Ein typischer Auftrag in Paderborn beginnt mit der kostenlosen Besichtigung und einer Materialprobe der Fassadenplatten, da sich Asbestzement optisch kaum von neueren Faserzementplatten unterscheidet. Fällt der Befund positiv aus, erstellen wir die objektbezogene Anzeige bei der Bezirksregierung Detmold, der für Paderborn zuständigen Arbeitsschutzbehörde. Erst danach beginnt der Ausbau. Die Platten werden möglichst zerstörungsfrei vom Untergrund gelöst, staubarm gehandhabt und in zugelassenen Big-Bags verpackt. Sie erhalten anschließend einen Entsorgungsnachweis für Ihre Unterlagen.
Paderborns Bausubstanz prägt die Arbeit spürbar: Viele Wohn- und Zweckbauten der Nachkriegs- und Wachstumsjahrzehnte in der Kernstadt, in Elsen, Sande und Schloß Neuhaus tragen großformatige Asbestzement-Fassadenplatten, während Anbauten, Giebel und Wetterseiten häufig mit ebenen Schindeln verkleidet wurden. In den ländlichen Ortsteilen wie Wewer, Marienloh oder Benhausen finden sich solche Verkleidungen auch an Wirtschaftsgebäuden. Wir stimmen die Demontage früh mit dem Gerüstbau ab, damit der Ausbau am Gerüst sicher und im Zeitplan abläuft.
Häufig ist der Plattenausbau der erste Schritt vor einer energetischen Fassadensanierung mit neuem Dämmsystem. Damit kein Verzug entsteht, koordinieren wir uns mit Ihrem Architekten oder dem ausführenden Fassadenbetrieb. Treffen wir hinter der Verkleidung zusätzlich Mineralfaserdämmung (KMF) an, ordnen wir diese klar der TRGS 521 zu - KMF ist kein Asbest, erfordert aber ebenfalls einen kontrollierten Ausbau. Auch alte teer- oder bitumenhaltige Kleber (PAK, TRGS 524) grenzen wir sauber ab, damit jede Schadstoffgruppe korrekt behandelt und getrennt entsorgt wird.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Paderborn
Wie erkenne ich, ob meine Fassadenplatten in Paderborn Asbest enthalten?
Sicher nur über eine Materialanalyse. Asbestzementplatten wurden bis zum Totalverbot 1993 verbaut und sind mit bloßem Auge kaum von neueren Faserzementplatten zu unterscheiden. Bei vielen Paderborner Nachkriegsbauten in Elsen, Sande oder der Kernstadt ist Asbest wahrscheinlich. Wir nehmen bei der Besichtigung eine Probe und lassen sie im Labor prüfen, bevor gearbeitet wird.
Wer ist in Paderborn für die Anzeige des Fassadenausbaus zuständig?
Der Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten ist nach TRGS 519 anzeigepflichtig. Für Paderborn ist die Bezirksregierung Detmold die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Die objektbezogene Anzeige reichen wir vor Arbeitsbeginn ein - Sie müssen sich darum nicht selbst kümmern, das ist Teil unserer Leistung.
Was kostet der Ausbau der Fassadenplatten und wie lange dauert er?
Eine seriöse Zahl nennen wir erst nach der Besichtigung, da Fläche, Gerüstbedarf, Plattenzustand und Entsorgungsweg stark variieren. Sie erhalten einen verbindlichen Festpreis nach kostenloser Besichtigung, an dem sich nachträglich nichts ändert. Kleinere Paderborner Fassaden sind oft in wenigen Tagen erledigt.