Vor jeder PAK-Sanierung in Paderborn stehen kostenlose Besichtigung und Materialprobe. PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) entstehen aus Teer und Pech und finden sich vor allem in schwarzen Klebern unter Parkett und Böden, im sogenannten Parkettpech sowie in alten teerhaltigen Dachbahnen und Schweißbahnen. Bestätigt das Labor PAK, planen wir den Ausbau nach TRGS 524 und 551 mit geeignetem Atem- und Hautschutz, Absaugung und abgegrenztem Arbeitsbereich, damit keine gesundheitsschädlichen Dämpfe und Stäube in bewohnte oder benachbarte Bereiche gelangen.
PAK begegnet uns in Paderborn in zwei typischen Situationen: beim Parkett-Altbestand der Wohn- und Geschäftshäuser, wo das Holz über Jahrzehnte mit Teerkleber verlegt wurde und das schwarze Pech bei Umbauten wieder zum Vorschein kommt, und bei Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbauten, auf deren Flachdächern oft alte teerhaltige Dachbahnen liegen. Dazu kommen bituminöse Abdichtungen an Hof- und Wirtschaftsgebäuden im Umland. Wir tragen die belasteten Schichten gezielt und getrennt ab.
Die saubere Abgrenzung steht im Mittelpunkt: PAK ist kein Asbest. Asbest unterliegt seit dem Totalverbot 1993 der TRGS 519 und wird unter AVV 17 06 05* entsorgt; PAK aus Teer und Pech fällt dagegen unter die TRGS 524 und 551. Wir behaupten für PAK-Arbeiten niemals ein Asbest-Verfahren oder eine Asbest-Anzeige. Treffen wir bei der Sanierung zusätzlich auf Asbest - etwa asbesthaltigen Kleber unter Floor-Flex -, klären wir das per Analyse und melden die anzeigepflichtige Asbestarbeit bei der für Paderborn zuständigen Bezirksregierung Detmold. Jeder Stoff wird nach seiner eigenen Vorschrift behandelt und getrennt entsorgt.
Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Paderborn
Ist PAK in Paderborn dasselbe wie Asbest?
Nein. PAK steht für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und stammt aus Teer und Pech - etwa in schwarzen Klebern, Parkettpech und alten Dachbahnen. PAK wird nach TRGS 524 und 551 saniert, Asbest dagegen nach TRGS 519. Beide sind gesundheitsschädlich, aber unterschiedliche Stoffe. In vielen Paderborner Altbauten finden wir beides und grenzen es per Materialanalyse klar voneinander ab.
Wo steckt PAK in Paderborner Gebäuden typischerweise?
Vor allem in Teerklebern unter Parkett und Böden, im Parkettpech selbst sowie in alten teerhaltigen Dachbahnen und Abdichtungen. In Wohnhäusern der Kernstadt und in älteren Gewerbebauten taucht das schwarze Pech oft erst beim Umbau wieder auf. Beim Ausbau setzt es Stäube und Dämpfe frei, weshalb wir nach TRGS 524 unter Schutz und Abgrenzung arbeiten.
Brauche ich für eine PAK-Sanierung in Paderborn eine Asbest-Anzeige?
Für reine PAK-Arbeiten nicht, denn PAK ist kein Asbest und fällt unter die TRGS 524 und 551, nicht unter die TRGS 519. Wir behaupten hier kein Asbest-Verfahren. Erst wenn bei der Sanierung zusätzlich Asbest auftaucht, wird die anzeigepflichtige Asbestarbeit objektbezogen bei der Bezirksregierung Detmold gemeldet. Das klären wir vorab über die Materialanalyse, damit jeder Stoff korrekt behandelt wird.