Eine KMF-Sanierung in Neuss beginnt bei uns mit einer kostenlosen Besichtigung vor Ort. Wir prüfen, ob es sich tatsächlich um alte, biopersistente Mineralwolle vor 2000 handelt oder um andere Dämmstoffe, und grenzen die Arbeiten gegen Asbest und PAK klar ab. Anschließend richten wir den Arbeitsbereich nach TRGS 521 ein, arbeiten staubarm mit Absaugung und Atemschutz und füllen die ausgebauten Fasern direkt in reißfeste KMF-Säcke. Die Anfahrt aus Marl nach Neuss beträgt rund 60 Kilometer, was wir bei der Terminplanung berücksichtigen.
Die Bausubstanz in Neuss ist vielfältig: In der historischen Altstadt und in Furth treffen wir auf gewachsene Strukturen, während Weckhoven, Reuschenberg und große Teile von Grimlinghausen von ausgedehnten Nachkriegssiedlungen geprägt sind. Gerade in diesen Wohnbauten der 1950er- bis 1990er-Jahre steckt häufig alte Mineralwolle in Dachschrägen, Zwischendecken, Trockenbauwänden und Rohrdämmungen. Auch in den Hafen- und Industrieflächen finden sich oft technische KMF-Dämmungen. Wir kennen diese typischen Einbausituationen und planen den Ausbau passend zum jeweiligen Gebäude.
Bei KMF-Arbeiten nach TRGS 521 ist im Regelfall keine behördliche Anzeige wie bei Asbest erforderlich. Stoßen wir während der Sanierung jedoch zusätzlich auf Asbest, etwa Floor-Flex-Platten, Bitumenkleber oder Welleternit, ist eine objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde Pflicht. Für Neuss ist das die Bezirksregierung Düsseldorf. Wir übernehmen in solchen Fällen die fachgerechte Abgrenzung, veranlassen eine Materialanalyse und koordinieren die nötigen Schritte, damit Ihr Vorhaben rechtssicher abläuft.
Häufige Fragen: KMF-Sanierung in Neuss
Was kostet eine KMF-Sanierung in Neuss?
Der Preis hängt von Menge und Zugänglichkeit der Mineralwolle sowie vom Entsorgungsweg ab. Eine seriöse Pauschale ohne Objektkenntnis gibt es deshalb nicht. Einen verbindlichen Festpreis nennen wir Ihnen nach der kostenlosen Besichtigung Ihres Objekts in Neuss, sodass keine versteckten Kosten entstehen.
Ist alte Mineralwolle dasselbe wie Asbest?
Nein. KMF sind künstliche Mineralfasern wie Glas- oder Steinwolle, kein Asbest. Alte Mineralwolle vor 2000 gilt aber als krebsverdächtig und wird nach TRGS 521 ausgebaut. Asbest dagegen fällt unter TRGS 519. Finden wir in Ihrem Neusser Gebäude beides, behandeln wir jedes Material getrennt nach den passenden Vorschriften.
Sind Sie in Neuss vor Ort ansässig?
Nein, Asbesta hat seinen Sitz in Marl und ist in ganz NRW tätig. Nach Neuss reisen wir rund 60 Kilometer an. Ein fehlendes Büro vor Ort bringt für Sie keine Nachteile: Besichtigung, Sanierung und Entsorgung der KMF-Säcke organisieren wir zuverlässig und nach Termin, ob in der Innenstadt, in Weckhoven oder Reuschenberg.