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Asbesta Schadstoffsanierung
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Abbrucharbeiten in Duisburg

Abbrucharbeiten in Duisburg bedeuten fast immer Arbeiten an einer von Stahl, Hafen und Bergbau geprägten Bausubstanz – von den ausgedehnten Arbeiter- und Werkssiedlungen in Hamborn, Marxloh und Rheinhausen über den dichten Nachkriegs-Geschosswohnbau bis zur Gründerzeit in Neudorf und Duissern. Ob Teilabbruch, kompletter Rückbau oder Entkernung mit erhaltenem Tragwerk: Vor jedem Eingriff steht bei uns die Schadstofferkundung, denn im hohen Anteil sanierungsbedürftiger Substanz vor 1993 sind Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), PAK und PCB hier weit verbreitet. Belastete Bauteile sanieren wir vorab fachgerecht – Asbest nach TRGS 519 mit Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf – und trennen die Abbruchmassen sortenrein vor Ort. Von unserem Sitz in Marl sind wir über A52/A42 in rund 40 Minuten in Duisburg.

Einsatzgebiet

Duisburg

Ruhrgebiet

Zuständige Behörde: Bezirksregierung Düsseldorf

Abbrucharbeiten in Duisburg – Abbruchbagger beim kontrollierten Rückbau eines mehrgeschossigen Gebäudes

In den ausgedehnten Arbeiter- und Werkssiedlungen rund um die Hütten und Zechen geht es beim Abbruch selten um den schnellen Vollabriss, sondern meist um behutsamen Teilrückbau und Entkernung. Die kleinteiligen Kolonien in Hamborn und Bruckhausen im Schatten der Thyssenkrupp-Stahlwerke, die Werkssiedlungen in Marxloh und Meiderich sowie die Quartiere rund um das ehemalige Krupp-Hüttenwerk in Rheinhausen stehen für eine dichte, oft mehrfach modernisierte Substanz, bei der häufig das Tragwerk erhalten bleibt und nur der Innenausbau herauskommt. Genau in diesen Häusern stoßen wir bei der vorgeschalteten Schadstofferkundung regelmäßig auf asbesthaltige Floor-Flex-Bodenplatten mit schwarzem Bitumenkleber, Asbestpappe hinter Heizkörpern und in alten Nachtspeicheröfen sowie KMF-Dämmungen aus späteren Modernisierungen. Solche Bauteile entfernen wir vor dem eigentlichen Rückbau – Asbest nach TRGS 519 und mit vorheriger Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Arbeitsschutzbehörde. Erst danach beginnt die Entkernung von Putzen, Estrichen, Leitungen und Verkleidungen, sodass die belasteten Schichten kontrolliert und dokumentiert ausgeschleust werden.

Den größten Anteil am Duisburger Rückbaubedarf stellt der dichte Nachkriegs-Geschosswohnbau, der nach den schweren Kriegszerstörungen in vielen Stadtteilen das Bild bestimmt – etwa in Hochfeld, Wanheimerort, Walsum und in den Mietshauszeilen von Meiderich. In dieser Substanz vor 1993 liegen typische Schadstoffe dicht beieinander: PAK-haltige Parkettkleber und Teerkork in Bodenaufbauten, asbesthaltige Spachtel- und Fliesenkleber, PCB-belastete Fugendichtungen und Deckenanstriche in den größeren Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre. Bei einer Entkernung dieser Wohn- und Zweckbauten – etwa zur Kernsanierung oder vor einer Umnutzung – erfassen wir diese Fraktionen vorab, sanieren die belasteten Bauteile getrennt und führen den restlichen Innenausbau sortenrein zurück. Bauschutt, Holz, Metall, Gips und belastete Fraktionen trennen wir bereits vor Ort, weil das die Entsorgungskosten senkt und abfallrechtlich Pflicht ist. In den oft eng bebauten Quartieren sichern wir Statik, angrenzende Bebauung und Versorgungsleitungen dabei konsequent ab. Die erhaltenen Gründerzeitbestände in Neudorf und Duissern bringen dagegen Schadstofflagen vor allem aus späteren Modernisierungen mit, die wir gezielt erkunden.

Ein eigener Schwerpunkt sind die ausgedehnten Industrie-, Hafen- und Hallenflächen Duisburgs: rund um den größten Binnenhafen der Welt, die aktiven und umgenutzten Stahlstandorte in Hamborn und Bruckhausen sowie die ehemaligen Zechen- und Hüttenflächen in Rheinhausen, Ruhrort und Homberg. Hier sind Vollabbrüche und bestimmte Teilabbrüche in NRW häufig anzeige- oder genehmigungspflichtig bei der städtischen Bauaufsicht der Stadt Duisburg – reine Entkernungen dagegen oft nicht. Wir klären diese Einordnung vorab und übernehmen die nötigen Anzeigen. In alten Werks-, Lager- und Verwaltungsgebäuden finden sich großflächig Asbestzement-Wellplatten auf Dächern und Fassaden, Spritzasbest und asbesthaltige Brandschutzplatten an Stahlträgern, KMF-Rohrisolierungen und PAK-belastete Industrieböden. Diese Schadstoffe sanieren wir vor dem Abbruch nach den jeweils geltenden Schutzstufen – die Asbest-Anzeige läuft über die Bezirksregierung Düsseldorf, da Duisburg zum Regierungsbezirk Düsseldorf gehört. Nachbarbebauung und Versorgungsleitungen schützen wir konsequent, jede entsorgte Fraktion belegen wir mit Entsorgungs- und Begleitscheinen, und am Ende übergeben wir die Fläche besenrein.

Häufige Fragen: Abbrucharbeiten in Duisburg

Muss ich für einen Abbruch oder eine Entkernung in Duisburg eine Genehmigung einholen?

Das hängt von der Art des Eingriffs ab. Vollabbrüche und bestimmte Teilabbrüche sind in NRW häufig anzeige- oder genehmigungspflichtig bei der Bauaufsicht der Stadt Duisburg, während reine Entkernungen mit erhaltenem Tragwerk oft nicht genehmigungspflichtig sind. Kommt dabei Asbest ins Spiel, ist zusätzlich eine Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf erforderlich – Duisburg gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Wir prüfen die Einordnung für Ihr Objekt vorab und übernehmen die nötigen Anzeigen, damit der Rückbau rechtssicher startet.

Warum steht vor jedem Abbruch in Duisburg eine Schadstofferkundung?

Weil Duisburgs Baubestand stark von Substanz vor 1993 geprägt ist – von den Arbeiter- und Werkssiedlungen in Hamborn, Marxloh und Rheinhausen bis zum dichten Nachkriegs-Geschosswohnbau in Hochfeld, Walsum und Meiderich. In dieser Substanz sind Asbest, KMF, PAK und PCB weit verbreitet und stecken oft verdeckt in Böden, Klebern, Dichtungen und Verkleidungen. Würde man ohne Erkundung abbrechen, könnten Fasern und Schadstoffe unkontrolliert freigesetzt werden. Deshalb erkunden wir die Bauteile vorab, sanieren Belastetes getrennt und planen erst dann den eigentlichen Rückbau.

Können Sie auf den Hafen- und Industrieflächen in Duisburg auch große Hallen abbrechen?

Ja. Rund um den Binnenhafen, die Stahlstandorte in Hamborn und Bruckhausen sowie die ehemaligen Hüttenflächen in Rheinhausen und Homberg brechen wir Werks-, Lager- und Verwaltungsgebäude zurück. Vorab erkunden wir die typischen Schadstoffe solcher Objekte – Asbestzement-Wellplatten, Spritzasbest und Brandschutzplatten an Stahlträgern, KMF-Rohrisolierungen und PAK-Industrieböden – und sanieren sie nach den geltenden Schutzstufen, Asbest nach TRGS 519 mit Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Abbruchmassen trennen wir sortenrein vor Ort und übergeben die Fläche besenrein samt Entsorgungs- und Begleitscheinen.

Abbrucharbeiten in der Nähe von Duisburg

Ruhrgebiet 2

Rheinland & Niederrhein 1

Ablauf

In fünf Schritten zur sauberen Übergabe

Von der ersten Anfrage bis zur freigemessenen Übergabe. Transparent, termintreu und lückenlos dokumentiert.

  1. Anfrage senden

    Telefonisch, per WhatsApp oder Formular – Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.

  2. Besichtigung

    Kostenfrei vor Ort. Wir analysieren Material und Umfang.

  3. Festpreis-Angebot

    Transparent und fair als Festpreis – ohne versteckte Kosten.

  4. Fachgerechte Sanierung

    Nach TRGS 519, mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung.

  5. Entsorgung & Übergabe

    Inklusive Entsorgungsnachweis, Freimessung und Schlussdokumentation.

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  • Sanierung nach TRGS 519 mit dokumentierter Übergabe
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