Der Ablauf in Remscheid beginnt mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort: Wir prüfen die Fassade, entnehmen bei Bedarf eine Materialprobe und lassen sie analysieren, denn nicht jede graue Platte ist asbesthaltig. Steht der Befund fest, planen wir den Ausbau am Gerüst, sichern den Arbeitsbereich staubdicht ab und demontieren die Asbestzement-Platten zerstörungsarm. Da Remscheid eine kreisfreie Stadt ist, erfolgt die objektbezogene Asbest-Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf – das übernehmen wir vollständig für Sie.
Die Bausubstanz in Remscheid ist stark von der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie geprägt: In Alt-Remscheid, Lennep, Lüttringhausen und Hasten finden sich neben bergischen Hofschaften viele Nachkriegsbauten, deren Fassaden in den 1960er- und 70er-Jahren mit Welleternit oder ebenen Asbestzement-Schindeln verkleidet wurden. Gerade in Hanglage sind solche Verkleidungen verbreitet, weil sie wetterfest und pflegeleicht galten. Beim Ausbau gehen wir entsprechend behutsam vor, um die Platten möglichst bruchfrei abzunehmen und Faserfreisetzung zu vermeiden.
Nach der Demontage verpacken wir die Fassadenplatten staubdicht in zugelassene Big-Bags und führen sie der ordnungsgemäßen Entsorgung auf einer dafür freigegebenen Deponie zu – mit lückenloser Dokumentation der Entsorgungsnachweise. Wichtig ist die saubere Abgrenzung der Materialien: Asbestzement an der Fassade fällt unter TRGS 519, alte KMF-Dämmungen unter TRGS 521 und PAK-haltige Kleber oder Teer unter TRGS 524 – KMF und PAK sind kein Asbest. Was an Ihrem Objekt in Remscheid vorliegt, klären wir bei der Besichtigung verbindlich.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Remscheid
Brauche ich für den Fassadenausbau in Remscheid eine behördliche Anzeige?
Ja. Der Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten ist nach TRGS 519 anzeigepflichtig. Für Remscheid als kreisfreie Stadt ist die Bezirksregierung Düsseldorf die zuständige Arbeitsschutzbehörde. Die objektbezogene Anzeige reichen wir vor Arbeitsbeginn ein – dieser Schritt ist fester Bestandteil unserer Leistung.
Sind alle grauen Fassadenplatten an Remscheider Häusern asbesthaltig?
Nicht zwingend. Asbestzement wurde bis zum Totalverbot 1993 verbaut, danach kamen faserfreie Ersatzplatten auf den Markt. Ob Ihre Fassade in Alt-Remscheid, Lennep oder Hasten tatsächlich Asbest enthält, klärt eine Materialanalyse. Wir nehmen bei der kostenlosen Besichtigung eine Probe und sorgen für die Laboruntersuchung, bevor irgendetwas demontiert wird.
Was kostet der Ausbau der Fassadenplatten und wie lange dauert er?
Eine seriöse Zahl nennen wir erst nach der Besichtigung, da Fläche, Hanglage, Gerüstbedarf und Plattenzustand stark variieren. Asbestzement-Fassaden kalkulieren wir daher grundsätzlich objektbezogen nach Fläche, Menge und Entsorgungsweg. Sie erhalten einen verbindlichen Festpreis nach kostenloser Besichtigung – ohne versteckte Nachträge. Kleinere Remscheider Fassaden sind oft in wenigen Tagen erledigt.