PAK, also polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, stecken in Bocholt vor allem in teerhaltigen Produkten: im schwarzen Pech unter altem Stäbchenparkett, in Teerklebern unter Bodenbelägen und in alten Bitumen- und Dachbahnen. Beim Entfernen arbeiten wir nach TRGS 524 und 551 mit Staubschutz, abgegrenztem Arbeitsbereich und gezielter Absaugung, damit die PAK-haltigen Stäube nicht freigesetzt werden. Das belastete Material wird getrennt erfasst, verpackt und als gefährlicher Abfall fachgerecht entsorgt - mit lückenlosem Nachweis.
In Bocholt finden wir PAK-Belastungen besonders in Gebäuden, die vor den 1980er-Jahren errichtet wurden - in der Innenstadt, in Nachkriegsbauten in Lowick und Stenern sowie in umgebauten Werks- und Bürogebäuden der ehemaligen Textilbetriebe. Parkettpech und Teerkleber kommen oft erst beim Aufnehmen alter Böden zum Vorschein, teerhaltige Dachbahnen bei der Dachsanierung. Da PAK über Hautkontakt und Staub aufgenommen werden kann, ist auch hier eine sorgfältige Erkundung und Probenahme vor dem Eingriff wichtig.
PAK ist ausdrücklich kein Asbest und fällt nicht unter die TRGS 519, sondern unter TRGS 524 und 551 - eine Anzeige bei der Bezirksregierung Münster wie bei Asbest ist hier nicht erforderlich. Dennoch behandeln wir PAK-Material mit demselben Anspruch an Sicherheit und Dokumentation. Treten in einem Bocholter Objekt PAK und Asbest gemeinsam auf, was etwa bei schwarzem Bitumenkleber vorkommt, grenzen wir die Stoffe sauber ab und wenden für jeden das richtige Verfahren an.
Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Bocholt
Ist PAK dasselbe wie Asbest?
Nein. PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) sind teerhaltige Schadstoffe, die in Pech, Teerklebern und alten Dachbahnen vorkommen. Sie fallen unter TRGS 524 und 551, nicht unter die Asbest-Vorschrift TRGS 519. Eine Asbest-Anzeige bei der Bezirksregierung Münster ist für reines PAK-Material nicht nötig - dennoch arbeiten wir mit vollem Staubschutz und getrennter Entsorgung.
Woran erkenne ich PAK in meinem Bocholter Altbau?
PAK steckt typischerweise im schwarzen, teerigen Parkettpech unter altem Stäbchenparkett, in Teerklebern unter Böden und in alten Dachbahnen. Der charakteristische teerige Geruch ist ein Hinweis, sicher ist die Bestimmung aber nur über eine Laboranalyse. Wir entnehmen bei der kostenlosen Besichtigung eine Probe, bevor wir mit der Sanierung beginnen.
Was passiert, wenn Asbest und PAK zusammen vorkommen?
Das ist nicht selten, etwa bei schwarzem Bitumenkleber, der beide Schadstoffe enthalten kann. Wir klären über Materialproben, welche Stoffe vorliegen, und behandeln Asbest nach TRGS 519 und PAK nach TRGS 524/551 jeweils mit dem passenden Verfahren. Die Fraktionen werden getrennt erfasst und entsorgt, sodass alle Vorgaben eingehalten werden.