Eine KMF-Sanierung in Remscheid beginnt bei uns mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort. Dabei prüfen wir, wo alte Mineralwolle verbaut ist – häufig in Dach- und Geschossdeckendämmungen, hinter Verkleidungen oder in technischen Anlagen aus der Zeit vor 2000. Auf dieser Grundlage legen wir den Arbeitsbereich fest und erstellen einen verbindlichen Festpreis. Anschließend planen wir Staubschutz, Abschottung und Entsorgung. Die ausgebaute Mineralwolle sammeln wir staubdicht in zugelassenen KMF-Säcken und führen sie der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. So bleibt Ihr Objekt im Bergischen Land während der Arbeiten sauber und sicher.
Remscheid ist von der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie geprägt, dazu kommen bergische Hofschaften und viel Nachkriegsbau in Hanglage. In Alt-Remscheid, Lennep, Lüttringhausen und Hasten treffen wir entsprechend unterschiedliche Bausubstanz an: gedämmte Industrie- und Werkstattgebäude ebenso wie Wohnhäuser, deren Dachgeschosse nachträglich mit Mineralwolle ausgebaut wurden. Gerade in den Hanglagen sind Decken und Drempel oft schwer zugänglich. Wir richten die Sanierung auf diese Gegebenheiten aus und stimmen Anfahrt sowie Materialtransport auf die teils engen Straßen der bergischen Stadtteile ab.
KMF ist kein Asbest: Künstliche Mineralfasern unterliegen der TRGS 521, während Asbest nach TRGS 519 geregelt ist. Bei einer reinen KMF-Sanierung ist daher keine objektbezogene Asbest-Anzeige erforderlich. Stoßen wir bei der Besichtigung jedoch zusätzlich auf asbestverdächtige Materialien wie Floor-Flex-Platten, Bitumenkleber oder Welleternit, erfolgt vor jeder Demontage eine Materialanalyse. Bestätigt sich Asbest, übernehmen wir die Anzeige bei der für Remscheid zuständigen Arbeitsschutzbehörde, der Bezirksregierung Düsseldorf. So bleibt der gesamte Ablauf rechtssicher und sauber dokumentiert.
Häufige Fragen: KMF-Sanierung in Remscheid
Brauche ich für eine KMF-Sanierung in Remscheid eine behördliche Anzeige?
Für reine KMF-Arbeiten gilt die TRGS 521, eine Asbest-Anzeige ist hier nicht nötig. Finden wir bei der Besichtigung zusätzlich asbestverdächtige Materialien, klären wir das per Materialanalyse. Bestätigt sich Asbest, übernehmen wir die Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf, der zuständigen Arbeitsschutzbehörde für Remscheid.
Woran erkenne ich alte Mineralwolle in meinem Haus in Lennep oder Lüttringhausen?
Mineralwolle, die vor 2000 eingebaut wurde, gilt als kritisch, weil sie lungengängige Fasern freisetzen kann. Sie steckt oft in Dachdämmungen, Geschossdecken oder hinter Verkleidungen. Eine sichere Einordnung treffen wir bei der kostenlosen Besichtigung vor Ort – bei Bedarf ergänzt durch eine Materialprobe, bevor wir mit dem Ausbau beginnen.
Asbesta sitzt in Marl – kommen Sie auch ins Bergische Land nach Remscheid?
Ja. Wir haben kein Büro in Remscheid, sind aber in ganz NRW tätig und fahren die rund 70 km aus Marl regelmäßig an. Die Anfahrt ins Bergische Land kalkulieren wir transparent in den verbindlichen Festpreis ein, den Sie nach der kostenlosen Besichtigung erhalten. Für Sie entstehen dadurch keine versteckten Kosten.