Der häufigste Floor-Flex-Fall in Recklinghausen sitzt in den Zechen- und Arbeitersiedlungen des Südens - etwa in der Dreieckssiedlung in Hochlarmark, in den Kolonien rund um die ehemalige Zeche König Ludwig und in Bruch. Diese Berg- und Werkswohnungen, errichtet für die Belegschaften von König Ludwig, General Blumenthal und Recklinghausen II, wurden in den Modernisierungswellen der 1960er- bis 1980er-Jahre flächendeckend mit den quadratischen 25-x-25- und 30-x-30-cm-Vinyl-Asbest-Platten ausgelegt - in Fluren, Küchen und Wohnräumen. Oft kam später Teppich, Laminat oder PVC darüber, sodass der alte Floor-Flex-Boden erst bei Mieterwechsel, Wohnungsauflösung oder energetischer Sanierung wieder auftaucht. Wir heben die Platten am Stück ab, statt sie zu brechen, und entfernen anschließend den darunterliegenden schwarzen Bitumen- bzw. Cutback-Kleber, der in dieser Bergbauregion häufig selbst asbesthaltig und kritischer als die Platte ist, vollständig vom Estrich.
Eine Recklinghäuser Besonderheit sind die mehrgeschossigen Nachkriegs-Wohnblocks in Hillerheide und im Stadtbezirk Ost: Hier liegt Floor-Flex nicht nur in den einzelnen Wohnungen, sondern oft auch auf Treppenhaus-Podesten, in Hausfluren und Kellergängen ganzer Wohnzeilen, wo der robuste Belag als pflegeleichte Lösung für stark begangene Gemeinschaftsflächen verlegt wurde. Eine Sanierung im Treppenhaus betrifft fast immer mehrere Mietparteien gleichzeitig, deshalb schotten wir den Arbeitsbereich staubdicht ab, halten Zugangswege und Aufzüge frei und staffeln die Arbeiten bei Bedarf wohnungs- oder etagenweise. So bleibt das Gebäude in Hillerheide, Röllinghausen oder Stuckenbusch während der Maßnahme weiter bewohnt. Den Ablauf stimmen wir vorab mit Eigentümern, Hausverwaltungen und Wohnungsgesellschaften ab.
In der gründerzeitlich geprägten Altstadt sowie in Suderwich, Speckhorn, Bockholt und den westlichen Stadtteilen treffen wir Floor-Flex eher in einzelnen Räumen an - in nachträglich modernisierten Altbauwohnungen, ausgebauten Souterrains oder in Praxis-, Vereins- und kleinen Gewerbeflächen, häufig verborgen unter einem späteren PVC- oder Teppichbelag. Auch in Schul-, Verwaltungs- und Zweckbauten der 1960er- und 1970er-Jahre, wie sie das Stadtbild der Festspielstadt mitprägen, liegen die Platten oft großflächig in Korridoren und Nebenräumen. Vor jeder Demontage klären wir Platte und Kleber bei der kostenfreien Besichtigung per Materialprobe ab, zeigen die anzeigepflichtigen Arbeiten objektbezogen bei der Bezirksregierung Münster nach TRGS 519 an und entsorgen das Material nachweislich als asbesthaltigen Abfall. Auf Wunsch schließen wir mit einer Freimessung der Raumluft nach VDI 3492 ab, damit die Schadstofffreiheit gegenüber Behörden, Käufern oder Mietern belegt ist - und übergeben den Estrich gereinigt und belegreif.
Häufige Fragen: Floor-Flex entfernen in Recklinghausen
Wo kommt Floor-Flex in Recklinghausen am häufigsten vor?
Vor allem in den Zechen- und Arbeitersiedlungen im Süden - etwa der Dreieckssiedlung in Hochlarmark, den Kolonien um die ehemalige Zeche König Ludwig und in Bruch - sowie im Nachkriegs-Geschosswohnungsbau von Hillerheide und Ost. Dort liegen die quadratischen 25-x-25- oder 30-x-30-cm-Platten meist in Fluren, Küchen und Wohnräumen sowie auf Treppenhaus-Podesten, häufig unter einem später verlegten Teppich, Laminat oder PVC. Sicherheit gibt nur eine Materialprobe, die wir bei der Besichtigung in Recklinghausen entnehmen.
Wird in Recklinghausen auch der schwarze Kleber unter den Platten mitentfernt?
Ja, das gehört bei uns immer dazu. Der in der Bergbauregion verbreitete schwarze Bitumen- bzw. Cutback-Kleber unter den Floor-Flex-Platten ist häufig selbst asbesthaltig und gilt als kritischer als die Platte. Wir heben die Platten emissionsarm am Stück ab und entfernen anschließend den Kleberrückstand vollständig vom Estrich, sodass der Untergrund frei von Klebe- und Faserrückständen und wieder belegreif ist.
Wie schnell sind Sie für eine Floor-Flex-Begutachtung in Recklinghausen vor Ort?
Recklinghausen ist die direkte Nachbarstadt unseres Sitzes in Marl und zugleich die Kreisstadt unseres eigenen Kreises - die Anfahrt beträgt nur rund 8 km bzw. etwa 15 Minuten. Für die kostenfreie Besichtigung des Bodenbelags und die Probenahme an Platte und Kleber sind wir daher in allen Stadtteilen sehr kurzfristig verfügbar, von der Altstadt über Süd und Hillerheide bis Suderwich. Die anzeigepflichtigen Arbeiten melden wir anschließend bei der Bezirksregierung Münster an.