Essen ist eine ausgesprochene Großstadt mit hohem Anteil an Geschosswohnungsbau und Bürohochhäusern - und genau dort steckt Asbestzement oft an Stellen, die man auf den ersten Blick nicht vermutet. In den Wohnzeilen und Punkthochhäusern der 1960er- und 1970er-Jahre, etwa in Altenessen, Steele oder Frohnhausen, finden wir regelmäßig vorgehängte Faserzement-Brüstungselemente an Loggien und Balkonen sowie die typischen Asbestzement-Blumenkästen, die fest in die Brüstung eingebunden sind. Solche Bauteile lassen sich nicht einfach 'absägen' - wir lösen die Verankerungen kontrolliert, fixieren Bruchkanten und bauen das Element möglichst im Ganzen aus, bevor es staubdicht verpackt wird.
Ein Schwerpunkt, der Essen vom umliegenden Siedlungsbau unterscheidet, sind die Asbestzement-Bauteile in der technischen Gebäudeausrüstung. In Büro-, Schul- und Verwaltungsbauten der Innenstadt, rund um die Krupp- und Citylagen sowie in den Zweckbauten der Nachkriegsjahre treffen wir auf Asbestzement-Lüftungskanäle, Schachtverkleidungen und Faserzement-Abwasser- und Fallrohre in Versorgungsschächten. Diese Rohre und Kanäle verlaufen häufig verdeckt und werden erst bei Umbau, Strangsanierung oder Rückbau freigelegt - hier ist die vorgezogene Materialklärung entscheidend, damit beim Trennen und Demontieren keine Fasern in die laufende Gebäudenutzung gelangen.
In den freistehenden Häusern und Villen des Essener Südens - Werden, Bredeney, Rellinghausen - sowie an Garagen, Carports und Gartenmauern begegnen uns Asbestzement-Fensterbänke und Faserzement-Verkleidungen aus späteren Umbauphasen. Während die Stadtseite die Welleternit-Dächer dieser Lagen behandelt, geht es beim Asbestzement-Ausbau hier oft um die kleineren, fest verbauten Bauteile: außenliegende Fensterbänke, Brüstungsabdeckungen, Pflanztröge und Rohrdurchführungen. Wir koordinieren die Demontage so, dass bei Privathäusern mit bewohntem Umfeld der Arbeitsbereich abgegrenzt bleibt und die Nachbarbebauung nicht belastet wird - von unserem Sitz in Marl sind wir über die A52/A2 zügig vor Ort.
Häufige Fragen: Asbestzement ausbauen in Essen
An unserer Wohnanlage in Altenessen sind Blumenkästen und Balkonbrüstungen aus Faserzement - können Sie die in Essen ausbauen?
Ja. Asbestzement-Blumenkästen und vorgehängte Brüstungselemente sind in den Essener Großwohnanlagen der 1960er- und 1970er-Jahre verbreitet. Wir lösen die Verankerungen kontrolliert, behandeln offene Kanten mit Restfaserbindemittel und bauen die Bauteile möglichst zerstörungsfrei aus, statt sie zu brechen. Anschließend werden sie staubdicht verpackt und mit Entsorgungsnachweis als asbesthaltiger Abfall entsorgt.
In unserem Bürogebäude in der Essener City wurden Asbestzement-Lüftungskanäle und -Rohre entdeckt - wie läuft der Ausbau ab?
Asbestzement-Lüftungskanäle, Schachtverkleidungen und Faserzement-Fallrohre kommen in Essener Büro- und Zweckbauten der Nachkriegszeit häufig vor. Vor dem Ausbau klären wir per Materialprobe, welche Bauteile betroffen sind, grenzen den Strang oder Schacht ab und arbeiten bei Bedarf mit Schwarz-Weiß-Schleuse und Unterdruckhaltung. So bleibt der laufende Bürobetrieb in angrenzenden Bereichen unbelastet, und wir schließen mit Freimessung nach VDI 3492 ab.
Mein Haus im Essener Süden hat Asbestzement-Fensterbänke und eine Rohrdurchführung - lohnt sich ein einzelner Ausbau?
Ja, auch einzelne Faserzement-Bauteile wie Außenfensterbänke, Brüstungsabdeckungen oder Rohrdurchführungen in Werden, Bredeney oder Rellinghausen bauen wir fachgerecht aus. Gerade bei kleinen, fest verbauten Teilen ist der emissionsarme Ausbau wichtig, weil Bohren oder Heraushebeln durch Laien Fasern freisetzt. Wir besichtigen kostenfrei und nennen Ihnen einen transparenten Festpreis inklusive Entsorgung.