Eine KMF-Sanierung in Aachen beginnt bei uns immer mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort. Wir prüfen, ob es sich tatsächlich um alte künstliche Mineralfasern handelt, die als krebsverdächtig gelten, oder um neuere, unbedenkliche Dämmstoffe. Erst danach planen wir den staubarmen Ausbau, die Abschottung der Arbeitsbereiche und die Entsorgung in dafür zugelassenen KMF-Säcken. Da unser Team aus Marl rund 140 Kilometer anreist, stimmen wir Termine in Stadtteilen wie Aachen-Mitte, Brand oder Laurensberg vorausschauend ab, damit Anfahrt und Arbeitsablauf für Sie reibungslos zusammenpassen.
Die Bausubstanz in Aachen ist sehr unterschiedlich, was die KMF-Sanierung prägt. In der historischen Altstadt und den Gründerzeitvierteln rund um das Zentrum finden sich häufig nachträglich gedämmte Dachschrägen und Geschossdecken mit alter Mineralwolle. In Haaren und Eilendorf, geprägt vom ehemaligen Steinkohlerevier, stoßen wir oft auf Werks- und Reihenbauten mit verbauten Faserdämmungen. Auch im umfangreichen Universitäts- und Klinikbau der Stadt begegnet uns betagte technische Dämmung an Leitungen und in Zwischendecken. Jedes Objekt erfordert ein eigenes Vorgehen, das wir individuell festlegen.
Wichtig ist die klare Abgrenzung: KMF, also künstliche Mineralfasern, sind kein Asbest. Für den KMF-Ausbau gilt die TRGS 521, die hier maßgebliche Schutzregel. Eine objektbezogene Anzeige bei der Arbeitsschutzbehörde ist nur bei Asbestarbeiten nach TRGS 519 vorgeschrieben; zuständig wäre dafür in Aachen die Bezirksregierung Köln. Stoßen wir bei der Besichtigung zusätzlich auf Floor-Flex, Welleternit oder PAK-haltige Kleber, klären wir das per Materialanalyse und behandeln jeden Schadstoff nach der passenden Vorschrift, sauber getrennt und nachvollziehbar dokumentiert.
Häufige Fragen: KMF-Sanierung in Aachen
Wie erkenne ich, ob in meinem Aachener Altbau alte KMF verbaut ist?
Alte Mineralwolle wurde vor 2000 oft in Dachschrägen, Geschossdecken und an Rohrleitungen eingebaut, gerade in Gründerzeithäusern der Aachener Altstadt. Sicher feststellen lässt sich das nur über eine Materialanalyse. Wir besichtigen Ihr Objekt kostenlos, nehmen bei Bedarf Proben und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Sanierung nach TRGS 521 nötig ist.
Ist die KMF-Sanierung in Aachen anzeigepflichtig wie bei Asbest?
Nein. Künstliche Mineralfasern sind kein Asbest, deshalb gilt für sie die TRGS 521 und nicht die TRGS 519. Die objektbezogene Anzeige bei der Bezirksregierung Köln ist nur für Asbestarbeiten vorgeschrieben. Den KMF-Ausbau führen wir trotzdem mit konsequenter Abschottung, Staubschutz und fachgerechter Entsorgung in KMF-Säcken durch, damit Sie auf der sicheren Seite sind.
Lohnt sich die Anfahrt aus Marl nach Aachen für meine Dämmung?
Ja. Asbesta sitzt in Marl und ist in der gesamten StädteRegion Aachen tätig, die Entfernung von rund 140 Kilometern haben wir eingeplant. Wir bündeln Anfahrt und Arbeiten effizient und nennen Ihnen nach der kostenlosen Besichtigung einen verbindlichen Festpreis. So entstehen für Ihre KMF-Sanierung in Brand, Laurensberg oder der Innenstadt keine versteckten Zusatzkosten.