Vor jedem Ausbau in Aachen steht eine Materialanalyse: Erst wenn eine Probe der Fassadenplatten den Asbestgehalt bestätigt, planen wir die fachgerechte Demontage. Asbestzement-Schindeln wurden in der Region oft als wetterfeste Verkleidung über Putz oder Mauerwerk angebracht. Wir richten die Baustelle am Gerüst staubarm ein, lösen die Platten möglichst bruchfrei, verpacken sie in zugelassene Big-Bags und entsorgen sie über einen geeigneten Annahmeweg. Welleternit am Dach und Asbestzement an der Fassade gehören fachlich zur selben Materialgruppe und werden von uns gleichermaßen sicher behandelt.
Aachen ist baulich vielfältig: die historische Altstadt und Gründerzeitviertel in Aachen-Mitte, gewachsene Stadtteile wie Brand, Laurensberg, Haaren und Eilendorf sowie das umfangreiche Universitäts- und Klinikumfeld der RWTH. Dazu kommt das Erbe des ehemaligen Steinkohlereviers mit Wohn- und Zweckbauten der Nachkriegszeit. Gerade an Wohnhäusern und Nebengebäuden dieser Epochen treffen wir regelmäßig auf asbesthaltige Fassadenplatten. Wir stimmen den Ausbau auf die jeweilige Bausubstanz ab – ob enge Reihenhauszeile in der Innenstadt oder freistehendes Gebäude am Stadtrand.
Der Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten ist anzeigepflichtig. Für Aachen ist die Bezirksregierung Köln als zuständige Arbeitsschutzbehörde der richtige Adressat für die objektbezogene Asbest-Anzeige nach TRGS 519. Diese Meldung übernehmen wir vor Arbeitsbeginn. Daneben grenzen wir andere Schadstoffe klar ab: Künstliche Mineralfasern in Dämmungen fallen unter TRGS 521, PAK in alten Klebern und Teerprodukten unter TRGS 524 beziehungsweise 551 – beides ist kein Asbest. Wer eine energetische Fassadensanierung plant, lässt den Altbestand am besten vorab prüfen, damit der Rückbau reibungslos läuft.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Aachen
Woran erkenne ich asbesthaltige Fassadenplatten an meinem Haus in Aachen?
Ein sicherer Nachweis gelingt nur über eine Materialanalyse. Verdächtig sind grau-zementartige Platten oder Schindeln an Fassaden von Gebäuden vor 1993. In Aachener Gründerzeit- und Nachkriegsbauten kommen sie häufig vor. Wir nehmen bei der kostenlosen Besichtigung eine Probe und klären den Asbestgehalt, bevor wir mit dem Ausbau beginnen.
Muss der Ausbau in Aachen bei einer Behörde angezeigt werden?
Ja. Der Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten ist nach TRGS 519 anzeigepflichtig. Zuständige Arbeitsschutzbehörde für Aachen ist die Bezirksregierung Köln. Die objektbezogene Anzeige reichen wir vor Arbeitsbeginn ein, sodass Sie sich darum nicht selbst kümmern müssen.
Asbesta sitzt in Marl – lohnt sich das für ein Projekt in Aachen?
Ja. Wir sind in ganz NRW tätig und fahren die rund 140 Kilometer von Marl in die StädteRegion Aachen regelmäßig an. Anfahrt und Aufwand kalkulieren wir transparent in den Festpreis ein. Sie erhalten nach der kostenlosen Besichtigung einen verbindlichen Festpreis – ohne versteckte Kosten.