Dorsten liegt am Übergang vom Ruhrgebiet ins ländliche Münsterland, und genau diese Doppelnatur prägt den Welleternit-Bestand der Stadt. Im südlichen, bergbaugeprägten Teil rund um Hervest mit der ehemaligen Zeche Fürst Leopold stehen bis heute zahlreiche Garagenhöfe, Kohlen- und Geräteschuppen sowie Nebengebäude der Zechensiedlungen, die in den 1950er- bis 1970er-Jahren mit grauen Asbestzement-Wellplatten gedeckt wurden. Diese kleinteiligen Dächer wurden über Jahrzehnte selten erneuert und sind heute häufig stark verwittert, vermoost und an den Bruchkanten faserig - der klassische Anlass, uns hinzuzuziehen. Wir nehmen die Wellplatten Bahn für Bahn zerstörungsarm ab, lösen die Befestiger statt sie zu ziehen, und vermeiden so das Splittern und die damit verbundene Faserfreisetzung. Anschließend verpacken wir staubdicht in Big Bags, kennzeichnen die Fracht vorschriftsgemäß und führen sie der Entsorgung als gefährlichen Abfall zu.
Eine Dorstener Besonderheit ist Wulfen mit der „Neuen Stadt Wulfen“ - einer modellhaften Großsiedlung der 1960er- und 1970er-Jahre in serieller Großtafelbauweise. In Bauten dieser Epoche steckt nicht nur Welleternit auf den Garagen und Carports der Wohnhöfe, sondern oft auch das gesamte Spektrum typischer Asbest- und KMF-Materialien dieser Zeit. Auf den Dächern von Nebenanlagen, Müllhäuschen, Pergolen und Garagenzeilen der seriellen Quartiere finden sich Wellasbestplatten ebenso wie an verkleideten Fassadenflächen. Auch rund um die ehemalige Zeche Wulfen prägen Hallen-, Werkstatt- und Lagerbauten mit großflächigen Welleternit-Dächern das Bild. Solche zusammenhängenden Flächen bauen wir koordiniert aus - mit Gerüst oder Hubarbeitsbühne, Absturzsicherung und Lastverteilung, weil alte Wellasbest-Dachhaut nicht durchtrittsicher ist - und stimmen den Ablauf bei mehreren Eigentümern oder einer Hausverwaltung sauber ab.
Der ländlich-bäuerliche Norden Dorstens ist das zweite große Welleternit-Revier: In Lembeck mit seinem Wasserschloss, in Rhade, Deuten und Altendorf-Ulfkotte tragen Höfe, Scheunen, Stallungen, Maschinen- und Bergeschuppen oft großflächige Asbestzement-Dächer aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Diese frei stehenden, gut zugänglichen Dächer lassen sich meist zerstörungsfrei abdecken; bei stark verwitterten Oberflächen binden wir vorab die Restfasern, bevor wir die Platten abnehmen und staubdicht verpacken. Für die behördliche Seite gilt: Asbestarbeiten sind vor Beginn nach TRGS 519 anzuzeigen - Dorsten gehört zum Regierungsbezirk Münster, weshalb die Anzeige bei der Bezirksregierung Münster als zuständiger Arbeitsschutzbehörde erfolgt. Diese Anzeige übernehmen wir komplett für Sie. In der historischen Fachwerk-Altstadt und der Innenstadt arbeiten wir an Hof- und Nebengebäuden entsprechend behutsam und mit Rücksicht auf den Bestandsschutz.
Häufige Fragen: Welleternit ausbauen in Dorsten
Bauen Sie in Dorsten auch große Welleternit-Dächer von Höfen und Scheunen in Lembeck oder Rhade aus?
Ja. Im ländlichen Norden Dorstens - in Lembeck, Rhade, Deuten und Altendorf-Ulfkotte - sind großflächige Asbestzement-Dächer auf Höfen, Scheunen, Stallungen und Maschinenschuppen ein häufiger Auftrag. Diese frei stehenden Dächer decken wir meist zerstörungsfrei ab, lösen die Befestigungen statt zu brechen und planen bei Bedarf Hubarbeitsbühne und Absturzsicherung. Den Ausbau führen wir emissionsarm nach TRGS 519 durch, verpacken die Platten staubdicht in Big Bags und entsorgen sie als gefährlichen Abfall mit lückenlosem Nachweis.
Bei welcher Behörde wird der Wellasbest-Ausbau in Dorsten angezeigt?
Dorsten gehört zum Regierungsbezirk Münster, deshalb läuft die Anzeige asbesthaltiger Arbeiten nach TRGS 519 über die Bezirksregierung Münster als zuständige Arbeitsschutzbehörde. Als Fachbetrieb übernehmen wir diese Anzeige vollständig für Sie und reichen sie fristgerecht vor Arbeitsbeginn ein - Sie müssen sich um den Behördenweg nicht selbst kümmern.
Wir haben in der Neuen Stadt Wulfen eine Garagenzeile mit Wellasbestdach - bauen Sie das aus?
Ja. In den seriell errichteten Wohnhöfen der Neuen Stadt Wulfen und den umliegenden Quartieren tragen Garagenzeilen, Carports und Nebenanlagen häufig graue Wellasbestplatten. Wir decken solche zusammenhängenden Dächer koordiniert ab - auf Wunsch für mehrere Garagen einer Eigentümergemeinschaft oder Hausverwaltung -, nehmen die Platten zerstörungsarm Bahn für Bahn ab und entsorgen sie mit Entsorgungsnachweis. Da unser Sitz im benachbarten Marl liegt, ist die Anfahrt über die B225 nach Dorsten kurz.