Der Ausbau in Remscheid beginnt mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort und einer Materialprobe, die im Labor auf Asbestfasern untersucht wird. Bestätigt sich der Verdacht, übernehmen wir die objektbezogene Anzeige der Arbeiten bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Arbeitsschutzbehörde. Asbestzement gilt als fest gebunden, lässt sich also meist zerstörungsarm demontieren, statt zu brechen. Bei der Anfahrt aus Marl planen wir die rund 70 Kilometer ein und stimmen den Termin so ab, dass Bewohner oder Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.
Remscheids Bausubstanz ist geprägt von der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie, dazu kommen bergische Hofschaften und viel Nachkriegsbau in Hanglage. In Alt-Remscheid, Lennep, Lüttringhausen und Hasten finden wir Asbestzement vor allem als Wellplatten auf Dächern und Schuppen, als Fassadenverkleidung sowie als Abwasser- und Lüftungsrohre. In älteren Werkstätten und Hallen sitzen häufig Kanäle und Brüstungsplatten aus Asbestzement. Die Hanglagen erfordern oft eine durchdachte Logistik für Gerüst, Bergung und Abtransport, was wir bei der Planung berücksichtigen.
Während der Demontage arbeiten wir mit Schwarz-Weiß-Trennung, Unterdruckhaltung dort, wo sie nötig ist, und faserbindenden Verfahren, damit keine Fasern freigesetzt werden. Die ausgebauten Asbestzement-Bauteile werden staubdicht verpackt, gekennzeichnet und als gefährlicher Abfall zu einer zugelassenen Deponie gebracht; den Entsorgungsnachweis erhalten Sie schriftlich. Andere Schadstoffe grenzen wir klar ab: KMF in Dämmungen fällt unter TRGS 521, PAK in alten Klebern oder Teer unter TRGS 524 und 551 - beides ist kein Asbest und wird getrennt bewertet und behandelt.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Remscheid
Wer ist in Remscheid für die Asbest-Anzeige zuständig?
Für die objektbezogene Anzeige der Asbestarbeiten nach TRGS 519 ist in Remscheid die Bezirksregierung Düsseldorf als Arbeitsschutzbehörde zuständig. Diese Anzeige reichen wir fristgerecht vor Arbeitsbeginn für Sie ein - ohne dass Sie selbst aktiv werden müssen.
Woran erkenne ich Asbestzement an meinem Haus in Remscheid?
Typisch sind graue Wellplatten auf Dächern und Schuppen, ebene Fassadenplatten sowie Abwasser- und Lüftungsrohre in Bauten bis etwa 1993. Sicherheit gibt nur eine Materialanalyse. Wir nehmen bei der Besichtigung in Alt-Remscheid, Lennep oder Lüttringhausen eine Probe und lassen sie im Labor untersuchen, bevor wir ausbauen.
Was kostet der Ausbau von Asbestzement in Remscheid?
Die Kosten hängen von Menge, Zugänglichkeit und Hanglage des Objekts ab - gerade in Remscheids Lagen kann die Logistik den Aufwand beeinflussen. Als grobe Orientierung dient die Quadratmeter- oder Lfm-Menge der Bauteile. Einen verbindlichen Festpreis nennen wir Ihnen nach der kostenlosen Besichtigung, inklusive Entsorgung und Nachweis.