Den Auftakt macht in Paderborn immer eine kostenlose Besichtigung vor Ort. Asbestzement ist fest gebundener Asbest und darf weder gebrochen, gesägt, hochdruckgereinigt noch überstrichen werden, weil dabei Fasern freigesetzt werden. Stattdessen lösen wir Platten, Rohre und Kanäle zerstörungsfrei, indem wir Befestigungen vorsichtig öffnen und die Bauteile möglichst ganz abnehmen. Bei unklarem Material entnehmen wir vorab eine Probe zur Laboranalyse. Erst nach gesicherter Diagnose und freigegebener Anzeige planen wir den staubarmen Ausbau an Ihrem Objekt.
Das Paderborner Land ist klassisches Asbestzement-Gebiet: In den landwirtschaftlich geprägten Ortsteilen wie Wewer tragen Scheunen, Ställe und Hofgebäude häufig großflächige Wellplatten-Dächer, dazu kommen Fassadenplatten und Rohre aus Asbestzement an Wirtschaftsgebäuden. Im Stadtgebiet treten die Produkte eher kleinteilig auf – an Garagen und Carports, als Lüftungs- und Abwasserkanäle oder als alte Faserzement-Blumenkästen. Wir stimmen Anfahrt aus Marl, Materialtransport und Stellplatz für die Verpackung vorab genau ab.
Für die gesetzlich vorgeschriebene Asbest-Anzeige nach TRGS 519 ist in Paderborn die Bezirksregierung Detmold die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Diese Anzeige reichen wir vor Beginn der Arbeiten ein - als fester Bestandteil unseres Auftrags. Die ausgebauten Asbestzement-Bauteile verpacken wir staubdicht, etwa in Big-Bags, und entsorgen sie als gefährlichen Abfall unter dem Abfallschlüssel AVV 17 06 05*. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise lückenlos. So bleibt der gesamte Ablauf vom Ausbau bis zur Deponie rechtssicher dokumentiert, egal ob Ihr Objekt in der Kernstadt oder auf einem Hof in Wewer liegt.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Paderborn
Welche Bauteile zählen in Paderborn als Asbestzement?
Asbestzement steckt nicht nur in Wellplatten, sondern auch in ebenen Fassaden- und Dachplatten, in Lüftungs- und Abwasserkanälen, in Faserzement-Rohren und sogar in alten Blumenkästen. Verbaut wurde das Material bis zum Totalverbot 1993. Optisch ist es kaum von neueren Faserzementprodukten zu unterscheiden, deshalb klären wir die Frage in Paderborn immer über eine Materialprobe im Labor.
Warum darf Asbestzement nicht einfach abgesägt oder gereinigt werden?
Weil jedes Brechen, Sägen, Bohren oder Hochdruckreinigen Asbestfasern freisetzt. Fachlich richtig ist allein der zerstörungsfreie Ausbau; bei gewerblicher Ausführung sind die Arbeiten nach TRGS 519 anzeigepflichtig, und auch Privatleuten raten wir dringend, sie einem sachkundigen Fachbetrieb zu überlassen. Wir lösen Platten, Rohre und Kanäle möglichst ganz vom Untergrund, arbeiten staubarm nach TRGS 519 und verpacken die Teile staubdicht. Die Entsorgung erfolgt als gefährlicher Abfall unter AVV 17 06 05*.
Wer ist in Paderborn für die Anzeige des Asbestzement-Ausbaus zuständig?
Der Ausbau asbesthaltigen Asbestzements ist nach TRGS 519 anzeigepflichtig. Zuständige Arbeitsschutzbehörde für Paderborn ist die Bezirksregierung Detmold. Die objektbezogene Anzeige reichen wir vor Arbeitsbeginn dort ein - sie gehört bei uns zum Auftragsumfang. Anschließend erhalten Sie alle Entsorgungsnachweise für Ihre Unterlagen.