Ein Auftrag in Hamm beginnt mit der kostenlosen Besichtigung vor Ort. Wir prüfen, ob die Fassadenplatten tatsächlich asbesthaltig sind, und sichern dies bei Unklarheit über eine Materialanalyse ab - denn vor dem Asbest-Totalverbot 1993 wurden Asbestzementplatten flächig an Fassaden verbaut. Anschließend planen wir Gerüststellung, Schwarz-Weiß-Bereiche und Entsorgung. Da unser Team aus Marl anreist, stimmen wir Termine und Anfahrt klar ab; einen Standort in Hamm selbst unterhalten wir nicht, sind über die kurze Strecke entlang der A2 aber zuverlässig erreichbar.
Hamms Bausubstanz ist stark vom Bergbau geprägt: In den Zechen- und Bergarbeitersiedlungen in Heessen, Pelkum oder Herringen sowie an Eisenbahn- und Industriebauten finden sich häufig vorgehängte Asbestzement-Fassadenplatten und Welleternit. Auch der Nachkriegswohnungsbau in Mitte und Bockum-Hövel wurde vielfach mit solchen Platten verkleidet. Wir lösen die Schindeln zerstörungsarm vom Untergrund, vermeiden Bruch und Faserfreisetzung und verpacken das Material staubdicht. So bleibt die darunterliegende Konstruktion für die nachfolgende Dämmung intakt und sauber.
Für den Ausbau asbesthaltiger Fassadenplatten gilt die Anzeigepflicht nach TRGS 519: Die objektbezogene Anzeige reichen wir bei der Bezirksregierung Arnsberg ein, der für Hamm zuständigen Arbeitsschutzbehörde. Wir grenzen dabei klar ab, was tatsächlich Asbest ist - Welleternit und Asbestzement gehören dazu, künstliche Mineralfasern in Dämmungen (TRGS 521) und PAK in alten Klebern oder Teer (TRGS 524/551) hingegen nicht. Die fachgerechte Entsorgung erfolgt mit Nachweis über zugelassene Deponien. Eine grobe Preisorientierung nennen wir gern; verbindlich wird der Festpreis nach der Besichtigung.
Häufige Fragen: Fassadenplatten ausbauen in Hamm
Brauche ich für den Fassadenplatten-Ausbau in Hamm eine Behördenanzeige?
Ja. Asbesthaltige Asbestzement-Fassadenplatten dürfen nur nach TRGS 519 ausgebaut werden, und die Arbeiten sind anzeigepflichtig. Die objektbezogene Anzeige reichen wir als Fachbetrieb bei der Bezirksregierung Arnsberg ein, der zuständigen Arbeitsschutzbehörde für Hamm. Diesen Behördenschritt erledigen wir komplett für Sie.
Woran erkenne ich, ob meine Fassade in Hamm Asbest enthält?
Vorgehängte graue Faserzementplatten oder Schindeln an Häusern, die vor dem Totalverbot 1993 verkleidet wurden, sind oft asbesthaltig - das betrifft viele Zechensiedlungen und Nachkriegsbauten in Heessen, Pelkum oder Bockum-Hövel. Sicherheit bringt nur eine Materialanalyse. Bei der kostenlosen Besichtigung prüfen wir das und veranlassen bei Bedarf eine Probe.
Was kostet der Ausbau der Fassadenplatten und wie läuft die Anfahrt nach Hamm?
Die Kosten hängen von Fläche, Gerüstaufwand und Zugänglichkeit ab, daher nennen wir nur grobe Orientierungswerte. Verbindlich wird der Festpreis nach der kostenlosen Besichtigung. Unser Team reist aus Marl an - rund 45 km, meist über die A2. Einen festen Standort in Hamm haben wir nicht, sind aber kurzfristig und zuverlässig vor Ort.