaden- und Brüstungsplatten, Blumenkästen an Loggien sowie Abwasser- und Lüftungsrohre. Im Gewerbe- und Hallenbestand kommen zusätzlich Lüftungskanäle und Zwischenwände hinzu. Alle Bauteile lösen wir zerstörungsarm und nach TRGS 519.
Müssen Asbestzement-Fensterbänke beim Fenstertausch in Gladbeck mit ausgebaut werden?
Wenn die alten Fensterbänke aus Asbestzement bestehen - in den Reihen- und Siedlungshäusern aus der Zeit vor 1993 ist das häufig der Fall -, sollten sie zusammen mit den Fenstern fachgerecht entfernt werden. Werden sie beim Bohren oder Abstemmen beschädigt, setzen sie Fasern frei. Wir koordinieren den Ausbau gern mit Ihrem Fensterbauer in Gladbeck.
Können Asbestzement-Rohre in bewohnten Gladbecker Mehrfamilienhäusern ausgebaut werden?
Ja. Asbestzement-Abwasser- und Lüftungsrohre in den Schächten der Innenstadt-, Butendorf- und Ellinghorst-Häuser bauen wir unter Abschottung und mit gebundenen Trennverfahren aus, sodass der Betrieb im Haus möglichst wenig gestört wird. Die Rohre entsorgen wir als gefährlichen Abfall mit Nachweis.