Ein typischer Auftrag in Borken beginnt mit der kostenlosen Besichtigung und einer Materialprobe der Fassadenplatten, da sich Asbestzement optisch kaum von neueren Faserzementplatten unterscheidet. Fällt der Befund positiv aus, erstellen wir die objektbezogene Anzeige bei der Bezirksregierung Münster, der für Borken zuständigen Arbeitsschutzbehörde. Erst danach beginnt der Ausbau. Die Platten werden möglichst zerstörungsfrei vom Untergrund gelöst, staubarm gehandhabt und in zugelassenen Big-Bags verpackt. Sie erhalten anschließend einen Entsorgungsnachweis für Ihre Unterlagen.
Borkens Bausubstanz prägt die Arbeit spürbar: In der Innenstadt und in Gemen wurden Giebel, Wetterseiten und Anbauten älterer Häuser oft mit Asbestzementschindeln verkleidet, während viele Nachkriegsbauten und Wirtschaftsgebäude in Burlo, Hoxfeld und Grütlohn großformatige Fassadenplatten tragen. Auf dem Land bedeuten freistehende Gebäude und Gerüststellungen ringsum häufig einen erhöhten Aufwand. Wir stimmen die Demontage daher früh mit dem Gerüstbau ab, damit der Ausbau am Gerüst sicher und im Zeitplan abläuft.
Häufig ist der Plattenausbau der erste Schritt vor einer energetischen Fassadensanierung mit neuem Dämmsystem. Damit kein Verzug entsteht, koordinieren wir uns mit Ihrem Architekten oder dem ausführenden Fassadenbetrieb. Treffen wir hinter der Verkleidung zusätzlich Mineralfaserdämmung (KMF) an, ordnen wir diese klar der TRGS 521 zu – KMF ist kein Asbest, erfordert aber ebenfalls einen kontrollierten Ausbau. Auch alte teer- oder bitumenhaltige Kleber (PAK, TRGS 524) grenzen wir sauber ab, damit jede Schadstoffgruppe korrekt behandelt und getrennt entsorgt wird.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Borken
Wie erkenne ich, ob meine Fassadenplatten in Borken Asbest enthalten?
Asbestzement-Fassadenplatten lassen sich optisch kaum von neueren Faserzementplatten unterscheiden. Sicherheit gibt nur eine Materialprobe im akkreditierten Labor. Bei der kostenlosen Besichtigung in Borken prüfen wir die Verkleidung, entnehmen bei Verdacht fachgerecht eine Probe und planen den Ausbau erst nach gesichertem Befund. Eigenmächtig sollten Sie nichts abbrechen oder anbohren.
Lohnt sich der Plattenausbau vor der neuen Dämmung in Borken?
Ja. Asbesthaltige Fassadenplatten dürfen nicht einfach überbaut, gebohrt oder bearbeitet werden, ohne dass Fasern freigesetzt werden. Vor einer energetischen Fassadensanierung bauen wir die Platten daher kontrolliert nach TRGS 519 aus und entsorgen sie fachgerecht. So kann Ihr Fassadenbetrieb anschließend auf einem sauberen, gefahrfreien Untergrund weiterarbeiten.
Wer ist in Borken für die Anzeige der Fassadenarbeiten zuständig?
Die objektbezogene Anzeige asbesthaltiger Fassadenarbeiten nach TRGS 519 reichen wir vor Beginn bei der Bezirksregierung Münster ein, der für Borken zuständigen Arbeitsschutzbehörde. Die Abwicklung liegt dabei komplett bei uns. Sie erhalten am Ende eine lückenlose Dokumentation mit Analyse, Anzeige und Entsorgungsnachweis.