Ein kontrollierter Rückbau in Ahaus startet bei uns mit der Schadstofferkundung, nicht mit schwerem Gerät. Wir untersuchen das Objekt, entnehmen Materialproben und lassen sie analysieren, bevor irgendetwas bewegt wird. Erst wenn klar ist, ob Asbest, künstliche Mineralfasern oder PAK-belastete Kleber vorliegen, planen wir den selektiven Rückbau. Die belasteten Stoffströme werden zuerst und gesichert ausgebaut, die mineralischen Reststoffe danach getrennt. So bleibt die Anfahrt aus Marl über die A31 für Sie planbar und der Rückbau sauber abgegrenzt.
Ahaus ist von einer Mischung aus städtischer Wohnbebauung und ländlichen Hofstellen geprägt. In der Innenstadt sowie in Wüllen, Wessum und Ottenstein finden sich Floor-Flex-Platten und Bitumenkleber in Böden, dazu Welleternit und Asbestzement an Dächern und Fassaden von Scheunen, Ställen und Nebengebäuden in Alstätte, Graes und Averbeck. Häufig kommen KMF-Dämmungen hinzu. Diese münsterländische Bausubstanz erkunden wir vor dem Rückbau gezielt, damit Logistik und Schadstofftrennung von Anfang an ineinandergreifen.
Asbest unterliegt seit dem Totalverbot 1993 strengen Regeln. Steht bei einem Abbruch in Ahaus asbesthaltiges Material an, erstatten wir die objektbezogene Anzeige nach TRGS 519 bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde, der Bezirksregierung Münster. KMF behandeln wir nach TRGS 521, PAK-belastete Teer- und Klebstoffreste nach TRGS 524 beziehungsweise 551 - beides ist kein Asbest, wird aber ebenso fachgerecht getrennt und entsorgt. Sie erhalten von uns eine verbindliche Dokumentation und einen klaren Ablauf, der zur jeweiligen Bausubstanz passt.
Häufige Fragen: Abbrucharbeiten in Ahaus
Wie läuft ein Abbruch mit Schadstofferkundung in Ahaus ab?
Zuerst erkunden wir die Schadstoffe, entnehmen Proben und lassen sie analysieren. In älteren Ahauser Gebäuden finden wir oft Floor-Flex-Böden, Bitumenkleber oder Welleternit. Belastete Materialien bauen wir gesichert und getrennt aus, danach folgt der mineralische Rückbau. Bei Asbest erstatten wir vorab die Anzeige nach TRGS 519 bei der Bezirksregierung Münster.
Was kostet ein kontrollierter Rückbau in Ahaus?
Eine seriöse Pauschale gibt es nicht: Der Preis hängt von Objektgröße, Schadstoffart und Zugänglichkeit ab. Eine Hofstelle in Wessum mit Welleternit-Scheune wird anders kalkuliert als ein Wohnhaus in der Innenstadt. Verbindlich nennen wir den Festpreis erst nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort.
Sind PAK und KMF dasselbe wie Asbest?
Nein. Künstliche Mineralfasern (KMF) in Dämmungen und PAK in alten Teer- und Klebstoffresten sind eigene Schadstoffgruppen, die wir nach TRGS 521 beziehungsweise TRGS 524/551 behandeln. Asbest fällt unter TRGS 519. In vielen Ahauser Bauten treten mehrere dieser Stoffe zusammen auf - deshalb klären wir sie bei der Erkundung sauber ab und trennen die Stoffströme im Rückbau konsequent.