Eine PAK-Sanierung in Mülheim an der Ruhr beginnt bei uns immer mit einer Materialanalyse: Wir nehmen Proben des verdächtigen Klebers, Estrichs oder der Dachbahn und lassen den PAK-Gehalt im Labor bestimmen. Erst danach legen wir das Sanierungsverfahren nach TRGS 524 fest. So vermeiden Sie unnötige Kosten und erhalten Klarheit, ob überhaupt teerhaltiges Material vorliegt. Wichtig zur Abgrenzung: PAK ist kein Asbest - es handelt sich um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe aus Teer- und Pechprodukten, die ein eigenes, klar geregeltes Schutzkonzept erfordern.
Die Mülheimer Bausubstanz entlang der Ruhr ist stark von der Ruhrindustrie geprägt: Gründerzeithäuser in Stadtmitte und Broich, Werkssiedlungen in Styrum sowie Nachkriegsbauten in Heißen und Saarn. Gerade in diesen Beständen finden sich häufig schwarze, teerhaltige Parkett- und Bodenkleber unter altem Eichenparkett oder Teerpappe auf Flachdächern und Kellerabdichtungen. Bei Sanierung, Entkernung oder Umbau werden solche PAK-Belastungen oft erst sichtbar, wenn der alte Belag entfernt wird. Wir staubarm arbeiten mit Abschottung, Unterdruck und H-Klasse-Saugern, damit keine teerhaltigen Stäube in die Wohnung gelangen.
Anders als bei Asbest ist für eine reine PAK-Sanierung in der Regel keine behördliche Anzeige nach TRGS 519 erforderlich. Falls bei den Arbeiten jedoch zusätzlich Asbest auftaucht - etwa Floor-Flex-Platten oder Bitumenkleber unter dem teerhaltigen Material - übernehmen wir auch die objektbezogene Asbest-Anzeige bei der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf. So bleibt alles aus einer Hand: Probenahme, Schutzkonzept, fachgerechter Rückbau, dichte Entsorgung und Entsorgungsnachweis. Den verbindlichen Festpreis nennen wir Ihnen nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort in Mülheim.
Häufige Fragen: PAK-Sanierung in Mülheim an der Ruhr
Woran erkenne ich PAK-haltigen Bodenkleber in meinem Mülheimer Altbau?
Typisch ist ein schwarzer, glänzender Kleber unter altem Parkett oder Bodenbelag, der teerartig riecht. In Gründerzeit- und Werkssiedlungsbauten in Broich oder Styrum kommt das häufig vor. Sicherheit bringt nur eine Laboranalyse: Wir nehmen eine kleine Probe und prüfen den PAK-Gehalt, bevor irgendetwas entfernt wird.
Ist PAK dasselbe wie Asbest?
Nein. PAK sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe aus Teer und Pech, etwa in schwarzem Kleber oder Teerpappe. Asbest ist ein mineralischer Faserstoff, der seit 1993 verboten ist. Beide sind gesundheitsschädlich, werden aber nach unterschiedlichen Regeln saniert - PAK nach TRGS 524/551, Asbest nach TRGS 519. Wir grenzen das per Analyse klar ab.
Kommt Asbesta für eine PAK-Sanierung bis nach Mülheim an der Ruhr?
Ja. Unser Sitz ist in Marl, rund 40 km entfernt, und wir sind in ganz NRW tätig - auch in Mülheim mit Stadtmitte, Heißen und Saarn. Ein eigenes Büro vor Ort haben wir hier nicht. Die Anfahrt zur kostenlosen Besichtigung ist für Sie unverbindlich, danach erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis.