Ein TRGS-519-Projekt in Hamm beginnt mit der Materialanalyse: Erst wenn das Labor Asbest bestätigt, planen wir den Arbeitsbereich. Bei schwach gebundenem Asbest – etwa in Spritzasbest, alten Leichtbauplatten oder Brandschutzverkleidungen – richten wir einen abgeschotteten Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung ein. Über die Personenschleuse betreten unsere Mitarbeiter in Vollschutz den Bereich, sodass keine Fasern nach außen gelangen. Vor dem Rückbau der Abschottung erfolgt die Freimessung nach VDI 3492. Für Hamm ist die Bezirksregierung Arnsberg die zuständige Arbeitsschutzbehörde, bei der wir die Arbeiten objektbezogen anzeigen.
Die Bausubstanz in Hamm ist von Bergbau und Eisenbahn geprägt. In den Zechensiedlungen von Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel sowie im Nachkriegswohnungsbau in Mitte und Heessen stecken oft asbesthaltige Materialien aus der Zeit vor dem Totalverbot 1993. Besonders die Eisenbahn- und Industriebauten der Stadt enthalten häufig schwach gebundenen Asbest in Spritzbeschichtungen und Verkleidungen. Wir prüfen jedes Objekt einzeln vor Ort, weil sich gebundene und schwach gebundene Materialien im Sanierungsverfahren deutlich unterscheiden und unterschiedliche Schutzmaßnahmen erfordern.
Da Asbesta seinen Sitz in Marl hat, fahren wir die rund 45 Kilometer nach Hamm an – ein Büro vor Ort gibt es nicht, dafür sind wir in ganz NRW im Einsatz. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis. Neben Asbest grenzen wir andere Schadstoffe klar ab: KMF in alten Dämmungen fällt unter TRGS 521, PAK in Teer- und Bitumenklebern unter TRGS 524 beziehungsweise 551. Diese Stoffe sind kein Asbest, werden aber bei der Besichtigung mitbewertet, damit Sie eine vollständige Einschätzung erhalten.
Häufige Fragen: Asbestsanierung in Hamm
Warum ist die Asbestsanierung in Hamm anzeigepflichtig?
Arbeiten an schwach gebundenem Asbest nach TRGS 519 müssen vor Beginn objektbezogen bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde angezeigt werden. Für Hamm ist das die Bezirksregierung Arnsberg. Die Anzeige übernehmen wir für Sie und richten erst danach den abgeschotteten Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung ein.
Wo tritt schwach gebundener Asbest in Hammer Gebäuden auf?
Häufig in den Eisenbahn- und Industriebauten sowie in älteren Wohngebäuden der Zechensiedlungen in Pelkum, Herringen oder Bockum-Hövel. Typisch sind Spritzasbest, Leichtbauplatten und Brandschutzverkleidungen aus der Zeit vor 1993. Eine Materialanalyse vor Beginn der Arbeiten schafft hier Klarheit.
Kommt Asbesta auch ohne Büro vor Ort nach Hamm?
Ja. Wir sitzen in Marl und sind in ganz NRW tätig – Hamm liegt rund 45 Kilometer entfernt und ist gut erreichbar. Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis. Ein Büro vor Ort haben wir nicht, das ändert aber nichts an der zügigen Anfahrt und Abwicklung.