Vor dem Ausbau steht in Mönchengladbach immer eine Materialanalyse: Wir entnehmen Proben der Fassadenplatten und lassen sie im Labor prüfen, denn nur so ist sicher, ob tatsächlich Asbestzement vorliegt. Bestätigt sich der Verdacht, übernehmen wir die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Arbeitsschutzbehörde. Anschließend planen wir Gerüststellung, Zugang und Bauablauf so, dass Bewohner und Nachbarn möglichst wenig beeinträchtigt werden. Gerade in dicht bebauten Lagen koordinieren wir Termine und Anlieferung vorab genau.
Mönchengladbachs Bausubstanz ist geprägt von der ehemaligen Textilindustrie, von Gründerzeitvierteln und von großvolumigem Nachkriegsbau. In Stadtteilen wie Gladbach, Rheydt, Giesenkirchen, Rheindahlen oder Hardterbroich finden sich Wohnhäuser und Gewerbebauten der 1960er- bis 1980er-Jahre, an denen Asbestzementplatten als Fassadenverkleidung verbaut wurden. Wir demontieren diese Platten möglichst zerstörungsfrei, vermeiden Bruch und Anbohren und vermindern so die Faserfreisetzung. Auf Wunsch stimmen wir den Ausbau direkt mit der nachfolgenden Dämmung oder Neuverkleidung Ihres Fassadenbauers ab.
Der eigentliche Ausbau erfolgt unter den Schutzmaßnahmen der TRGS 519: Wir arbeiten mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, binden Stäube und verpacken die Platten staubdicht in zugelassene Big Bags. Die Entsorgung läuft über zugelassene Annahmestellen, die Entsorgungsnachweise erhalten Sie dokumentiert. Achten Sie auch auf weitere Schadstoffe: KMF-Dämmungen (TRGS 521) oder PAK in alten Klebern und Teer (TRGS 524) sind kein Asbest, müssen aber ebenfalls fachgerecht behandelt werden. Wir grenzen die Materialien klar ab und beraten Sie zu jedem Bauteil getrennt.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Mönchengladbach
Sind die Fassadenplatten an meinem Haus in Mönchengladbach überhaupt asbesthaltig?
Sicher klären lässt sich das nur durch eine Materialanalyse. Da Asbest erst 1993 vollständig verboten wurde, sind Fassadenplatten an vielen Gebäuden der 1960er- bis 1980er-Jahre in Mönchengladbach verdächtig. Wir entnehmen eine Probe und lassen sie im Labor untersuchen. Erst mit dem Ergebnis legen wir das Schutzkonzept nach TRGS 519 und den weiteren Ablauf fest.
Wer genehmigt den Asbestausbau in Mönchengladbach?
Eine klassische Genehmigung gibt es nicht, aber asbesthaltige Arbeiten sind nach TRGS 519 objektbezogen anzuzeigen. Zuständige Arbeitsschutzbehörde für Mönchengladbach ist die Bezirksregierung Düsseldorf. Diese Anzeige übernehmen wir für Sie, inklusive Beschreibung der Maßnahme und der Schutzvorkehrungen, sodass Sie sich um die behördlichen Formalitäten nicht selbst kümmern müssen.
Was kostet der Ausbau der Asbest-Fassadenplatten ungefähr?
Der Preis hängt von Fläche, Plattenzustand, Gerüstaufwand und Zugänglichkeit ab, deshalb nennen wir vorab nur eine grobe Orientierung. Verbindlich wird es mit einem Festpreis nach kostenloser Besichtigung vor Ort in Mönchengladbach. Dabei berücksichtigen wir Probenahme, Gerüst, fachgerechten Ausbau sowie die dokumentierte Entsorgung mit Entsorgungsnachweis - ohne versteckte Nachträge.