Eine PAK-Sanierung in Krefeld beginnt bei uns mit der Materialanalyse: Eine Laborprobe des verdächtigen Materials - etwa schwarzer Bitumen- oder Teerkleber unter Parkett - klärt, ob und in welcher Konzentration PAK enthalten sind. Erst danach legen wir das Schutzkonzept nach TRGS 524 fest. Da Asbesta seinen Sitz in Marl hat und kein Büro vor Ort in Krefeld unterhält, planen wir die Anfahrt über die A57 fest in den Ablauf ein. Sie erhalten nach der kostenlosen Besichtigung einen verbindlichen Festpreis ohne versteckte Positionen.
Krefelds Bausubstanz prägt die Art der Funde. In den gründerzeitlichen Samt-und-Seide-Villen in Bockum oder rund um den Stadtkern stecken PAK-haltige Kleber häufig unter wertvollem Stabparkett, das wir möglichst materialschonend lösen. In den Arbeiterhäusern in Fischeln und Linn sowie in Wohnungen in Uerdingen und Hüls finden sich teerhaltige Estriche und alte Dachpappen. Auf den großen Industrie- und Gewerbearealen entlang des Rheins treffen wir zudem auf großflächige Teerabdichtungen, die einen abgestimmten, etappenweisen Rückbau verlangen.
Während eine Asbest-Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Arbeitsschutzbehörde erfolgen muss, gelten für PAK-Arbeiten die Vorgaben der TRGS 524 und TRGS 551. Wir richten in Ihrem Krefelder Objekt staubdichte Abschottungen ein, arbeiten mit Unterdruck und H-Klasse-Sauger und entsorgen das teerhaltige Material als gefährlichen Abfall mit lückenlosem Nachweis. So bleibt die Belastung für angrenzende Wohnungen und für die Nachbarschaft - ob in der dichten Innenstadt oder im Reihenhaus - so gering wie möglich.
Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Krefeld
Woran erkenne ich PAK in meinem Krefelder Altbau?
Typische Hinweise sind schwarzer, glänzend-teeriger Kleber unter altem Parkett oder Linoleum, ein stechend-teerartiger Geruch sowie alte Teerpappe auf Dächern. Besonders in Gründerzeitvillen und Arbeiterhäusern in Fischeln, Linn oder Bockum ist das verbreitet. Sicherheit bringt nur eine Laborprobe - raten Sie nicht, sondern lassen Sie das Material vor jeder Sanierung analysieren.
Ist PAK dasselbe wie Asbest?
Nein. PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) stammen aus teer- und bitumenhaltigen Stoffen wie altem Bodenkleber oder Teerpappe und werden nach TRGS 524/551 saniert. Asbest ist ein mineralischer Faserstoff und fällt unter TRGS 519. Beides erfordert Schutzmaßnahmen, ist aber rechtlich und technisch getrennt. In Krefeld klären wir vorab per Analyse, welches Material vorliegt.
Muss eine PAK-Sanierung in Krefeld bei einer Behörde angezeigt werden?
Die formelle objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Düsseldorf betrifft Asbestarbeiten. Für reine PAK-Sanierungen gelten die TRGS 524 und 551 mit eigenen Schutz- und Entsorgungsvorgaben. Wir prüfen Ihr Krefelder Objekt, ordnen die Materialien korrekt zu und übernehmen die nötige Dokumentation sowie die fachgerechte Entsorgung als gefährlicher Abfall.