Eine PAK-Sanierung in Neuss beginnt bei uns immer mit einer Materialanalyse: Bevor an schwarzem Bodenkleber, Teerpappe oder Altbitumen gearbeitet wird, lassen wir eine Probe im Labor auf PAK-Gehalt prüfen. Erst danach legen wir das Schutzkonzept nach TRGS 524 fest. In der historischen Neusser Altstadt und den gründerzeitlichen Quartieren stoßen wir regelmäßig auf alte Teerpappen unter Estrichen und auf teerhaltige Klebstoffe unter Parkett. Die kostenlose Besichtigung vor Ort klärt Umfang, Zugänglichkeit und den passenden Ablauf – verbindlicher Festpreis folgt danach.
Die Bausubstanz in Neuss ist vielfältig, und das prägt unsere Arbeit. In den ausgedehnten Nachkriegssiedlungen in Weckhoven, Reuschenberg und Grimlinghausen finden sich unter Linoleum und Fliesen oft schwarze, teerhaltige Bodenkleber aus den 1950er- und 60er-Jahren. Auf Hafen- und Industrieflächen begegnen uns dagegen großflächige Bitumenanstriche und Teerabdichtungen. Für jede dieser Situationen staubarme Verfahren: räumliche Abschottung, Unterdruckhaltung mit Luftfilterung und HEPA-gestützte Absaugung sorgen dafür, dass PAK-Fasern und -Dämpfe nicht in bewohnte Bereiche gelangen.
Nach der Demontage wird das teerhaltige Material als gefährlicher Abfall deklariert, sortenrein verpackt und über einen zugelassenen Entsorgungsweg mit lückenlosem Nachweis abgegeben. Anders als bei Asbest ist für die reine PAK-Sanierung keine Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf erforderlich – diese Behörde ist die zuständige Arbeitsschutzbehörde für Neuss, falls bei Ihrem Objekt zusätzlich Asbest auftritt und eine Anzeige nach TRGS 519 nötig wird. Wir prüfen genau, welche Materialien vorliegen, und trennen die Gewerke sauber, damit weder Sie noch wir Risiken eingehen.
Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Neuss
Woran erkenne ich, ob mein Bodenkleber in Neuss PAK enthält?
Ein typisches Indiz ist schwarzer, teerartig riechender Kleber unter altem Parkett oder Linoleum, häufig in Neusser Bauten der 1950er- bis 70er-Jahre. Sicherheit gibt nur eine Laboranalyse. Wir entnehmen bei der kostenlosen Besichtigung eine Probe und lassen sie auf den PAK-Gehalt prüfen, bevor wir das Sanierungskonzept nach TRGS 524 erstellen.
Ist PAK dasselbe wie Asbest?
Nein. PAK sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe aus Teer und Bitumen – etwa in schwarzem Bodenkleber oder Teerpappe. Asbest ist ein mineralischer Faserstoff, der seit 1993 verboten ist. Beide werden nach unterschiedlichen Regelwerken behandelt: PAK nach TRGS 524/551, Asbest nach TRGS 519. Wir grenzen das klar ab und analysieren vorab, was tatsächlich vorliegt.
Wie läuft die Beauftragung ab, wenn Sie aus Marl anreisen?
Sie erreichen uns telefonisch unter +49 2365 2960630. Wir vereinbaren einen Termin für die kostenlose Besichtigung in Neuss – die rund 60 km von Marl sind für uns Routine im gesamten Rhein-Kreis. Vor Ort prüfen wir die Materialien, nehmen bei Bedarf eine Probe und erstellen anschließend einen verbindlichen Festpreis für die PAK-Sanierung.