Ein Ausbau von Asbestzement in Solingen beginnt bei uns mit der kostenlosen Besichtigung vor Ort. Wir prüfen, ob es sich tatsächlich um fest gebundenen Asbestzement handelt, und sichern bei Unsicherheit eine Materialprobe für die Laboranalyse. Erst wenn das Ergebnis vorliegt, planen wir den eigentlichen Rückbau. Da Asbesta seinen Sitz in Marl hat, organisieren wir die rund 65 Kilometer Anfahrt ins Bergische Land so, dass Material, Werkzeug und Schutzausrüstung in einem Zug mitkommen – das spart Wege und hält den Termin verlässlich.
Solingens Bausubstanz prägt die Klingen- und Werkzeugindustrie ebenso wie bergische Hofschaften und der Nachkriegsbau in Hanglage. In Stadtteilen wie Ohligs, Wald, Gräfrath, Höhscheid und Mitte treffen wir Asbestzement häufig als Welleternit auf Dächern und Fassaden, als Fallrohre an älteren Werkstattgebäuden oder als Fensterbänke und Lüftungskanäle. Die Hanglage erschwert mitunter die Zufahrt; wir stimmen Gerüst, Absturzsicherung und Abtransport vorab auf das jeweilige Objekt ab, damit der Ausbau ohne Improvisation abläuft.
Vor Beginn der Arbeiten erstatten wir die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf, die für Solingen die zuständige Arbeitsschutzbehörde ist. Den Ausbau führen wir möglichst bruchfrei und mit staubbindenden Verfahren durch, sodass keine Fasern frei werden. Die Bauteile werden direkt vor Ort staubdicht verpackt und als gefährlicher Abfall mit Entsorgungsnachweis abgeführt. Sollten wir zusätzlich KMF-Dämmungen (TRGS 521) oder PAK-belastete Kleber (TRGS 524) antreffen, grenzen wir diese klar vom Asbest ab und behandeln sie nach eigenem Regelwerk.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Solingen
Wie erkenne ich Asbestzement an meinem Gebäude in Solingen?
Typische Hinweise sind Welleternit-Platten auf Dächern und Fassaden, graue Fallrohre, Lüftungskanäle und Fensterbänke aus der Zeit vor dem Asbest-Totalverbot 1993. Sicherheit gibt nur eine Materialanalyse. Wir nehmen bei der Besichtigung eine Probe und lassen sie im Labor untersuchen, bevor wir den Ausbau planen.
Muss der Ausbau in Solingen einer Behörde gemeldet werden?
Ja. Für fest gebundenen Asbestzement erstatten wir vor Arbeitsbeginn die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf, der zuständigen Arbeitsschutzbehörde für Solingen. Sie übernehmen die Meldung als Auftraggeber nicht selbst – das ist Teil unserer Leistung und sorgt für einen rechtssicheren Ablauf.
Was kostet der Ausbau von Asbestzement und wie schnell sind Sie vor Ort?
Eine grobe Orientierung erhalten Sie telefonisch, der verbindliche Festpreis folgt nach der kostenlosen Besichtigung – er hängt von Menge, Lage und Zugänglichkeit ab. Da wir aus Marl rund 65 Kilometer ins Bergische Land anreisen, stimmen wir den Termin so ab, dass Anfahrt und Arbeiten in einem Zug erledigt sind.